Pressespiegel

 

Archiv 2008

 

Mainz
Mainzer Wochenblatt, Dienstag, 23.12.2008:
Für Archäologisches Zentrum.
Neues Dach kommt im März / Trotz Baustopp durch Kälte im Zeitplan.
Ein entscheidender Schritt für die Umsetzung der geplanten Verlagerung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in eine hierfür zu errichtendes archäologisches Zentrum mit Ausstellungsflächen des Landesmuseums Mainz und der Landesarchäologie im Bereich des Neutors wurde vollzogen: Vertreter von Land, Stadt und RGZM unterzeichneten die Vereinbarung, mit der die Grundlagen für die Schaffung der besitzrechtlichen Voraussetzungen festgeschrieben werden. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Montag, 22.12.08:
"Römerstein-Honig" verteilt.
Der adventliche Nachmittag der Senioren der Pfarrgemeinde St. Bonifaz im Gemeindehaus war der richtige Rahmen für Knecht Rupprechts Auftritt. Allerdings kam der diesmal in Gestalt des Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht. 50 Gläser "Römerstein Honig" verteilte Rupprecht, der auch Vorsitzender der Initiative Römisches Mainz (IRM) ist, unter den Senioren und verriet einiges zur Entstehungsgeschichte. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 20.12.08:
Ein "Forum Romanum" in der Altstadt.
Stadt, Land und RGZM unterzeichnen Vereinbarung zum Umzug des Museums in Neubau.
Das Fundament für das "Archäologische Zentrum" in Mainz ist geschaffen. Am Freitag unterzeichneten Stadt, Land und Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM) die Vereinbarung, die den Umzug des RGZM in einen Neubau neben dem Römerschiffmuseum in der Neutorstraße bis 2012 ermöglicht.[...]Artikel lesen
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Freitag, 19.12.08:
Robinien und die Römersteine.
[...] Vor allem Landesarchäologe Gerd Rupprecht hat sich immer dafür eingesetzt, die Römersteine im Stadtbild sichtbar zu machen. Sein Ziel ist es, an der Unteren Zahlbacher Straße einen Info-Punkt einzurichten. Darüber hinaus wünscht er sich eine Teilrekonstruktion der um 70 nach Christus entstandenen und das Tal überspannenden Wasserleitung.
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 18.12.08:
Anleitung für junge Kanoniere.
Faksimile eines Lehrbuchs von C.W. Fuchs.
Um das richtige Pulver und historische Schießkunst geht es in einem Faksimile, das von Dr. Franz Stephan Pelgen konzipiert und vom Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht herausgegeben wurde.
Pelgen gibt in seiner wissenschaftlichen Einleitung detaillierte Informationen zu geschichtlichen und biographischen Hintergründen. Das Buch, erschienen in einer eigenen Reihe der Generaldirektion Kulturelles Erbe, ist ab sofort für 19,90 Euro über den Buchhandel erhältlich.Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 18.12.08:
Rarität für Freunde der Geschützkunst.
Das Teilfaksimile eines 1790 erschienen Buches von Casimir Wilhelm Fuchs ist ab heute erhältlich.
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Montag, 15.12.2008:
Ungewohnte Perspektive.
Freigelegt: Die Kasematten des Kommandantenbaus der Zitadelle in Mainz.
Auf außergewöhnliche Weise, nämlich in der Draufsicht, präsentieren sich seit einiger Zeit die Kasematten neben dem Kommandantenbau der Mainzer Zitadelle. Dass die sonst von einer Erdschicht bedeckten Gewölbe samt den runden Lüftungsschächten von oben zu sehen sind, ist die Folge von Sanierungsarbeiten. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Montag, 15.12.2008:
Restaurant und Barock-Garten.
Denkmaldezernent Schüler erläutert Pläne für Terrasse der Zitadelle.
Eine Wandlung könnte die Terrasse neben dem Kommandantenbau der Zitadelle durchmachen. Gut möglich, dass dort statt des Parkplatzes die Außengastronomie eines Restaurants sowie - nach historischem Vorbild - ein barocker Garten inklusive herrlichen Ausblickes über die City zum Verweilen einladen. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 15.12.2008:
Sanierung der Zitadelle fördert archäologische Funde zutage.
Wassereinbrüche machen das 140 000-Euro-Projekt notwendig - Walter Konrad (CDU) will Barockgarten über den Gewölben wieder errichten lassen.
Besuchern der Zitadelle offenbart sich derzeit ein ungewöhnlicher Anblick: Direkt neben der Kommandantur wurden bei Sanierungsarbeiten die Gewölbe der darunter liegenden Kasematten freigelegt. Dem Betrachter zeigt sich daher die Oberseite einer Gewölbelandschaft, die bisher unter einem Parkplatz verborgen war. Ein "einmaliger Vorgang" findet Landesarchäologe Gerd Rupprecht. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 13.12.2008:
Funde auf der Zitadelle zu sehen.
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 13.12.2008:
Funde in Zitadelle zu sehen.
Bei den Sanierungsarbeiten in und auf den Kasematten der Zitadelle, wo das Garnisonsmuseum beheimatet ist und ein Restaurant entstehen soll, wurden Spuren und original Baureste verschiedener Epochen entdeckt, die am heutigen Samstag der Öffentlichkeit vorgestellt werden. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 06.12.2008:
Kultur als Herzensangelegenheit.
OB Beutel ehrt AZ-Redakteur Bernd Funke mit Gutenberg-Statuette.
Bernd Funke ist - was die Geschichte der Stadt Mainz anbetrifft - der versierteste Journalist in der Gutenbergstadt. Am Freitag überreichte Oberbürgermeister Jens Beutel dem AZ-Redakteur die Gutenberg-Statuette für sein Wirken vor allem für Kultur und den Denkmalschutz. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Freitag, 05.12.2008:
Grabstein erzählt Geschichte.
Weisenauer Mönch 1519 auf Jakobsberg gestorben / Inschrift verbaut.
Ein Grabstein von 1519 ist weiteres Zeugnis für die ehemalige Nutzung des Zitadellengeländes. Hier stand das Mönchskloster St. Jakob. [...]Artikel lesen
 

Worms-Heppenheim
Archäologie in Deutschland, Ausgabe November-Dezember 2008, S. 56:
Bronzezeitliche Gräber im Kreis.
Vor kurzem wurde eine durch intensive landwirtschaftliche Bearbeitung bedrohte bronzezeitliche Kreisgrabenanlage in Worms-Heppenheim im Kreis Alzey-Worms ausgegraben. Die Anlage zeichnete sich sehr deutlich im Bewuchs ab und tatsächlich lagen die Befunde unmittelbar unterhalb des Pflughorizontes. Im etwa 2,6 m breiten Graben der geschlossenen Grabenanlage, die einen Außendurchmesser von fast 19 m aufwies, fanden sich insgesamt neun Körper- und drei Brandbestattungen. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 19.11.2008:
Gold-Drusus.
Beim Büchermarkt im Rathaus gibt es am Wochenende kleine Raritäten zu gewinnen. Am Stand der Initiative Römisches Mainz werden Nachbildungen des römischen Liebespaars zum Sonderpreis von 8 Euro verkauft. Dazu gibt es für jeden Käufer ein Los. Wer Glück hat, nennt schon bald eine Drusus-Büste, ein Liebespaar oder das Lioner Bleimedaillon in 24 Karat-Vergoldung sein eigen. Ausgestellt werden die Gewinne von heute an im Schaukasten der Taberna archaeologica in der Römerpassage. [...]Artikel lesen
 

Bretzenheim
Mainzer Allgemeine Zeitung, Samstag, 15.11.2008:
"Schätze" aus Baugruben in Bretzenheim.
Werkzeuge, Urnen, Schmuck und Grabinhalte aus der Römerzeit, der Eisen- oder Bronzezeit sowie der Altsteinzeit sind im Bretzenheimer Rathaus zu sehen. Jetzt wurde die Dauerausstellung "Prähistorische und römische Funde aus der Gemarkung Bretzenheim" eröffnet[...] Artikel lesen
 

Wackernheim
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 11.11.2008:
Wasserbehälter vom Schutt befreit.
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht will Teil des historischen vierten Mainzer Festungsringes in Wackernheim wieder herrichten.
Es ist eines der drei letzten noch bestehenden Festungsbauwerke rund um Mainz. Ende 2009 soll das Denkmal vorzeigbar sein. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 10.11.2008:
Pflanzen stören die antiken Römersteine.
Landesarchäologe Gerd Rupprecht und die CDU-Stadtratsfraktion sehen Gefahr durch zuviel Grün.Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Allgemeine Zeitung, Samstag, 08.11.2008:
Sichtverbindung wieder herstellen.
CDU fordert "Auslichtung" an Römersteinen.
Um die Römersteine vor dem Verfall zu bewahren, tut eine "adäquate Auslichtung" des Baumbestandes not. Das bekräftigten Kulturdezernent Peter Krawietz und Dr. Walter Konrad, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, gestern am Rande der Veranstaltung "CDU-Fraktion vor Ort", bei der 80 Mainzer mit dabei sein wollen. ...
"Den Verfall aufhalten heißt sichtbar machen und vereinzelt auslichten", betonte Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht; "jedenfalls so weit, dass die wunderbare lange Trasse von über 60 Pfeilern auch wahrgenommen werden kann. Was man wahrnimmt, dessen Wert kann man auch besser begreifen." [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Allgemeine Zeitung, Montag, 03.11.2008:
Bereicherung für die Stadt.
155. historische Hinweistafel enthüllt.
Zwar ohne das nötige Wetterglück, aber mit ungetrübter Laune der Beteiligten wurde die inzwischen 155. Hinweistafel der Reihe "Historisches Mainz" enthüllt. Die Stele, die vor dem Eingang der Römerpassage platziert ist, wurde von der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz gestiftet. ...
Gleichzeitig wurde auch am Kästrich eine Stele eingeweiht, die am dort gelegenen spätrömischen Stadttor auf dasselbe hinweisen soll. Diese zweite Stele wurde von Dr. Gerd Rupprecht gestiftet. Der Landesarchäologe und das Mitglied der Initiative Römisches Mainz freute sich über den Erfolg der Taberna: "Mit inzwischen über 350000 Besuchern ist die Taberna eine echte Attraktion in Mainz. Man sieht, Archäologie kann die Stadt bereichern." Sowohl für den Tourismus als auch für die Mainzer selbst sei die Initiative Historisches Mainz wertvoll.[...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 05.11.2008:
"Assistentin" der alten Römer.
Gisella Rasches Reich ist der Isis-Tempel / Sie begeistert Besucher fürs Heiligtum / AZ-Serie Teil 2.
Unter dem Motto "Ehrenamt - Lust statt Last" vermittelt das Mainzer Freiwilligen-Zentrum engagierte Bürger an 200 verschiedene Institutionen. In einer Serie stellt die AZ ausgewählte Ehrenamtliche und ihre Motivationen vor. Heute im Bereich Kultur - oder genauer: im Isis-Heiligtum in der innerstädtischen Römerpassage. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 03.11.2008:
Neue Hinweistafeln.
Reihe Historisches Mainz erweitern.
Die Tafeln der Reihe "Historisches Mainz" erzählen seit 1993 die Bau- und Kulturgeschichte von Denkmälern. Eine Vielzahl an Bauten trägt heute eine solche Tafel: Denkmäler und Denkmalreste, die nach den schweren Kriegszerstörungen zum Teil in Gebäude integriert oder von den Denkmalpflegern in rechte Licht gerückt wurden
Am Freitag stellte Oberbürgermeister Jens Beutel (SPD) in der Römerpassage die neuen Tafeln mit den Stiftern Frieder Hessenauer, Präsident der Landesärztekammer, und Gerd Rupprecht, Landesarchäologe und Initiative Römisches Mainz, vor: 1. Isis- und Mater Magna Heiligtum vor der Römerpassage (Stifterin: Landesärztekammer Rheinland-Pfalz). 2. Spätrömisches Stadttor. Errichtet um 360/370 nach Christus (Stifter: Gerd Rupprecht). [...]Artikel lesen
 

