Pressespiegel |
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Archiv 2008 |
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Mainz Mainzer Wochenblatt, Dienstag, 23.12.2008:
Für Archäologisches Zentrum.
Neues Dach kommt im März / Trotz Baustopp durch
Kälte im Zeitplan.
Ein entscheidender Schritt für die Umsetzung
der geplanten Verlagerung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums
in eine hierfür zu errichtendes archäologisches Zentrum mit
Ausstellungsflächen des Landesmuseums Mainz und der Landesarchäologie
im Bereich des Neutors wurde vollzogen: Vertreter von Land, Stadt und
RGZM unterzeichneten die Vereinbarung, mit der die Grundlagen für
die Schaffung der besitzrechtlichen Voraussetzungen festgeschrieben werden.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Montag, 22.12.08:
"Römerstein-Honig" verteilt.
Der adventliche Nachmittag der Senioren der Pfarrgemeinde
St. Bonifaz im Gemeindehaus war der richtige Rahmen für Knecht Rupprechts
Auftritt. Allerdings kam der diesmal in Gestalt des Landesarchäologen
Dr. Gerd Rupprecht. 50 Gläser "Römerstein Honig" verteilte
Rupprecht, der auch Vorsitzender der Initiative Römisches Mainz (IRM)
ist, unter den Senioren und verriet einiges zur Entstehungsgeschichte.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 20.12.08:
Ein "Forum Romanum" in der Altstadt.
Stadt, Land und RGZM unterzeichnen Vereinbarung zum
Umzug des Museums in Neubau.
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Freitag, 19.12.08:
Robinien und die Römersteine.
[...] Vor allem Landesarchäologe Gerd Rupprecht
hat sich immer dafür eingesetzt, die Römersteine im Stadtbild
sichtbar zu machen. Sein Ziel ist es, an der Unteren Zahlbacher Straße
einen Info-Punkt einzurichten. Darüber hinaus wünscht er sich
eine Teilrekonstruktion der um 70 nach Christus entstandenen und das Tal
überspannenden Wasserleitung.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 18.12.08:
Anleitung für junge Kanoniere.
Faksimile eines Lehrbuchs von C.W. Fuchs.
Um das richtige Pulver und historische Schießkunst
geht es in einem Faksimile, das von Dr. Franz Stephan Pelgen konzipiert
und vom Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht herausgegeben wurde.
Pelgen gibt in seiner wissenschaftlichen Einleitung detaillierte Informationen zu geschichtlichen und biographischen Hintergründen. Das Buch, erschienen in einer eigenen Reihe der Generaldirektion Kulturelles Erbe, ist ab sofort für 19,90 Euro über den Buchhandel erhältlich. |
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 18.12.08:
Rarität für Freunde der Geschützkunst.
Das Teilfaksimile eines 1790 erschienen Buches von
Casimir Wilhelm Fuchs ist ab heute erhältlich.
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Montag, 15.12.2008:
Ungewohnte Perspektive.
Freigelegt: Die Kasematten des Kommandantenbaus der
Zitadelle in Mainz.
Auf außergewöhnliche Weise, nämlich
in der Draufsicht, präsentieren sich seit einiger Zeit die Kasematten
neben dem Kommandantenbau der Mainzer Zitadelle. Dass die sonst von einer
Erdschicht bedeckten Gewölbe samt den runden Lüftungsschächten
von oben zu sehen sind, ist die Folge von Sanierungsarbeiten. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Montag, 15.12.2008:
Restaurant und Barock-Garten.
Denkmaldezernent Schüler erläutert Pläne
für Terrasse der Zitadelle.
Eine Wandlung könnte die Terrasse neben dem Kommandantenbau
der Zitadelle durchmachen. Gut möglich, dass dort statt des Parkplatzes
die Außengastronomie eines Restaurants sowie - nach historischem
Vorbild - ein barocker Garten inklusive herrlichen Ausblickes über
die City zum Verweilen einladen. [...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 15.12.2008:
Sanierung der Zitadelle fördert archäologische
Funde zutage.
