Forschung |
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Einzelprojekte |
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Das Mainzer Aquädukt ist in seiner Größe
nördlich der Alpen einzigartig. Es stammt aus dem 1. Jh. n. Chr.
und führte frisches Quellwasser aus Finthen (*Fontanetum)
zum Legionslager auf dem Kästrich und in die Zivilstadt. Die Leitung
verlief zunächst unterirdisch, um dann auf den letzten 3,5 km von
einer bogenüberspannten Pfeilerreihe getragen zu werden. Damit war
es möglich, das Wasser mit einem gleichmäßigen Gefälle
über das unebene Gelände und vor allem über den tiefen
Einschnitt des Zahlbachtales hinwegzuführen.
Heute
sind noch 69 Pfeilerreste (Römersteine) zwischen Universitätsstadion
und Unterer Zahlbacher Straße zu sehen, und zwar auf einer Länge
von über 600 m mit der imposanten Höhe von z.T. über zehn
Metern. Alle Bögen verschwanden im Laufe der Zeit durch Abbruch und
Verwitterung. Die äußere, ebenmäßige Steinverkleidung
der Pfeiler wurde besonders gern abgetragen und fand ihre neue Verwendung
in zahlreichen Hausbauten in Bretzenheim und Zahlbach.Die übriggebliebenen Pfeilerreste sind vom weiteren Verfall bedroht und ihre Wahrnehmung bzw. Deutung als Aquäduktpfeiler bedarf der Verständnishilfen. Die Damen und Herren von Ageduch wollen hier helfen. helfen. |
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