Oppenheim
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 30.10.2008:
Kapellen-Reste auf Kappelberg?
IG will "Herzstück" touristisch erschließen.
"Jeder kennt den höchsten Berg, aber niemand hat Interesse am höchsten Berg Rheinhessens", klagt Karl-Ludwig Becker. Also machte sich der Offenheimer Ortsbügermeister mit einer Handvoll Mitstreiter daran, den Kappelberg zu erkunden, zu erschließen und touristisch nutzbar zu machen. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 29.10.2008:
Geld für Suche nach Palast
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht kann schon bald mit der Suche nach dem römischen Statthalterpalast und der Druckerwerkstatt von Johannes Gutenberg, die der Experte unter dem brach liegenden Grundstück in der Altenauergasse vermutet, beginnen. Denn der Ausschuss gab gestern grünes Licht für die Bereitstellung von 50 000 Euro für die Erkundungsarbeiten. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Allgemeine Zeitung, Dienstag, 28.10.2008:
Grabungsstart hängt von 50000 Euro ab.
Druckerwerkstatt und Statthalterpalast unter Altenauergasse vermutet/Thema im Ausschuss?
Im August wurde ein Antrag, in der Altenauergasse für 50000 Euro eine archäologische Grabung durchzuführen, um auf erwartete wichtige Zeugen aus Mittelalter und Römerzeit zu stoßen, von der Tagesordnung abgesetzt. Ob der Ausschuss das Geld heute bereitstellt, ist noch unsicher. ...
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht vermutet (die AZ berichtete) unter dem Platz in der Altenauergasse nicht nur die Druckwerkstatt Gutenbergs, sondern auch den Palast des römischen Statthalters. Für Rupprecht war gestern klar: "Wenn man den Platz nur mit Asphalt bedeckt und einen Parkplatz macht, dann sind wir Archäologen außen vor." Sollte das Grundstück aber "eine andere Erscheinungsform" erhalten, dann sei die Stadt gefordert. Spätestens ab Januar kommenden Jahres, wenn ein europäisches Gesetz auch in Deutschland greife. "Wer dann den Boden öffnet, muss sich an den Grabungskosten beteiligen", umreißt der Landesarchäologe knapp den Inhalt des kommenden Gesetzes. "Ich warte darauf, dass die Stadt sagt, Rupprecht, du kannst loslegen", verdeutlicht der Archäologe seine Hoffnung.[...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Wochenblatt, Donnerstag, 25.09.2008:
Neu erwachtes Interesse für die Zitadelle.
[...] Nun aber ist es nicht mehr zu übersehen: die Sanierung der Zitadelle hat Fahrt aufgenommen. Einiges hat sich in den vergangenen Jahren zum Positiven verändert und zu verdanken ist dies insbesondere der Initiative Zitadelle Mainz, die vor nunmehr sechs Jahren von Prof. Dr. Peter Hochgesand ins Leben gerufen wurde. Ihm folgte seit Mai 2008 als Vorsitzender der Initiative der Architekt und Stadtplaner Kay-Uwe Schreiber. Nicht vergessen darf man aber auch den unermüdlichen Einsatz des Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht, der das römische Theater unterhalb der Festung wieder auferstehen lässt und auch ein Motor der Zitadellenrestaurierung ist."
 

Mainz
Mainzer Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 24.09.2008:
Besuch der Bühne.
Woche der SPD widmet sich Römischem Theater.
[...] Über 116 Meter in der Diagonale erstreckte sich einst das Halbrund, sagte Dr. Marion Witteyer von der Generaldirektion Kulturelles Erbe bei der Führung, zu der die Stadträtin Elisabeth Kilali und der SPD-Vorsitzende Thomas Will 55 Teilnehmer begrüßten. Die letzte Sitzreihe habe sich auf Höhe des Kreuzes der heutigen Lutherkirche befunden, als sich 10 000 Menschen im "Theatrum mogontiacensium" zu Versammlungen trafen, Schauspiele verfolgten oder Opferzeremonien zu Ehren des Feldherrn Drusus abhielten. Drusus Tod im Jahre 9 vor Christus könnte der Anlass zum Bau eines ersten Theaters in der florierenden Stadt mit ihrem Legionslager gewesen sein, vermutet Witteyer. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Allgemeine Zeitung, Dienstag, 23.09.2008:
Natur- und Denkmalschutz sind sich nicht grün.
Podiumsdiskussion zur Zukunft von Schloss, Zitadelle und Römischem Theater / Abschluss der "Woche der Kultur" der CDU.
In einer Podiumsdiskussion zum Thema Denkmalschutz fand die "Woche der Kultur" der Mainzer CDU jetzt ihren Abschluss. Experten wie der Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht und der Denkmalschutzdezernent der Stadt, Norbert Schüler (CDU) diskutierten vor Ort über die Zitadelle, die Zukunft des Schlosses und des römischen Theaters. Auch Vertreter mehrerer Bürgerinitiativen nahmen an dem Gespräch teil. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 09.09.2008:
Theatertür kehrt zurück.
Bronzeteile lagern in Wiesbaden/Sponsoren zahlen Kopie.
"Die Einfassungsleisten sind bei der Kopie aus Kunststoff", erklärt Rupprecht. Davon wird jedoch am "Tag des offenen Denkmals" im römischen Theater nichts mehr zu sehen sein. Coloriert wird die Doppelflügeltür aussehen, als sei sie aus massiver Bronze.
Aber nicht allein die an ihren Ursprungsort (zumindest als Kopie) zurückkehrende Theatertür ist es, womit Rupprecht Archäologiefans zum Römischen Theater locken will. Da ist beispielsweise das bei den Freilegungsarbeiten gefundene Gesims der Orchestra, dessen Verzierungen weitestgehend abgeschlagen waren. Ein Restaurator wird zeigen, wie sie entsintert, geklebt, ergänzt und coloriert werden. An zwei Pfeilern wird man beobachten können, wie restauriert wird. "Und dann werde ich wieder meine Lego-Legion aufbauen", schmunzelt Rupprecht. Mehr als 1000 kleine Plastik-Römer hat er schon versammelt - dazu zwei lebensgroße Figuren...
"Kinder werden an einem Stand der IRM Fluchtäfelchen beschriften und einen Altar bemalen können", lädt Rupprecht zum "Tag des offenen Denkmals" auch die Jüngsten ein. Führungen werde es natürlich auch wieder geben, durch das Bühnentheater und (endend hinter der Lutherkirche) die Gänge der Bastion Albani, so der Denkmalpfleger.Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 04.04.2008:
Zitadelle bietet weitere Überraschungen.
Arbeiten an Kasematten brachten Sickerraum, römische Grabplatte und Bodenlüftung zum Vorschein.
Die Unterwelt der Zitadelle ist immer gut für Überraschungen. Nun kamen bei der Entkernung der Kasematten Bereiche zum Vorschein, die seit dem zweiten Weltkrieg zugemauert waren. Und auch in den schon bekannten Gewölben und Schächten fand sich Interessantes. "Es ist unheimlich spannend, was wir alles entdecken", meint Gilbert Korte, Leiter der federführenden Gebäudewirtschaft Mainz (GWM). [...]
 

Finthen
Allgemeine Zeitung, Freitag, 29.08.2008:
Gräber geben Wissen der Vergangenheit preis.
Band 8 der Mainzer Archäologischen Schriften in Finther Ortsverwaltung vorgestellt - Jungsteinzeit-Funde im Boden vermutet.
"Finthen ist eine Fundgrube für Archäologen", freut sich Ortsvorsteher Herbert Schäfer (CDU). Und das vorgestellte Buch zeigt, was er damit meint: Neben Zellers Untersuchung eines Grabfeldes in Badenheim enthält der Band eine Arbeit von Christoph Engels mit dem Titel "Die merowingischen Grabfunde von Mainz-Finthen". Die Arbeit zieht laut Landesarchäologe Gerd Rupprecht eine Bilanz der Merowingerzeit. [...]
 