Wassereinbrüche machen das 140 000-Euro-Projekt
notwendig - Walter Konrad (CDU) will Barockgarten über den Gewölben
wieder errichten lassen.
Besuchern der Zitadelle offenbart sich derzeit ein
ungewöhnlicher Anblick: Direkt neben der Kommandantur wurden bei
Sanierungsarbeiten die Gewölbe der darunter liegenden Kasematten
freigelegt. Dem Betrachter zeigt sich daher die Oberseite einer Gewölbelandschaft,
die bisher unter einem Parkplatz verborgen war. Ein "einmaliger Vorgang"
findet Landesarchäologe Gerd Rupprecht. [...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 13.12.2008:
Funde auf der Zitadelle zu sehen.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 13.12.2008:
Funde in Zitadelle zu sehen.
Bei den Sanierungsarbeiten in und auf den Kasematten
der Zitadelle, wo das Garnisonsmuseum beheimatet ist und ein Restaurant
entstehen soll, wurden Spuren und original Baureste verschiedener Epochen
entdeckt, die am heutigen Samstag der Öffentlichkeit vorgestellt
werden. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 06.12.2008:
Kultur als Herzensangelegenheit.
OB Beutel ehrt AZ-Redakteur Bernd Funke mit Gutenberg-Statuette.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Freitag, 05.12.2008:
Grabstein erzählt Geschichte.
Weisenauer Mönch 1519 auf Jakobsberg gestorben
/ Inschrift verbaut.
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Worms-Heppenheim Archäologie in Deutschland, Ausgabe November-Dezember
2008, S. 56:
Bronzezeitliche Gräber im Kreis.
Vor kurzem wurde eine durch intensive landwirtschaftliche
Bearbeitung bedrohte bronzezeitliche Kreisgrabenanlage in Worms-Heppenheim
im Kreis Alzey-Worms ausgegraben. Die Anlage zeichnete sich sehr deutlich
im Bewuchs ab und tatsächlich lagen die Befunde unmittelbar unterhalb
des Pflughorizontes. Im etwa 2,6 m breiten Graben der geschlossenen Grabenanlage,
die einen Außendurchmesser von fast 19 m aufwies, fanden sich insgesamt
neun Körper- und drei Brandbestattungen. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 19.11.2008:
Gold-Drusus.
Beim Büchermarkt im Rathaus gibt es am Wochenende
kleine Raritäten zu gewinnen. Am Stand der Initiative Römisches
Mainz werden Nachbildungen des römischen Liebespaars zum Sonderpreis
von 8 Euro verkauft. Dazu gibt es für jeden Käufer ein Los.
Wer Glück hat, nennt schon bald eine Drusus-Büste, ein Liebespaar
oder das Lioner Bleimedaillon in 24 Karat-Vergoldung sein eigen. Ausgestellt
werden die Gewinne von heute an im Schaukasten der Taberna archaeologica
in der Römerpassage. [...]
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Bretzenheim Mainzer Allgemeine Zeitung, Samstag, 15.11.2008:
"Schätze" aus Baugruben in Bretzenheim.
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Wackernheim Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 11.11.2008:
Wasserbehälter vom Schutt befreit.
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht will Teil
des historischen vierten Mainzer Festungsringes in Wackernheim wieder
herrichten.
Es ist eines der drei letzten noch bestehenden Festungsbauwerke
rund um Mainz. Ende 2009 soll das Denkmal vorzeigbar sein. [...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 10.11.2008:
Pflanzen stören die antiken Römersteine.
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Mainz Mainzer Allgemeine Zeitung, Samstag, 08.11.2008:
Sichtverbindung wieder herstellen.
CDU fordert "Auslichtung" an Römersteinen.