Finthen
Allgemeine Zeitung, Freitag, 29.08.2008:
Ausnahmsweise nicht die Römer.
Neue Abhandlungen zu fränkischen Funden.
Wer alles über das "fränkische Finthen" erfahren möchte, kann den Band 8 der Mainzer Archäologischen Schriften bei der Generaldirektion Kulturelles Erbe für 56,50 Euro beziehen. Für Finther wird's billiger: Landesarchäologe Rupprecht versprach allen Finthern, die den Band über die Ortsverwaltung oder den örtlichen Buchhandel beziehen, einen Sonderpreis von 40 Euro. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Freitag, 29.08.2008:
SPD will Sponsoren einbinden.
Die Kritik der CDU-Fraktion an der SPD, die im Finanzausschuss des Stadtrates darum gebeten hatte, einen Beschluss über die Bereitstellung von Mitteln für die von der Landesdenkmalpflege geplanten Grabungsarbeiten an der Altenauergasse zurückzustellen, weist Elisabeth Kilali zurück. "Auch der SPD-Fraktion liegt die Erkundung und die Sicherung des kulturellen Erbes unserer Stadt am Herzen. Aus diesem Grunde unterstützen wir voll und ganz die geplanten Grabungen", so die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. "Mit Blick auf die außerplanmäßige Bereitstellung von immerhin 50 000 Euro und vor dem Hintergrund der vor uns liegenden immensen finanziellen Aufgaben der kommenden Jahre muss aber auch die Frage erlaubt sein, ob die Möglichkeit zur frühzeitigen Einbindung von Sponsoren oder Investoren in ausreichendem Maße geprüft wurde. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 28.08.2008:
Grabungen nach Römerpalast müssen noch warten.
Finanzausschuss setzt auf SPD-Initiative außerplanmäßige Mittel für die Altenauergasse ab - CDU kritisiert Verzögerung.
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Montag, 25.08.2008:
Isis-Tempel ein Publikumsmagnet.
"Römisches Mainz" begrüßt 350 000. Besucherin.
Zu wahren Besuchermagneten sind die Stätten der Römischen Antike geworden. Sie ziehen viele Menschen in den Bann. Und im 1999 ausgegrabenen Heiligtum für die Göttinnen Isis und Magna Mater in der Römerpassage begrüßte die Initiative Römisches Mainz mit Katharina Schlippe vor wenigen Tagen die 350 000. Besucherin. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Montag, 25.08.2008:
Suche nach Statthalterpalast.
Archäologen wollen ab Frühjahr in der Altenauergasse graben.
Der Finanzausschuss soll am Dienstag außerplanmäßige Mittel für Grabungen in der Altenauergasse bewilligen. Stehen die städtischen Mittel in Höhe von 50 000 Euro bereit, können die Archäologen im Frühjahr loslegen. Sie vermuten unter dem unscheinbaren Areal sensationelle Funde. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 23.08.2008:
Mit elf Jahren schon Tempel-Stammgast.
350 000. Besucher im Isis-Tempel in der Römerpassage ausgezeichnet.
Zum fünften Geburtstag des Isis-Tempels begrüßte die Initiative Römisches Mainz am Freitag den
350 000. Gast. [...]
 

Mainz
Focus Online, Mittwoch, 06.08.2008:
Archäologie: Graben als Lebensaufgabe.
Manchmal entpuppt sich eine Baustelle als Schatzgrube. Dann rücken Archäologen mit Spaten und Schaufeln an, um die Vergangenheit zu rekonstruieren. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein- Zeitung, Montag, 18.08.2008:
Freie Sicht auf Römertheater: Am Südbahnhof fällt die Mauer.
Antike Stätte ist ab September vom Bahnsteig aus zu sehen - Transparente Wand soll Lärmschutz bieten - Stadt und Land realisieren Maßnahme.
Für den Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Die 1884 errichtete Ziegelsteinmauer am Bahnsteig 4, die die Sicht vom Südbahnhof hinein ins Römertheater versperrt, wird verschwinden. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Montag, 18.08.2008:
Freie Sicht auf das Römertheater.
Stützmauer fällt / Veranstaltungen hinter transparentem Lärmschutz.
Seine seit Jahren wiederholte Forderung: "Die Mauer muss weg" wird jetzt erfüllt: Schon in Kürze soll, so Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht die Stützmauer von Bahnsteig 4 des Bahnhofs "Römisches Theater" fallen und den Blick auf die Grabung freigeben. [...]Artikel lesen
 

Kastel
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Dienstag, 12.08.2008:
Steinernes Bildnis des großen Konstantin.
Ein im Rhein gefundener Kopf zeigt sehr wahrscheinlich den römischen Kaiser.
[...] Die Trierer Ausstellungsmacher hätten sich mit Sicherheit auch um den Kasteler Kopf bemüht, wenn der Fund damals schon bekannt gewesen wäre. Davon jedenfalls ist der rheinland-pfälzische Landesarchäologe Gerd Rupprecht überzeugt, den Diehl zur Bestimmung des außergewöhnlichen Fundes zu Rate gezogen hatte. Denn auch wenn sich der aus Stein gemeißelte Kopf mit den Marmorbüsten aus der römischen Machtzentrale wohl nicht messen könne, so handele es sich doch um eine "für die Geschichtslandschaft Rhein-Main ganz große Besonderheit".
Detailliert untersucht und wissenschaftlich bestimmt hat ihn im Einvernehmen mit der hessischen Denkmalbehörde die Historikerin Walburg Boppert. In einem Aufsatz für die nächste Ausgabe der "Mainzer Archäologischen Zeitschrift" datiert sie die Entstehung des kaiserlichen Portraits auf die Jahre zwischen 312 und 324, als Mogontiacum (das römische Mainz) Hauptstadt der Germania Prima und Sitz des Dux (Führers) Mogontiacensis war, dem die dort stationierte 22. Legion unterstand. [...]
 

Mainz-Kastel
Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 11.08.2008:
Eine römische Büste als neue Attraktion.
Museum Castellum in der Reduit präsentiert Steinskulptur Kaiser Konstantins - Feier im Jupitersaal.
Das Museum Castellum der Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel (GHK) in der Reduit ist seit gestern um eine Attraktion reicher. GHK-Ehrenpräsident Fritz Diehl und Vorsitzender Karl-Heinz Kues enthüllten bei einem Festakt im Jupitersaal des Museums gemeinsam eine römische Büste, die an den römischen Kaiser Konstantin (306 bis 337) erinnert. [...]
 

Mainz-Kastel
Allgemeine Zeitung, Montag, 11.08.2008:
"Kopf soll die Köpfe erreichen".
Portrait von Konstantin dem Großen in Kasteller Museum Castellum enthüllt.
Gestern ging es im Rahmen der Ferienkarte in die unterirdischen Miniergänge unter den Bereichert worden sind die Sammlungen des Museums Castellum durch einen Kopf des römischen Kaisers Konstantin der Große. Bei einer Feier zur Enthüllung bekamen Kenner der Antike gestern glänzende Augen, als sie das Fundstück aus Muschelkalkstein erblickten. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Samstag, 09.08.2008:
Rätselraten um dreibeiniges Ringgefäß.
Wettlauf mit der Zeit: Archäologen graben im Innenhof des Dalberger Hofs.
Ein stimmiges Bild ergibt sich für die Archäologen derzeit noch nicht, dabei sind sie im Grunde genommen schon auf den letzten Metern bei ihren Grabungen im Innenhof des Dalberger Hofs: Gut 4,50 Meter tief ist das Areal mittlerweile ausgehoben, in dem möglichst bald eine Tiefgarage entstehen soll; nur 50 Zenitmeter liegen jetzt noch vor dem vom rheinland-pfälzischen Landesarchäologen Gerd Rupprecht angeführten Expertenteam. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 08.08.2008:
Massive Mauerreste, Tonfliesen und ein Ringgefäß.
Im Innenhof des Dalberger Hofs haben die Archäologen "auf dem Weg in die Römerzeit" schon etliche Funde gesichert.
Sie sind noch längst nicht fertig, aber sie haben schon einiges zu bieten: Die Archäologen die sich im Innenhof des Dalberger Hofs langsam in die Erde graben, stellten gestern ihre Funde dem Bau- und Denkmaldezernenten Norbert Schüler vor. Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht erläuterte: "Wir sind noch auf dem Weg in die Vergangenheit, aber ganz zart schaut schon die Römerzeit hervor." [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Freitag, 08.08.2008:
Zeitreise durch die Mainzer Jahrhunderte.
Archäologen legen im Innenhof des Dalberger Hofs rätselhafte Mauerzüge frei/Suche nach Brendelschem Hof.
Zu einer visuellen Wanderung vom frühen 18. Jahrhundert bis in die Römerzeit ließ sich Denkmaldezernent Bürgermeister Norbert Schüler gestern durch den Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht im Hof des jüngeren Dalberger Hofs in der Klarastraße einladen. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 06.08.2008:
Zum Nachlesen: Mordspektakel in Mogontiacum.
Claudia Patz: Die falschen Caesaren. Ein historischer Krimi aus dem römischen Mainz.
Rat und Hilfe vom ausgewiesenen Experten - im konkreten Fall vor allem vom rheinland-pfälzischen Landesarchäologen Gerd Rupprecht - hat auch Autorin Claudia Patz angenommen, wodurch ihr Krimi "Die falschen Caesaren" zu einem richtig guten Mainz-Buch geworden ist. Denn die von Rupprecht in vielen Gesprächen und in vielseitigen Fax-Botschaften übermittelten Daten, Fakten und Erklärungen zum Leben in der einst größten Militärsiedlung Obergermaniens, mit bis zu 6000 stationierten Soldaten der XIV Legion Germania, machen aus einem spannenden und unterhaltsamen auch ein äußerst lehrreiches Buch. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein- Zeitung, Dienstag, 29.07.2008:
Rupprecht: Die Mauer muss weg.
Der Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht möchte die Sichtbeziehungen auf das römische Theater am Südbahnhof verbessern. Er schlägt vor, die rote Sandsteinmauer am Bahnsteig 4 abzureißen. Sie diente unter anderem dazu, das Bahnsteigdach abzustützen, das jetzt ohnehin erneuert werden soll. Durch den Abriss würden Reisende freie Sicht auf die Überreste des größten Bühnentheaters nördlich der Alpen bekommen. [...]
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 23.07.2008:
Keine "Remmidemmi" im Römischen Theater.
Die Mainzer CDU möchte das antike Bühnentheater zur Spielstätte ausbauen.
Einst waren im römischen Bühnentheater in Mainz, mit 10 000 Plätzen wohl das größte seiner Art nördlich der Alpen, Schauspiele und Totengedenkfeiern zu Ehren des römischen Feldherren Drusus zu sehen. Geht es nach dem Willen der Mainzer CDU-Stadtratsfraktion, wird das Römische Theater wieder zu einer Spielstätte ausgebaut. Die Stadt solle die Chance nutzen, das römische Erbe mit Veranstaltungen "im einmaligen historischen Ambiente wieder erlebbar zu machen".
Den ursprünglich verwendeten Begriff "Open Air" hat der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gerd Eckhardt nach einem Gespräch mit dem Landesarchäologen Gerd Rupprecht dem Vernehmen nach inzwischen aber wieder fallen lassen. "Remmidemmi-Veranstaltungen lagen mir natürlich fern", sagte der CDU-Politiker. [...]
 

Mainz
Mainzer Wochenblatt, Freitag, 18.07.2008:
Füllhorn unbekannter Dinge.
Bei Arbeiten auf Mainzer Zitadelle mittelalterliche Grabplatte entdeckt.
Seit mindestens 2000 Jahren haben Menschen auf dem Jakobsberg im Süden der Mainzer Altstadt ihre architektonischen Spuren hinterlassen. Augenfälligstes Zeugnis ist dabei sicherlich die noch immer das Stadtbild prägende Zitadelle aus kurfürstlicher Zeit. Für den rheinland-pfälzischen Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht ist der Jakobsberg deshalb nicht nur wegen des aktuell ergrabenen römischen Bühnentheaters ein "Füllhorn unbekannter Dinge".
Dies zeigte sich erneut bei Bauarbeiten in der früheren "Kulturkasematte" im Bereich der Bastion "Germanicus". Hier entdeckten Bauarbeiter in der Decke des Gewölbes einen verschlossenen Lichtschacht und dürften nicht schlecht gestaunt haben, als ihnen bei dessen näherer Untersuchung das in Stein gehauene Gesicht eines Mannes entgegenblickte. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 18.07.2008:
Kultur in Ruinen.
CDU zum Römertheater.
Die Ruinen des römischen Bühnentheaters in Mainz sollten nach dem Willen der CDU-Stadtratsfraktion wieder zu einer Spielstätte ausgebaut werden. Mainz müsse die Chance nutzen, "das römische Erbe durch Events im einmaligen historischen Ambiente wieder erlebbar zu machen", teilte die Partei gestern mit. "Open-Air-Veranstaltungen sind ein Renner. Die Kombination Kultur live mit historischem Erbe ist das Highlight schlechthin", sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Gerd Eckhardt, laut Mitteilung. [...]
 

Sprendlingen
Binger Wochenblatt, Donnerstag, 10.07.2008:
Kreisgräben in Sprendlingen.
Nach zwei Monaten Ausgrabungsarbeiten mit den Funden sehr zufrieden.
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 15.07.2008:
Einblicke in die Unterwelt.
Gestern ging es im Rahmen der Ferienkarte in die unterirdischen Miniergänge unter den Befestigungsmauern der Zitadelle. Zwar war die Nachfrage sehr gering, dennoch ging es in einer Art Exklusivführung in den Untergrund. Veranstaltet wurde dieser Ausflug von der Bücherei am Dom und der Generaldirektion Kulturelles Erbe. Wolf Weingarten, Zivildienstleistender bei der Ausgrabungsstätte Römisches Theater, führte durch die Gänge. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 15.07.2008:
Schutz in alten Katakomben.
Unser Ferienreporter Jakob Werum wagt sich in die Mainzer Unterwelt.
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 12.07.2008:
Aussicht auf antike Wasserleitung.
Stadt- und Landesarchäologe prüfen Schau-Plattform / Römische Trasse nicht auf Stadion.
Sind die Reste der Römischen Wasserleitung in der Bretzenheimer Gemarkung bald über eine kleine Aussichtsplattform anzuschauen? Das ist eine Idee, die bei einem Ortstermin von Stadt und Generaldirektion Kulturelles Erbe geboren wurde. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 12.07.2008:
Neutor: Teil ruht im Gebüsch.
Rupprecht: Steinkugeln des historischen Gemäuers sollten auch ins RGZM.
Nachdem die CDU vorgeschlagen hat, in den Neubau des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) eine Toranlage ähnlich dem historischen "Neutor" zu integrieren, meldet sich dazu jetzt Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht zu Wort. Wenn der Schlussstein des Originals, die in der Rheinland-Pfalz-Bank ausgestellte Teufelsfratze, dort einbezogen wird, müssten auch die beiden runden Steine, die das Tor zierten, hinzukommen, so sein Anliegen. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 12.07.2008:
Toranlage mit Teufelsfratze am RGZM?
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Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Freitag, 11.07.2008:
Grabstein als Lichtschacht-Abdeckung.
[...] Der nur zu einem Drittel erhaltene Stein zeigt das Antlitz eines Mannes "mit vollem Haupthaar und ohne Kopfbedeckung" - für den Wissenschaftler ein Indiz dafür, dass es sich bei der Person weder um einen Geistlichen noch um einen Gelehrten gehandelt hat. Der lateinischen Inschrift zufolge ist der auf dem Grabstein abgebildete im Jahr 1407 gestorben, wie Eberhard Nikitsch von der Inschriften-Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz herausgefunden hat. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 10.07.2008:
Uralte Grabplatte lässt Forscher jubeln.
Archäologen fanden Relief aus dem Jahr 1407 auf der Zitadelle - Forscher vermuten Zusammenhang mit Jakobsberg-Kloster - Dauerausstellung zugesagt.
Landesarchäologe Gerd Rupprecht hatte gestern allen Grund zur Freude: Denn im Zuge der Präsentation einer Grabplatte aus dem Jahr 1407 erhielt er von Bürgermeister Norbert Schüler (CDU) gleich zwei Zusagen: Rupprecht darf das Fundstück nach genaueren Untersuchungen dauerhaft auf der Zitadelle ausstellen. Zwar versprach Schüler ihm kein "Zitadellenmuseum" - den Begriff hatte Rupprecht überraschend ins Spiel gebracht - , aber er bot ihm den Raum unterhalb der Mauer des Südwestportals an, das gerade saniert wird. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 10.07.2008:
Patrizierblick auf Kanonen.
Grabplatte von 1407 bedeckt Lichtschacht / Zitadellenmuseum angekündigt.
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Mainz
Öffentlicher Anzeiger, 05.07.2008:
Spektakulärer Fund.
Schmuckboden aus dem Mittelalter entdeckt.
Bei Grabungen am ehemaligen Gebäude des Peter-Cornelius-Konservatoriums sind die Archäologen auf einen mittelalterlichen Fliesenboden gestoßen, der auf die Zeit zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert datiert wird. Der Belag, der in 1,50 Meter Tiefe geborgen wurde, ist im Originalzustand erhalten, die Schmuckfliesen sind mit Motiven verziert. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, 05.07.2008:
Archäologen bergen Fliesenboden.
Schmuckbelag im Erdreich des Dalberger Hofs stammt aus dem Mittelalter - An einigen Stellen zeichnen sich weitere Funde ab.
Nach etwas mehr als vier Wochen sind die Grabungen der Archäologen auf der Baustelle am Dalberger Hof von Erfolg gekrönt. Sie bargen Fliesen aus dem Mittelalter. [...]
 

Sprendlingen
Öffentlicher Anzeiger, 04.07.2008:
Archäologen legten frühzeitliche Grabstellen frei.
Grabbeigaben lassen auf das Leben der Menschen rund 1200 vor Christus schließen - Weitere Stätten in Nachbarschaft vermutet.
In der Gemarkung Kreuznacher Weg ("Heerstraße"), auf dem etwa 2000 Quadratmeter großen Gelände für Sandgewinnung der Firma Gaul, hat die Landesarchäologie das Buch der Geschichte aufgeschlagen: Nach zweimonatiger Grabungszeit legten drei Facharbeiter und Hilfskräfte unter Leitung des Bad Kreuznacher Grabungstechnikers Klaus Soukup vier Gräber aus der Bronzezeit frei, in denen unverbrannte Tote bestattet wurden. Auch ein Urnengrab wurde entdeckt. [...]
 

Bretzenheim
Allgemeine Zeitung, 01.07.2008:
"Relikte werden gesichert".
"Was 1955 beim Universitäts-Sportplatz passiert ist, wird sich beim geplanten Stadion nicht wiederholen", kommentiert der kulturpolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion Dr. Walter Konrad, selbst Bretzenheimer, die Forderung des Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht, das römische Erbe auch an dieser Stelle rechtzeitig zu sichern und zu bewahren (die AZ berichtete). [...]Artikel lesen
 

Bingen
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.07.2008:
Scherbenhaufen als Schlüssel zum Alltag.
Ausstellung im Binger Museum am Strom widmet sich den Städten des Mittelrheins im Mittelalter.
Das Häuschen im Grünen galt dem Städter des Mittelalters wenig. Wer auf sich hielt (und über die entsprechenden Mittel verfügte), zog an den Markt im Stadtzentrum oder in die Straßen mit den wichtigsten Kontoren und Handelshäusern. Am Stadtrand vor der Stadtmauer, wo unbehelligt das Grün wucherte, wohnten die Armen.
Die Ausstellung "Stadtleben im Mittelalter - Bingen und das Mittelrheintal von den Anfängen bis 1600", die ab heute als Teil der Binger Landesgartenschau im dortigen Museum am Strom zu sehen ist, belegt das am Beispiel der Stadt Bingen um 1468 mit einem schön gezeichneten Stadtplan, dessen Wohnviertel der Besucher per Knopfdruck zum Leuchten bringen kann - penibel unterschieden nach Kaufkraft. [...]
 