Um die Römersteine vor dem Verfall zu bewahren,
tut eine "adäquate Auslichtung" des Baumbestandes not.
Das bekräftigten Kulturdezernent Peter Krawietz und Dr. Walter Konrad,
kulturpolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, gestern am Rande
der Veranstaltung "CDU-Fraktion vor Ort", bei der 80 Mainzer
mit dabei sein wollen. ...
"Den Verfall aufhalten heißt sichtbar machen und vereinzelt auslichten", betonte Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht; "jedenfalls so weit, dass die wunderbare lange Trasse von über 60 Pfeilern auch wahrgenommen werden kann. Was man wahrnimmt, dessen Wert kann man auch besser begreifen." [...] |
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Mainz Mainzer Allgemeine Zeitung, Montag, 03.11.2008:
Bereicherung für die Stadt.
155. historische Hinweistafel enthüllt.
Zwar ohne das nötige Wetterglück, aber mit
ungetrübter Laune der Beteiligten wurde die inzwischen 155. Hinweistafel
der Reihe "Historisches Mainz" enthüllt. Die Stele, die
vor dem Eingang der Römerpassage platziert ist, wurde von der Landesärztekammer
Rheinland-Pfalz gestiftet. ...
Gleichzeitig wurde auch am Kästrich eine Stele eingeweiht, die am dort gelegenen spätrömischen Stadttor auf dasselbe hinweisen soll. Diese zweite Stele wurde von Dr. Gerd Rupprecht gestiftet. Der Landesarchäologe und das Mitglied der Initiative Römisches Mainz freute sich über den Erfolg der Taberna: "Mit inzwischen über 350000 Besuchern ist die Taberna eine echte Attraktion in Mainz. Man sieht, Archäologie kann die Stadt bereichern." Sowohl für den Tourismus als auch für die Mainzer selbst sei die Initiative Historisches Mainz wertvoll.[...] |
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 05.11.2008:
"Assistentin" der alten Römer.
Gisella Rasches Reich ist der Isis-Tempel / Sie begeistert
Besucher fürs Heiligtum / AZ-Serie Teil 2.
Unter dem Motto "Ehrenamt - Lust statt Last"
vermittelt das Mainzer Freiwilligen-Zentrum engagierte Bürger an
200 verschiedene Institutionen. In einer Serie stellt die AZ ausgewählte
Ehrenamtliche und ihre Motivationen vor. Heute im Bereich Kultur - oder
genauer: im Isis-Heiligtum in der innerstädtischen Römerpassage.
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 03.11.2008:
Neue Hinweistafeln.
Reihe Historisches Mainz erweitern.
Die Tafeln der Reihe "Historisches Mainz"
erzählen seit 1993 die Bau- und Kulturgeschichte von Denkmälern.
Eine Vielzahl an Bauten trägt heute eine solche Tafel: Denkmäler
und Denkmalreste, die nach den schweren Kriegszerstörungen zum Teil
in Gebäude integriert oder von den Denkmalpflegern in rechte Licht
gerückt wurden
Am Freitag stellte Oberbürgermeister Jens Beutel (SPD) in der Römerpassage die neuen Tafeln mit den Stiftern Frieder Hessenauer, Präsident der Landesärztekammer, und Gerd Rupprecht, Landesarchäologe und Initiative Römisches Mainz, vor: 1. Isis- und Mater Magna Heiligtum vor der Römerpassage (Stifterin: Landesärztekammer Rheinland-Pfalz). 2. Spätrömisches Stadttor. Errichtet um 360/370 nach Christus (Stifter: Gerd Rupprecht). [...] |
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Oppenheim Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 30.10.2008:
Kapellen-Reste auf Kappelberg?
IG will "Herzstück" touristisch erschließen.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 29.10.2008:
Geld für Suche nach Palast
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht kann schon
bald mit der Suche nach dem römischen Statthalterpalast und der Druckerwerkstatt
von Johannes Gutenberg, die der Experte unter dem brach liegenden Grundstück
in der Altenauergasse vermutet, beginnen. Denn der Ausschuss gab gestern
grünes Licht für die Bereitstellung von 50 000 Euro für
die Erkundungsarbeiten. [...]