Bretzenheim
Allgemeine Zeitung, 01.07.2008:
US-Raupen zerstören römisches Erbe.
Bei Uni-Sportplatz 1955 Aquädukt nicht beachtet / Leitung an künftigem 05-Stadion sichtbar.
Eindringlich fordert Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht alle mit dem Bau des neuen Stadions befassten Stellen auf, das dort im Erdreich liegende römische Erbe zu sichern und zu bewahren. "So etwas wie 1955 darf nicht wieder passieren", mahnt Rupprecht. [...]Artikel lesen
 

Bretzenheim
Allgemeine Zeitung, 01.07.2008:
Wie stille Zeugen ihrer Zeit.
Tagung in Bretzenheim widmet sich dem Thema "Römer und ihre Ziegel".
"Ziegeleigeschichte - Ziegeleimuseen" hieß eine Tagung in der Alten Ziegelei, die sich dem Lieblingsbaustoff der Römer widmete. [...]Artikel lesen
 

Bechtolsheim
Wochenblatt Alzey, Donnerstag, 05.06.2008:
Funde aus der Jungsteinzeit.
Vortrag über steinzeitliche Siedlung in Bechtolsheim.
Über 50 Besucher haben in einem Lichtbildervortrag die archäologischen Hinweise auf die ältesten Bechtolsheimer Bürger kennengelernt. Jungsteinzeitliche Bauern sind in der Bechtolsheimer Gemarkung durch einige wenige Fundstücke bekannt. [...]
 

Mainz-Lerchenberg
Das Stadtteilmagazin für Lerchenberg, 06/2008:
Spende an Archäologische Denkmalpflege.
Archäologisches Fenster geplant/Aktiver Privater Förderkreis.
Große Freude beim privaten Förderkreis Archäologische Denkmalpflege Mainz-Lerchenberg und seinem rührigen und engagierten Vorsitzenden und Ansprechpartner Klaus Schulz: Die Firma IBM unterstützt das ehrenamtliche Engagement des privaten Förderkreises mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro durch die "On Demand Community", die im Jahre 2003 gegründet wurde als Gemeinschaft der ehrenamtlich tätigen IBM Mitarbeiter. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein- Zeitung, Freitag, 30.05.08:
Neues Stadiongelände birgt Schätze.
MRZ-Interview: Landesarchäologe Gerd Rupprecht erwartet Bodenfunde in Bretzenheim - Dem Bau des Stadions steht aber nichts entgegen.
Kleine Gräberfelder liegen unter dem Gelände, auf dem das neue Fußballstadion gebaut werden soll. Doch Landesarchäologe Gerd Rupprecht glaubt, dass sich Stadt und Wissenschaft einigen können. [...]
 

Mainz
Mainzer Allgemeine Zeitung, Dienstag, 22.05.08:
Verschwundenes Heiligtum.
Buch über römisches Mithräum vom Ballplatz.
Das Heiligtum für die orientalischen Muttergottheiten Isis und Mater Magna in der Römerpassage wird schon in Kürze den 300 000. Besucher haben - vom römischen Mithras-Heiligtum am Ballplatz hat bislang kaum jemand Kenntnis genommen. Das ist nicht verwunderlich, wurden seine Überreste doch 1976 beim Bau des Nordstern-Hauses zerstört. Doch das Mithräum ist nicht vergessen. [...]Artikel lesen
 

Worms
Archäologie in Deutschland 3, 2008, S. 48.
Gräber im Weg.
Aktuelles aus der Landesarchäologie.
Im Osten der Stadt Worms liegt die ehemalige Stiftskirche St. Paul, heute Dominikanerkloster. Sie gehört zu den vier romanischen Kirchenbauten Rheinhessens, die durch außergewöhnliche Turmabschlüsse in Form von orientalisierenden Kuppelhelmen auffallen. Erbaut wurden die im Volksmund als Heidentürme bezeichneten Bekrönungen unter dem Einfluss heimkehrender Kreuzfahrer; als Vorbild darf die Golgathakirche in Jerusalem gelten. [...]
Im Zuge umfangreicher Renovierungsarbeiten an St. Paul war eine rollstuhlfahrergerechte Zuwegung vorgesehen, die durch das Friedhofsareal führt und eine archäologische Untersuchung nötig machte. Der aufgedeckte Streifen barg rund 80 Gräber, allesamt westöstlich ausgerichtet, sowie zahlreiche Skelettreste durch wiederholte Neubelegung zerstörter älterer Bestattungen. [...]
 

Mainz
Archäologie in Deutschland 3, 2008, S. 60-63.
Aktuelle Ausstellungen zur Römerzeit in Deutschland.
Museumsevaluation: Neue Römer braucht das Land.
Römische Kulte stehen in Mainz im Mittelpunkt: Bewusst nicht als Museum, sondern als "Archäologischen Schauraum" will die Archäologin Dr. Marion Witteyer ihr Konzept verstanden wissen. "Heiligtum für Isis und Magna Mater", heißt der von ihr entworfene Schauraum im Untergeschoss eines Einkaufzentrums. Hier hat sie mithilfe von Geräuschen, Düften und Lichterscheinungen eine gelungene Inszenierung geschaffen. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 15.05.08:
Römerquell-Wasser gibt's bald vom Fass.
IRM auf Erfolgsspur - Gerd Krämmer geehrt.
Einer guten Zukunft entgegen geht die Initiative Römisches Mainz (IRM) - so das Fazit des Vorsitzenden Dr. Gerd Rupprecht. Bei der Mitgliederversammlung fiel sein Rückblick auf das vergangene Jahr ebenso positiv aus wie die Vorschau auf geplante Aktivitäten.
Der Vorstand hat viele Pläne: Eine römische Anlage aus Lego und Playmobil ist im Bau - "eineinhalb Kohorten haben wir bereits beisammen". Römerquell-Wasser soll die Produktpalette in der Taberna erweitern. Weitere Schriften und Bücher stehen kurz vor der Veröffentlichung oder sind in Planung. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 17.05.08:
Dem Mithras-Kult in Mainz auf der Spur.
Neues Buch beschäftigt sich mit Relikten, die dem römischen Sonnengott gewidmet waren.
Der Mitraskult rankte sich im ganzen Römischen Reich um den Sonnengott Mithras. Die Tempel des Mithraskultes werden Mithräen genannt. Dass es auch in Mainz mindestens ein Mithräum - und zwar am Ballplatz - gab, beschreibt Historikerin Dr. Ingeborg Huld-Zetsche in ihrem neuen Buch "Der Mithraskult in Mainz und das Mithräum am Ballplatz". Das 245 Seiten starke Werk ist Band sieben in der Reihe "Mainzer Archäologische Schriften" vom Landesamt für Denkmalpflege. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 13.05.08:
Konzept für Altenauergasse.
Stadtnahe Gesellschaft soll archäologische Probegrabungen vorfinanzieren.
Bedeutende Funde aus der Römerzeit schlummern tief im Erdreich unter der Altenauergasse. Davon geht jedenfalls Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht aus. Vermutet er doch, dass sich dort einst der Palast des Stadthalters von Obergermanien befand. Um diese Theorie zu verifizieren, müssten allerdings Probegrabungen auf dem Gelände erfolgen. Ein Unterfangen, für das bislang noch die nötigen Mittel im städtischen Haushalt fehlen. Da aber auch Baudezernent Norbert Schüler ein "gewaltiges Entwicklungspotenzial" auf dem Gelände sieht, bringt er jetzt ein alternatives Finanzierungskonzept auf dem Plan.
Eine stadtnahe Gesellschaft könnte die Probebohrungen vorfinanzieren", so seine Überlegungen.
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Ingelheim
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 07.05.08:
Wieder Grabungen im Saalgebiet.
Team der Forschungsstelle Kaiserpfalz geht Ausdehnung der Kaiserpfalz auf den Grund.
Südlich der Saalkirche haben Bagger bereits zwei Gruben ausgehoben, eine dritte soll folgen. Dort, wo vor wenigen Tagen eine geschotterte Fläche als Parkplatz diente, arbeiten sich Grabungstechniker und Helfer hinab ins Mittelalter.[...]Artikel lesen
 

Sprendlingen
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 06.05.08:
"Hier war Geschichte zu Hause".
Archäologen stoßen auf Ober-Hilbersheimer Plateau auf Gräber / Ursprung in Bronzezeit?
Bei Grabungsarbeiten auf der Sandabbaufläche auf dem Ober-Hilbersheimer Plateau sind Arbeiter der Sprendlinger Firma Gaul und ein Vertreter des Landesamtes für Denkmalpflege auf zwei Gräber gestoßen. Vermutlich stammen diese aus der Bronzezeit.[...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Montag, 28.04.08:
Antike als Erfolgsgeschichte.
Römertag weckt historisches Interesse in Mainz und Umgebung.
Auf den zahlreichen kulturellen Spuren der Römer in Mainz und Rheinhessen konnten die Besucher des ersten "Römertages" wandeln. Beim zentralen Auftakt auf dem "Römermarkt" am Leichhof stellten sich die vielen einzelnen Projekte auch als mögliche Stationen einer Römerroute im Rahmen des zukünftigen Regionalparks Rheinhessen vor.[...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 28.04.08:
Rheinhessen stellt seine Schätze vor.
Beim ersten Römertag präsentierten 17 Städte und Gemeinden der Region römische Denkmäler.
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 26.04.08:
Was verraten Opfergaben?
Internationale Tagung in Schloss Waldthausen bewertet Funde.
Experten aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, aus Italien, Griechenland und England kommen am Montag, 28. April, zu einer dreitägigen Fachtagung ins Schloss Waldthausen, um sich erstmals des Themas "Rituelle Deponierungen in Heiligtümern der hellenistisch-römischen Welt" anzunehmen. Organisiert wird das Treffen von der Mainzer Archäologin Dr. Marion Witteyer (Generaldirektion Kulturelles Erbe), ihrer Kollegin Gunvor Lindström (Deutsches Archäologisches Institut Berlin) und Alfred Schäfer (Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln). [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 25.04.08:
Spannend wie das alte Mogontiacum.
Neuer Krimi von Claudia Platz wird Historiker und Hobbydetektive entzücken - Begeisterter Landesarchäologe Gerd Rupprecht beriet die Autorin.
Wenn selbst Landesarchäologe Gerd Rupprecht ins Schwärmen gerät, dann muss schon was dran sein an Claudia Platz' neuem Krimi "Die falschen Caesaren". In ihrem fünften Roman wagt sich die Autorin auf die Spuren der Römer nach Mogontiacum. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Freitag, 25.04.08:
Fesselnde Intrige um Falschgeld.
Claudia Platz' neuer Krimi "Die falschen Caesaren" spielt im Mainz der Römerzeit.
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Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 25.04.08:
Römermarkt lockt am Sonntag auf den Leichhof.
Römische Speisen und Getränke, Hinkelsteinweitwurf für Kinder oder ein mediterraner Schaugarten: All dies kann genießen und erleben, wer anlässlich des ersten Römertags in Mainz, am Sonntag, 27. April, von 11 bis 14 Uhr zum Römermarkt Forum Mogontiacum auf dem Leichhof kommt. [...]
 

Mainz
Ingelheimer Wochenblatt, Donnerstag, 24.04.08:
Römische Fingerringe.
Sonderausstellungen antiker römischer Ringe in Mainz.
Anlässlich der Eröffnung der Römerroute im zukünftigen Regionalpark Rheinhessen findet vom 27. April bis zum 17. Mai eine zweigeteilte Sonderausstellung bei Juwelier Wermann in der Betzelstraße 11 in Mainz (gegenüber C&A) und im Isis-Tempel in der Römerpassage Mainz statt. [...]
 

Rheinhessen
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 22.04.08:
Auf Entdeckungsreise in antiken Zeiten.
Am Sonntag erster rheinhessischer Römertag / Offene Museen, Vorlesungen und Führungen.
Spurensuche mit Gaumen, Pedalen und Kindern: Der rheinhessische Römertag am kommenden Sonntag ist eine Premiere. Er lädt zu einer Rundfahrt ein: einmal Geschichte und zurück. Römische Wurzeln anschaulich erlebbar machen, das ist das Ziel des Tages.[...]Artikel lesen
 

Ingelheim
Allgemeine Zeitung Ingelheim, Samstag, 19.04.08:
Treuegelöbnis auf die Kaiser Roms.
Weihestein-Kopie aus Kunststoff bereichert die Dauerausstellung im Ingelheimer Museum.
Seltsame Wege nahm ein römischer Inschriftenstein, der in zwei Teilen vor Jahren in Nieder- und Ober-Ingelheim gefunden worden war. Im Original nach wie vor getrennt, besitzt das Museum bei der Kaiserpfalz nun ein täuschend echt wirkendes Exemplar.[...]Artikel lesen
 

Ingelheim
Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 18.04.08:
Römischer Stein diente als Treppenstufe.
Gerd Rupprecht übergab dem Museum bei der Kaiserpfalz das Replikat eines Weihesteins.
[...] Die Rede war von einem Weihestein, mit dem eine im zweiten oder dritten Jahrhundert dort stationierte römische Militäreinheit, die "cohors IIII Aquitanorum", ihre Treue zum Kaiser bekräftigte und sich bei Jupiter bedankte, "dem Besten und Größten". Diese Stele stand vermutlich auf dem Obernburger Truppenübungsplatz der Antike.
Das Spannende ist nun aber: Wie kam der Stein nach Ingelheim?" Rupprecht kennt natürlich die Antwort auf die eigene Frage: "Karl der Große hat antike Dinge - Säulen, Kapitelle und vieles anderes - auf seine Pfalz bringen lassen." Der Kaiser wollte so seinen Herrschaftsanspruch bekräftigen, den er bis auf römische Wurzeln zurückführte. Deswegen also musste der Stein 120 Kilometer main- und rheinabwärts wandern. [...]
 

Laubenheim
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 12.04.08 2008:
Ein Laubenheimer Hinkelstein kommt zu Ehren.
Wie lange der Stein schon an dieser Stelle liegt - keiner weiß es. Auch wie alt der Stein ist und welche Bestimmung er einst hatte - darüber kann man nur spekulieren. Der Hinkelstein im Laubenheimer Ried ist längst mit Moos und Gräsern überwuchert und liegt abseits der von Spaziergängern genutzten Wege. Nur wer genau weiß, wo er zu finden ist, wird auf ihn aufmerksam. Nach dem Wunsch der SPD und Grünen im Ortsbeirat soll er nun um gut 30 Meter versetzt werden, an den Rand des vorbeiführenden Weges, gut sichtbar für Spaziergänger. [...]
 

Region Mainz
Lokalanzeiger, Freitag, 11.04.08:
Drei Kulturrouten im April erleben.
Tag der Kultur- und Weinbotschafter Rheinhessen / Einweihung des neuen Pilgerwegabschnittes / 1. Römertag.
In Deutschlands größtem Weinanbaugebiet begegnet uns die große Vielfalt rheinhessischer (Wein)-kultur auf Schritt und Tritt. In der Kulturregion zwischen Mainz und Worms, Bingen und Alzey besteht das ganze Jahr über die Möglichkeit, Kultur zu erleben.
Rheinhessen steht am 27. April ganz im Zeichen der Römer: Der Arbeitskreis "Regionalparkideen" verfolgt seit 2004 die Idee einer "Römerroute" in einem zukünftigen Regionalpark. Der 1. Römertag 2008 bündelt die vielfältigen Aktivitäten vieler Privatpersonen, Initiativen, dem Kreis der Kulturbotschafter, örtlichen und städtischen Museen und Geschichtsvereine der Region entlang dieser Römerroute.
Um 11 Uhr startet die Auftaktveranstaltung in Mainz, Auf dem Leichhof (je nach Wetter in der Räumen der Johanniskirche), "Römermarkt Forum Mogontiacum" von 11 bis 14 Uhr mit römischen Speisen und Getränken und Hinkelsteinweitwurf für die Kinder.
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Infos:
rheinhessen.de
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 11.04.08:
Dalberger Hof: Archäologen wollen "Schatzkiste" öffnen.
Grabungen noch im April - Rupprecht hofft auf interessante Römerfunde.
Eine wahre "Schatzkiste" an Funden aus der Römerzeit hofft Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht bei den anstehenden Grabungen am Dalberger Hof zu bergen. Ob er damit richtig liegt, wird er voraussichtlich noch in diesem Monat ausloten können. "Wir haben die Teilbaugenehmigung erhalten und sind dabei, den Archäologen das Feld zu bereiten", nennt Jochem Keller, Projektleiter der Dalberger Hof GmbH, der Eigentümerin des ehemaligen Adelspalais, den aktuellen Stand. "In zwei Wochen beginnen wir mit den Erdarbeiten." [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 08.04.08:
Geschützstand ohne Funktion.
"Revolutionäre Erfindung" von 1866 auf Bastion Drusus der Zitadelle.
Dass auf der Bastion Drusus der Zitadelle im Jahr 1866 ein zu jener Zeit als "revolutionär" geltender gepanzerter Geschützstand gebaut wurde, war den Archäologen bekannt. Bei einer Testgrabung fanden Archäologen jetzt ein gewichtiges Überbleibsel. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 08.04.08:
Roms Spuren vernetzen.
Arbeitskreis "Regionalparkideen" bietet Interessierten am 27. April den 1. Römertag in Rheinhessen.
Römisches Erbe in Rheinhessen soll noch besser erlebbar werden - durch die geplante Römerroute. [...]
 

Mainz
Top Mainz Magazin, Ausgabe Frühjahr 2008:
Auferstanden aus Ruinen: Römertheater wird wieder lebendig.
Das römische Bühnentheater am Mainzer Südbahnhof ist ein echtes Kleinod. Obwohl es das einzige nördlich der Alpen und auch das größte seiner Art im römischen Reich war, geriet es fast in Vergessenheit. Jahrhunderte schlummerte es unter der Erde. Jetzt gehört die antike Spielstätte wieder zum Stadtbild. Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht erzählt von der letzten Phase der Ausgrabung und wie er sich die Zukunft des bedeutenden Denkmals vorstellt. [...]
 

Mainz-Bretzenheim
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 01.04.08:
Belegt Münze Mord am Römerkaiser.
Landesarchäologe sucht "Vicus Brittonum" in Nachbarschaft des künftigen 05-Stadions.
Eine Münze mit dem Bild des römischen Kaisers Severus Alexander gibt der Theorie, dass der Cäsar in Bretzenheim ermordet wurde, Nahrung. Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht will nach dem Ort der Bluttat im Gelände nahe dem für das 05-Stadion suchen. [...]Artikel lesen
 

Mommenheim
Allgemeine Zeitung, Montag, 31.03.08:
Arthritis auch vor 1300 Jahren ein Thema.
Untersuchung von Mommenheimer Skelett zeigt Veränderungen an Knochen und Gelenken.
Auf großes Interesse stieß der Lichtbildervortrag von Ludwig Kranz über die Knochenfunde in der Gemarkung Mommenheim. Er zeigte die Ereignisse seit dem Fund im Jahr 2003 auf. [...]Artikel lesen
 

Bodenheim
Allgemeine Zeitung, Montag, 31.03.08:
Bodenheim öffnet Fenster zur Steinzeit.
Heimatmuseum zeigt eigene Ausstellung über "Ötzi, den Mann aus dem Eis".
Seit 5300 Jahren lag der Steinzeitmensch unter dem Eis, als Wanderer ihn 1991 fanden: Sein Fund bedeutete eine Sensation, schloss er doch die Wissenslücken über das Leben in der Steinzeit. Jetzt eröffnete im Bodenheimer Heimatmuseum die Ausstellung "Ötzi, der Mann aus dem Eis"... "Sechs richtige im Archäologielotto", diesen Stellenwert habe der Fund vom Hauslabjoch, unterstrich Dr. Roland Knöchlein, Mitarbeiter der archäologischen Denkmalpflege in Mainz bei seiner Einführung in die Ausstellung.[...]Artikel lesen
 

Mainz-Hechtsheim
Allgemeine Zeitung, Samstag, 29.03.08:
Wenige Quellen, viele Brunnen.
1832 wurde die erste Wasserleitung in Hechtsheim gelegt.
Hechtsheim feiert in diesem Jahr sein 1200-jähriges Jubiläum. In einer kleinen Serie beleuchtet die AZ vielfältige Aspekte der Ortsgeschichte. Heute: Warum Wasser in Hechtsheim immer schon eine wichtige Rolle spielte. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Wochenblatt, Donnerstag, 06.03.08:
Die Stecknadel im Heuhaufen.
Bei Ausgrabungen am Mainzer Südbahnhof wird ein römischer Kalkbrennofen entdeckt.
Das fast kreisrunde Bauwerk diente der Gewinnung von gebranntem Kalk für die Errichtung eines Neubaus. Eingebettet in den Felsabbruch des hier anstehenden Kalksteins dürfte er wohl, so Rupprecht bewusst hier angelegt worden sein, um ein nahe gelegenes Großbauwerk mit Baumaterial zu versorgen. Das nur wenige Meter daneben liegende Bühnentheater drängt sich hier gerade zu auf. [...]
 