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Mainz Mainzer Allgemeine Zeitung, Dienstag, 28.10.2008:
Grabungsstart hängt von 50000 Euro ab.
Druckerwerkstatt und Statthalterpalast unter Altenauergasse
vermutet/Thema im Ausschuss?
Im August wurde ein Antrag, in der Altenauergasse
für 50000 Euro eine archäologische Grabung durchzuführen,
um auf erwartete wichtige Zeugen aus Mittelalter und Römerzeit zu
stoßen, von der Tagesordnung abgesetzt. Ob der Ausschuss das Geld
heute bereitstellt, ist noch unsicher. ...
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht vermutet (die AZ berichtete) unter dem Platz in der Altenauergasse nicht nur die Druckwerkstatt Gutenbergs, sondern auch den Palast des römischen Statthalters. Für Rupprecht war gestern klar: "Wenn man den Platz nur mit Asphalt bedeckt und einen Parkplatz macht, dann sind wir Archäologen außen vor." Sollte das Grundstück aber "eine andere Erscheinungsform" erhalten, dann sei die Stadt gefordert. Spätestens ab Januar kommenden Jahres, wenn ein europäisches Gesetz auch in Deutschland greife. "Wer dann den Boden öffnet, muss sich an den Grabungskosten beteiligen", umreißt der Landesarchäologe knapp den Inhalt des kommenden Gesetzes. "Ich warte darauf, dass die Stadt sagt, Rupprecht, du kannst loslegen", verdeutlicht der Archäologe seine Hoffnung.[...] |
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Mainz Mainzer Wochenblatt, Donnerstag, 25.09.2008:
Neu erwachtes Interesse für die Zitadelle.
[...] Nun aber ist es nicht mehr zu übersehen:
die Sanierung der Zitadelle hat Fahrt aufgenommen. Einiges hat sich in
den vergangenen Jahren zum Positiven verändert und zu verdanken ist
dies insbesondere der Initiative Zitadelle Mainz, die vor nunmehr sechs
Jahren von Prof. Dr. Peter Hochgesand ins Leben gerufen wurde. Ihm folgte
seit Mai 2008 als Vorsitzender der Initiative der Architekt und Stadtplaner
Kay-Uwe Schreiber. Nicht vergessen darf man aber auch den unermüdlichen
Einsatz des Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht, der das römische
Theater unterhalb der Festung wieder auferstehen lässt und auch ein
Motor der Zitadellenrestaurierung ist."
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Mainz Mainzer Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 24.09.2008:
Besuch der Bühne.
Woche der SPD widmet sich Römischem Theater.
[...] Über 116 Meter in der Diagonale erstreckte
sich einst das Halbrund, sagte Dr. Marion Witteyer von der Generaldirektion
Kulturelles Erbe bei der Führung, zu der die Stadträtin Elisabeth
Kilali und der SPD-Vorsitzende Thomas Will 55 Teilnehmer begrüßten.
Die letzte Sitzreihe habe sich auf Höhe des Kreuzes der heutigen
Lutherkirche befunden, als sich 10 000 Menschen im "Theatrum mogontiacensium"
zu Versammlungen trafen, Schauspiele verfolgten oder Opferzeremonien zu
Ehren des Feldherrn Drusus abhielten. Drusus Tod im Jahre 9 vor Christus
könnte der Anlass zum Bau eines ersten Theaters in der florierenden
Stadt mit ihrem Legionslager gewesen sein, vermutet Witteyer. [...]
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Mainz Mainzer Allgemeine Zeitung, Dienstag, 23.09.2008:
Natur- und Denkmalschutz sind sich nicht grün.