Hechtsheim
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 26.02.08:
Warum Hechtsheim eigentlich älter ist.
Frühere Frankensiedlung vor 1200 Jahren erste Mals urkundlich erwähnt / AZ-Serie Teil 1.
Hechtsheim feiert in diesem Jahr sein 1200-jähriges Jubiläum. In einer Serie beleuchtet die AZ vielfältige Aspekte der Ortsgeschichte. Heute: Warum Hechtsheim ausgerechnet das 1200-jährige Jubiläum feiert, obwohl die Besiedlung schon viel früher begonnen hatte. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Montag, 25.02.08:
Bauarbeiter entdecken Ofen aus der Römerzeit.
Archäologische Entdeckung am Fuße des Mainzer Albansbergs / Kalkgewinnung bei mehr als 1000 Grad.
Eigentlich gehört es sich ja, eine Baustelle aufgeräumt zurückzulassen. So gesehen, haben die antiken Maurer etwas geschlampt, als sie wohl im 4. Jahrhundert nach Christus ihre Arbeit an dem damals von ihnen erneuerten Römischen Bühnentheater bei Mainz für immer einstellten. Für die Archäologen ist dies allerdings ein Glücksfall. Mit dem am Freitag präsentierten Kalkofen aus römischer Zeit sei auf der am Südbahnhof eingerichteten Großbaustelle die "Stecknadel im Heuhaufen" entdeckt worden, erklärte der Landesarchäologe Gerd Rupprecht. Gemeinsam mit Marion Witteyer, seiner Kollegin von der Direktion Archäologie der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, wird er nun versuchen, den gefundenen Mosaikstein an der richtigen Stelle des historischen Stadtbild-Puzzles einzupassen. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 23.02.08:
Römischer Kalkofen für Theaterbau.
Archäologen legen antike Produktionsstätte für Baustoff frei und finden Legionärsgräber.
Einen römischen Kalkofen haben Archäologen auf der Baustelle des Parkhauses an der Albanstraße unterhalb der Zitadelle ausgegraben. Der Fund sei "für Mainz einmalig", sagte Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht am Freitag. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 23.02.08:
Blick ins römische Mainz.
Landesarchäologe fand auf der Baustelle neben dem Bahnhof "Römisches Theater" einen Kalkofen.
Ein "Fenster in die Vergangenheit" hat sich am südlichen Teil der Altstadt geöffnet. Nach dem Fund eines Kalkofens gibt es Neues vom Römischen Theater und vom Verlauf der Stadtmauer. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 20.02.08:
Römisches Erbe modern präsentieren.
Ministerin Ahnen unterstreicht Bedeutung des RGZM / Umzugspläne heute im Stadtrat.
"Die Eckpfeiler stehen. Wir haben eine klare Perspektive und einen ehrgeizigen Zeitplan", sagte Wissenschaftsministerin Doris Ahnen gestern bei einer Infoveranstaltung der SPD-Stadtfraktion zur Verlagerung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) an das Neutor-Areal. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 20.02.08:
SPD will "Kraftakt" RGZM gern stemmen.
So viel Interesse an "Fraktion vor Ort" war bisher selten: Rund 50 Zuhörer wollten beim SPD-Termin erfahren, wie es mit dem RGZM weitergeht. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 18.02.08:
Rupprecht: Kein Gang zwischen Bastionen.
Landesarchäologe macht Spekulationen um Tunnelsystem an der Zitadelle ein Ende.
Am Wochenende machte Gerd Rupprecht den Spekulationen ein Ende. Der Landesarchäologe begann per Presslufthammer freizulegen, was noch freizulegen war - nämlich einen Treppenaufstieg nahe der Bastion Alarm. Er stellte zudem klar: "Einen Gang zwischen den Bastionen gibt es nicht." [...]
 

Oppenheim
Rheinhessisches Wochenblatt, Donnerstag, 14.02.08:
Im Jahr 1615 angekommen.
Seit 1986 gräbt sich die Maulwurf-Company mit detektivischem Spürsinn und in mühevoller Kleinarbeit durch die Geschichte der Reichsburg Oppenheim. Im Auftrag der Direktion Archäologie Mainz und in enger Zusammenarbeit mit dem Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht, gilt es historische Funde zu erhalten und in wissenschaftlicher Arbeit die Geschichte Stück für Stück anzureichern. Mit Unterstützung des Verbandes der Reservisten und dem Geschichtsverein haben die Maulwürfe der Burgruine schon viele Geheimnisse entlockt. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 11.02.08:
Seit fünf Jahren wird die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben.
Römerpassage ist zum Geburtstag voll ausgelastet - Noch viele Interessenten stehen auf der Warteliste - Im Juni steigt ein viertägiges Kickertunier.
Und noch etwas setzt die Römerpassage deutlich von anderen Einkaufscentern ab. Denn hier wird der Einkaufsbummel gleichzeitig zu einer Zeitreise in die römische Vergangenheit der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Nachdem am 28. August 2000 der Startschuss für das Projekt gefallen war, stießen die Archäologen beim Aushub der Baugrube auf Überreste der Tempelanlagen der Göttinnen Isis und Magna Mater. Mit Unterstützung des Landes und der Initiative Römisches Mainz (IRM) wurden die Funde geborgen und in einem Schauraum wirkungsvoll in Szene gesetzt. Die multimediale Präsentation lockt laut Landesarchäologe und IRM-Vorsitzendem Dr. Gerd Rupprecht täglich zwischen 100 und 200 Besucher in das Heiligtum.[...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 09.02.08:
Im Bahntunnel regnet es Betontropfen.
Großbaustelle: Erweiterungsarbeiten laufen seit 100 Tagen - Fertigstellung zum Fahrplanwechsel 2009/10 geplant - Überraschung an der Zitadelle.
Eine Überraschung gab es vor kurzem, als die Bergleute an der Zitadelle auf unterirdische Gänge gestoßen sind. "Am Südbahnhof sind wir mit den Bauarbeiten noch in der Anfangsphase", so Kneißl. "Den Bereich der Zitadelle sparen wir erstmal aus, bis wir ein Konzept erarbeitet haben." [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 09.02.08:
"Eingriff möglichst gering halten".
Historische Gänge unter Zitadelle sollen trotz Tunnel-Ausbau erhalten werden.
Nach wie vor ist nicht ganz klar, wie sich der Fund historischer Gänge unterhalb der Bastion Alarm an der Zitadelle auf den Ausbau des alten Mainzer Bahntunnels auswirken wird - und umgekehrt. Bei einem Meinungsaustausch zwischen den Vertretern des städtischen Denkmalschutzes, der für den Tunnelbau verantwortlichen DB ProjektBau und Archäologen sei man übereingekommen, dass der Eingriff in die entdeckten Miniergänge aus dem 17. Jahrhundert so gering wie möglich gehalten werden soll, berichtete der Leiter des Amtes für Stadtsanierung und Denkmalpflege, Hartmut Fischer, auf AZ-Anfrage.[...]Artikel lesen
 

Mainz
Rhein Main Presse, 2/2008:
Die Nanohöhlen im Römertopf.
In extra Wissen erklärt der Mainzer Physik-Professor Thomas Vilgis regelmäßig physikalische Küchen-Phänomene. Diesmal unternimmt er dazu eine kulinarische Zeitreise in die Vergangenheit.
Die Römer kannten den "Römertopf", wie wir ihn heute verwenden, nicht. Aber Archäologen sehen gewisse Ähnlichkeiten. So war der Topf der Römer, "olla" oder "aula" genannt, ein bauchiges Kochgefäß aus Ton mit einem dicht schließenden Deckel. "Absichtliches Vorwässern des Kochtopfes lässt sich für die römische Antike nicht belegen", sagt Dr. Jens Dolata, Archäologe der Initiative Römisches Mainz. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Freitag, 8.02.2008:
Im Kriechgang durch die Jahrhunderte
Historische Funde unterhalb der Zitadelle könnten den Ausbau des Bahntunnels verzögern
Beim Ausbau des Eisenbahntunnels stießen Arbeiter unter der Bastion Alarm an der Nordflanke der Zitadelle auf zugemauerte jahrhundertealte unterirdische Gänge. Der historische Fund wird die Fertigstellung des Tunnels womöglich erheblich verzögern.[...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Freitag, 8.02.2008:
Altes Gemäuer ausgegraben.
Zitadellenplanung im Sanierungsausschuss.
Wie Landschaftsarchitekt Klaus Bierbaum den Ausschussmitgliedern erklärte, wurden bei den Grabungen zur Errichtung der Bastion bereits vorhandene alte Mauerteile aus dem 17. und 19. Jahrhundert entdeckt und freigelegt. Deshalb habe sich die Notwendigkeit für eine neue Planung ergeben. "Die Idee ist, das authentische Gemäuer zu erweitern und darauf die geplante Bastion zu errichten", erklärte Bierbaum.[...]Artikel lesen
 

Mainz
Wiesbadener Kurier, Freitag, 8.02.2008:
Führte Zugbrücke über Zitadellengraben?
Archäologen legen mächtigen Mauerblock vor dem Eingangstor frei / Landschaftsgestalter müssen umplanen
Die Frage, ob einst eine Zugbrücke das Haupttor der Mainzer Zitadelle verschloss, ist noch nicht beantwortet. Zwei schwere Rollen seitlich der "Neidermaske" über der Einfahrt deuten darauf hin - "aber eine solche Brücke, wie sie bei Burgen üblich war, ist nirgendwo überliefert", haben Landesarchäologe Gerd Rupprecht und Hartmut Fischer, der Leiter des städtischen Denkmal- und Sanierungsamts recherchiert.[...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Montag, 28.01.2008:
Gräber aus Mittelalter
Archäologen untersuchen auf Parkhausbaustelle einen Leichhof
Mit Argusaugen beobachten die Archäologen die Baustelle für das Parkhaus neben dem neuen Bahnhof "Römisches Theater". Nicht ohne Grund, werden hier doch deutliche Hinweise auf die Mainzer Vergangenheit vermutet.[...]Artikel lesen
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Freitag, 25.01.08:
Gräber, Spolien und ein Barock-Altar.
Mainzer Denkmalpfleger und Archäologen ziehen Bilanz ihrer Arbeit im vergangenen Jahr.
Mit ihrer bis in die Römerzeit zurückreichenden Geschichte bietet die Stadt ein reiches Betätigungsfeld für Denkmalschützer und Archäologen. So sei man im vergangenem Jahr etwa im Hof des neuen Zeughauses "für den Biss in den Boden" belohnt worden, berichtete Landesarchäologe Gerd Rupprecht während der Vorstellung des Jahresberichtes 2007 der Mainzer Denkmalpflege. In der Baugrube für einen neuen Technikraum der Staatskanzlei stießen die Wissenschaftler auf Spolien, Steine aus römischer Zeit, die wohl im vierten Jahrhundert als Baumaterial für die Stadtmauer verwandt worden waren.[...]
 

Ockenheim
Allgemeine Zeitung, Freitag, 25.01.2008:
Jakobsberger Gespräch
Das dritten Jakobsberger Gespräch zum Thema Vor- und Frühgeschichte in der Region Rheinhessen / Pfalz findet am Samstag, 2. Februar, 15 Uhr, im Bonifatiussaal des Klosters Jakobsberg in Ockenheim statt. Der Leiter der Direktion Kulturelles Erbe, Dr. Gerd Rupprecht, wird einen Überblick zum Stand der Forschung der Vor- und Frühgeschichte in Rheinland-Pfalz geben. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 24.01.2008:
Ehrung für ersten Archäologen?
IRM: Straße nach Pater Joseph Fuchs benennen
Der vom Buchwissenschaftler Stephan Pelgen jetzt in einer Veranstaltung der Initiative Römisches Mainz (IRM) gehaltene Vortrag "Der erste Mainzer Archäologe Pater Joseph Fuchs" findet Nachhall. Als der Vorstand der IRM am Mittwoch tagte, unterstützte er einmütig den Vorschlag des Vorsitzenden Dr. Gerd Rupprecht, die Stadt aufzufordern, eine Straße nach Pater Fuchs zu benennen: "Wir werden Kulturdezernent Krawietz jetzt in einem Schreiben bitten, sich der Sache anzunehmen." Gegenüber der AZ versicherte Krawietz, dem Fuchs kein Unbekannter ist, das Anliegen der IRM zu unterstützen. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 24.01.2008:
Grabung am Römischen Theater geht in die nächste Phase.
Zivildienstleistende der Archäologie und ABM-Kräfte der Initiative Römisches Mainz (IRM) stehen "Spaten bei Fuß", um die Grabungen am Römischen Bühnentheater fortzusetzen, die durch den Winter unterbrochen waren. Falls die Witterung es zulässt, wird Grabungsleiter Thomas Dederer schon in der kommenden Woche seine Mannschaft wieder einsetzen können. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung , Mittwoch, 23.01.08:
Dr. Joachim Glatz ist jetzt Landeskonservator.
Staatssekretär übergibt Führungskräften der Generaldirektion Kulturelles Erbe ihre Ernennungsurkunden.
Die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) formiert sich. Gestern übergab Kulturstaatssekretär Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig im Erthaler Hof weiteren leitenden Mitarbeitern ihre Ernennungsurkunden. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Wochenblatt, Donnerstag, 17.01.08:
Circa sechs Meter Geschichte.
Palast des römischen Statthalters in der Altenauergasse vermutet.
In der Altenauergasse trafen sich Bürgermeister Norbert Schüler, Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht und die CDU-Fraktionsvorsitzende Andrea Litzenburger um die archäologischen Grabungen zu besuchen. Nachdem am 5. Dezember 2007 vom Stadtrat der Antrag zur Unterstützung des Projekts beschlossen wurde geht es nun in die nächste Phase der Planung. "Herausragende römische und mittelalterliche Funde können erwartet werden," so Litzenburger. [...]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 17.01.08:
Reise in das Jahr 1660 bringt neue Überraschungen.
Dritter Bauabschnitt an der Zitadelle - Archäologen entdecken eine Mauer von 1848 - Planungen werden verändert.
Metertief gähnt der frisch ausgehobene Graben vor der Zitadelle. Nur eine Bretterbrücke führt noch hinüber zum knapp 350 Jahre alten Kommandantenbau, von dessen Giebel der heilige Jakobus auf die rege Buddelei hinunterschaut. Landesarchäologe Gerd Rupprecht hat mit seiner neunköpfigen Mannschaft aus einstigen Zivildienstleistenden und ABM-Kräften wieder mal Überraschendes freigelegt und Fragen aufgeworfen. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 17.01.2008:
Führte Zugbrücke über Zitadellengraben?
Stadt und Archäologie legen mächtigen Mauerblock vor dem Eingangstor frei/Landschaftsgestalter müssen umplanen.
Die Frage, ob einst eine Zugbrücke das Haupttor der Zitadelle verschloss, ist noch nicht beantwortet. Zwei schwere Rollen seitlich der "Neidermaske" über der Einfahrt deuten darauf hin - "aber eine solche Brücke, wie sie bei Burgen üblich war, ist nirgendwo überliefert", haben Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht und Hartmut Fischer, der Leiter des städtischen Denkmal- und Sanierungsamts recherchiert. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 17.01.08:
Kommentar: Keine reine Erfolgsgeschichte?
Bernd Funke zur Denkmalpflege.
Was für Fischer und seinen Landeskollegen Dr. Joachim Glatz der Versuch war, sichtbare Strukturen zu erhalten, die das Mainzer Antlitz prägen und es aus einer gesichtslosen Masse von verwechselbaren Innenstädten herausheben, ist dem Landesarchäologen das Bemühen, Geschichte sicht- und erlebbar zumachen. Die drei Bewahrer unseres kulturellen Erbes haben immer wieder gegen die zu argumentieren, denen das Jetzt ohne das Wissen um die Vergangenheit den Blick in die Zukunft trübt. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 17.01.08:
Sorgenkinder im Stadtbild.
Denkmalpflege legt Jahresbilanz vor / Hartmut Fischer scheidet aus.
2008 wird das Kurfürstliche Schloss oberste Priorität genießen, kündigte Bürgermeister Norbert Schüler für die Denkmalpflege an. Aber auch zahlreiche weitere Baustellen wie historische Wohnhäuser, Kirchen und Zeugnisse der Römerzeit haben die Experten auf der Agenda. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 16.01.08:
Von Sauriern bis Römerdolch.
Jahrbücher der Denkmalpflege vorgestellt.
Doch dass es auf den Inhalt der beiden Bände "Baudenkmäler in Rheinland-Pfalz" und "Archäologie in Rheinland-Pfalz" ankommt, dass unterstrichen sowohl der Staatssekretär als auch Thomas Metz, Direktor der Generaldirektion Kulturelles Erbe: "Wer sich über die Denkmalpflege in unserem Land informieren will, kommt an den aktuellen Jahrbüchern nicht vorbei."
Der archäologische Teil, vorgestellt von Metz-Vertreter, dem Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht, ist wie bereits die Vorgänger-Bände zweigeteilt. In einem erdgeschichtlichen Teil sind acht Beiträge zusammengeführt worden, die sich mit dem Zeitraum von vor 400 bis 30 Millionen Jahren befassen. Da ist die Rede von Seeskorpionen und Sauriern, von Riesenschachtelhalmen, Haien, Seekühen oder einem urzeitlichen Raubvogel. Mit Text und Bild ist der kulturgeschichtliche Teil in 26 Beiträgen präsent. "Ein Hauptaugenmerk richten wir auf den Limes", verdeutlichte Rupprecht. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 16.01.08:
Neue Bücher zur Denkmalpflege.
Zwei neue Jahrbücher der Generaldirektion Kulturelles Erbe informieren über die Arbeit der Archäologischen Denkmalpflege und der Bau- und Denkmalpflege. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 16.01.08:
Pater Fuchs.
"Der erste Mainzer Archäologe Pater Joseph Fuchs" ist der Titel eines Vortrags von Stephan Pelgen. Diese Vortragsveranstaltung der Initiative Römisches Mainz (IRM) findet am Montag, 21. Januar, ab 19 Uhr im Erthaler Hof, Eingang Große Langgasse 29 statt. [...]Artikel lesen
 

Mainz
MainzerRhein-Zeitung, Samstag, 12.01.08:
Rupprecht wittert neue Sensation.
Gutenbergs Druckwerkstatt und Palast des römischen Statthalters könnten sich im Bereich der Altenauergasse befunden haben.
Freunde der Druckkunst und der Römerzeit dürfen sich auf die nächste Attraktion freuen: In der Altenauergasse neben dem städtischen Altenheim befindet sich ein Gelände, unter dem womöglich Relikte von Gutenbergs Druckerwerkstatt und Überreste des Palastes des römischen Statthalters ausgegraben werden können. [...]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 12.01.08:
Römerzeit soll sichtbar werden.
Landesarchäologe informiert CDU-Fraktion über Altenauergasse.
Auf dem Grundstück vor dem städtischen Altenheim wird nicht nur die Druckwerkstatt Gutenbergs, sondern auch der Palast des römischen Statthalters vermutet. Am Freitag ließ sich die CDU-Stadtratsfraktion vom Landesarchäologen vor Ort informieren. [...]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 10.01.08:
Relikt des vierten Mainzer Festungsrings.
Landesarchäologe und Finther Reservisten retten Trinkwasserbunker für "Selztalstellung".
Unweit des umzäunten Geländes der leer stehenden amerikanischen McCully-Kaserne verdeckt ein Erdhügel ein letztes Relikt des 4. Mainzer Festungsgürtels. Archäologen und Reservisten wollen den "Wasserbunker" zugänglich machen. [...]Artikel lesen
 


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