Podiumsdiskussion zur Zukunft von Schloss, Zitadelle
und Römischem Theater / Abschluss der "Woche der Kultur"
der CDU.
In einer Podiumsdiskussion zum Thema Denkmalschutz
fand die "Woche der Kultur" der Mainzer CDU jetzt ihren Abschluss.
Experten wie der Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht und der Denkmalschutzdezernent
der Stadt, Norbert Schüler (CDU) diskutierten vor Ort über die
Zitadelle, die Zukunft des Schlosses und des römischen Theaters.
Auch Vertreter mehrerer Bürgerinitiativen nahmen an dem Gespräch
teil. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Dienstag, 09.09.2008:
Theatertür kehrt zurück.
Bronzeteile lagern in Wiesbaden/Sponsoren zahlen Kopie.
"Die Einfassungsleisten sind bei der Kopie aus
Kunststoff", erklärt Rupprecht. Davon wird jedoch am "Tag
des offenen Denkmals" im römischen Theater nichts mehr zu sehen
sein. Coloriert wird die Doppelflügeltür aussehen, als sei sie
aus massiver Bronze.
Aber nicht allein die an ihren Ursprungsort (zumindest als Kopie) zurückkehrende Theatertür ist es, womit Rupprecht Archäologiefans zum Römischen Theater locken will. Da ist beispielsweise das bei den Freilegungsarbeiten gefundene Gesims der Orchestra, dessen Verzierungen weitestgehend abgeschlagen waren. Ein Restaurator wird zeigen, wie sie entsintert, geklebt, ergänzt und coloriert werden. An zwei Pfeilern wird man beobachten können, wie restauriert wird. "Und dann werde ich wieder meine Lego-Legion aufbauen", schmunzelt Rupprecht. Mehr als 1000 kleine Plastik-Römer hat er schon versammelt - dazu zwei lebensgroße Figuren... "Kinder werden an einem Stand der IRM Fluchtäfelchen beschriften und einen Altar bemalen können", lädt Rupprecht zum "Tag des offenen Denkmals" auch die Jüngsten ein. Führungen werde es natürlich auch wieder geben, durch das Bühnentheater und (endend hinter der Lutherkirche) die Gänge der Bastion Albani, so der Denkmalpfleger. |
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 04.04.2008:
Zitadelle bietet weitere Überraschungen.
Arbeiten an Kasematten brachten Sickerraum, römische
Grabplatte und Bodenlüftung zum Vorschein.
Die Unterwelt der Zitadelle ist immer gut für
Überraschungen. Nun kamen bei der Entkernung der Kasematten Bereiche
zum Vorschein, die seit dem zweiten Weltkrieg zugemauert waren. Und auch
in den schon bekannten Gewölben und Schächten fand sich Interessantes.
"Es ist unheimlich spannend, was wir alles entdecken", meint
Gilbert Korte, Leiter der federführenden Gebäudewirtschaft Mainz
(GWM). [...]
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Finthen Allgemeine Zeitung, Freitag, 29.08.2008:
Gräber geben Wissen der Vergangenheit preis.
Band 8 der Mainzer Archäologischen Schriften in
Finther Ortsverwaltung vorgestellt - Jungsteinzeit-Funde im Boden vermutet.
"Finthen ist eine Fundgrube für Archäologen",
freut sich Ortsvorsteher Herbert Schäfer (CDU). Und das vorgestellte
Buch zeigt, was er damit meint: Neben Zellers Untersuchung eines Grabfeldes
in Badenheim enthält der Band eine Arbeit von Christoph Engels mit
dem Titel "Die merowingischen Grabfunde von Mainz-Finthen".
Die Arbeit zieht laut Landesarchäologe Gerd Rupprecht eine Bilanz
der Merowingerzeit. [...]
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Finthen Allgemeine Zeitung, Freitag, 29.08.2008:
Ausnahmsweise nicht die Römer.
Neue Abhandlungen zu fränkischen Funden.
Wer alles über das "fränkische Finthen"
erfahren möchte, kann den Band 8 der Mainzer Archäologischen
Schriften bei der Generaldirektion Kulturelles Erbe für 56,50 Euro
beziehen. Für Finther wird's billiger: Landesarchäologe Rupprecht
versprach allen Finthern, die den Band über die Ortsverwaltung oder
den örtlichen Buchhandel beziehen, einen Sonderpreis von 40 Euro.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Freitag, 29.08.2008:
SPD will Sponsoren einbinden.
Die Kritik der CDU-Fraktion an der SPD, die im Finanzausschuss
des Stadtrates darum gebeten hatte, einen Beschluss über die Bereitstellung
von Mitteln für die von der Landesdenkmalpflege geplanten Grabungsarbeiten
an der Altenauergasse zurückzustellen, weist Elisabeth Kilali zurück.
"Auch der SPD-Fraktion liegt die Erkundung und die Sicherung des
kulturellen Erbes unserer Stadt am Herzen. Aus diesem Grunde unterstützen
wir voll und ganz die geplanten Grabungen", so die kulturpolitische
Sprecherin der SPD-Fraktion. "Mit Blick auf die außerplanmäßige
Bereitstellung von immerhin 50 000 Euro und vor dem Hintergrund der vor
uns liegenden immensen finanziellen Aufgaben der kommenden Jahre muss
aber auch die Frage erlaubt sein, ob die Möglichkeit zur frühzeitigen
Einbindung von Sponsoren oder Investoren in ausreichendem Maße geprüft
wurde. [...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 28.08.2008:
Grabungen nach Römerpalast müssen noch warten.
Finanzausschuss setzt auf SPD-Initiative außerplanmäßige
Mittel für die Altenauergasse ab - CDU kritisiert Verzögerung.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Montag, 25.08.2008:
Isis-Tempel ein Publikumsmagnet.
"Römisches Mainz" begrüßt
350 000. Besucherin.
Zu wahren Besuchermagneten sind die Stätten der
Römischen Antike geworden. Sie ziehen viele Menschen in den Bann.
Und im 1999 ausgegrabenen Heiligtum für die Göttinnen Isis und
Magna Mater in der Römerpassage begrüßte die Initiative
Römisches Mainz mit Katharina Schlippe vor wenigen Tagen die 350
000. Besucherin. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Montag, 25.08.2008:
Suche nach Statthalterpalast.
Archäologen wollen ab Frühjahr in der Altenauergasse
graben.
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 23.08.2008:
Mit elf Jahren schon Tempel-Stammgast.
350 000. Besucher im Isis-Tempel in der Römerpassage
ausgezeichnet.
Zum fünften Geburtstag des Isis-Tempels begrüßte
die Initiative Römisches Mainz am Freitag den
350 000. Gast. [...] |
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Mainz Focus Online, Mittwoch, 06.08.2008:
Archäologie: Graben als Lebensaufgabe.
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Mainz Mainzer Rhein- Zeitung, Montag, 18.08.2008:
Freie Sicht auf Römertheater: Am Südbahnhof
fällt die Mauer.
Antike Stätte ist ab September vom Bahnsteig aus
zu sehen - Transparente Wand soll Lärmschutz bieten - Stadt und Land
realisieren Maßnahme.
Für den Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht
geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Die 1884 errichtete Ziegelsteinmauer
am Bahnsteig 4, die die Sicht vom Südbahnhof hinein ins Römertheater
versperrt, wird verschwinden. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Montag, 18.08.2008:
Freie Sicht auf das Römertheater.
Stützmauer fällt / Veranstaltungen hinter
transparentem Lärmschutz.
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Kastel Frankfurter Allgemeine Zeitung, Dienstag, 12.08.2008:
Steinernes Bildnis des großen Konstantin.
Ein im Rhein gefundener Kopf zeigt sehr wahrscheinlich
den römischen Kaiser.
[...] Die Trierer Ausstellungsmacher hätten sich
mit Sicherheit auch um den Kasteler Kopf bemüht, wenn der Fund damals
schon bekannt gewesen wäre. Davon jedenfalls ist der rheinland-pfälzische
Landesarchäologe Gerd Rupprecht überzeugt, den Diehl zur Bestimmung
des außergewöhnlichen Fundes zu Rate gezogen hatte. Denn auch
wenn sich der aus Stein gemeißelte Kopf mit den Marmorbüsten
aus der römischen Machtzentrale wohl nicht messen könne, so
handele es sich doch um eine "für die Geschichtslandschaft Rhein-Main
ganz große Besonderheit".
Detailliert untersucht und wissenschaftlich bestimmt hat ihn im Einvernehmen mit der hessischen Denkmalbehörde die Historikerin Walburg Boppert. In einem Aufsatz für die nächste Ausgabe der "Mainzer Archäologischen Zeitschrift" datiert sie die Entstehung des kaiserlichen Portraits auf die Jahre zwischen 312 und 324, als Mogontiacum (das römische Mainz) Hauptstadt der Germania Prima und Sitz des Dux (Führers) Mogontiacensis war, dem die dort stationierte 22. Legion unterstand. [...] |
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Mainz-Kastel Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 11.08.2008:
Eine römische Büste als neue Attraktion.
Museum Castellum in der Reduit präsentiert Steinskulptur
Kaiser Konstantins - Feier im Jupitersaal.
Das Museum Castellum der Gesellschaft für Heimatgeschichte
Kastel (GHK) in der Reduit ist seit gestern um eine Attraktion reicher.
GHK-Ehrenpräsident Fritz Diehl und Vorsitzender Karl-Heinz Kues enthüllten
bei einem Festakt im Jupitersaal des Museums gemeinsam eine römische
Büste, die an den römischen Kaiser Konstantin (306 bis 337)
erinnert. [...]
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Mainz-Kastel Allgemeine Zeitung, Montag, 11.08.2008:
"Kopf soll die Köpfe erreichen".
Portrait von Konstantin dem Großen in Kasteller
Museum Castellum enthüllt.
Gestern ging es im Rahmen der Ferienkarte in die unterirdischen
Miniergänge unter den Bereichert worden sind die Sammlungen des Museums
Castellum durch einen Kopf des römischen Kaisers Konstantin der Große.
Bei einer Feier zur Enthüllung bekamen Kenner der Antike gestern
glänzende Augen, als sie das Fundstück aus Muschelkalkstein
erblickten. [...]
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Samstag, 09.08.2008:
Rätselraten um dreibeiniges Ringgefäß.
Wettlauf mit der Zeit: Archäologen graben im Innenhof
des Dalberger Hofs.
Ein stimmiges Bild ergibt sich für die Archäologen
derzeit noch nicht, dabei sind sie im Grunde genommen schon auf den letzten
Metern bei ihren Grabungen im Innenhof des Dalberger Hofs: Gut 4,50 Meter
tief ist das Areal mittlerweile ausgehoben, in dem möglichst bald
eine Tiefgarage entstehen soll; nur 50 Zenitmeter liegen jetzt noch vor
dem vom rheinland-pfälzischen Landesarchäologen Gerd Rupprecht
angeführten Expertenteam. [...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 08.08.2008:
Massive Mauerreste, Tonfliesen und ein Ringgefäß.
Im Innenhof des Dalberger Hofs haben die Archäologen
"auf dem Weg in die Römerzeit" schon etliche Funde gesichert.
Sie sind noch längst nicht fertig, aber sie haben
schon einiges zu bieten: Die Archäologen die sich im Innenhof des
Dalberger Hofs langsam in die Erde graben, stellten gestern ihre Funde
dem Bau- und Denkmaldezernenten Norbert Schüler vor. Landesarchäologe
Dr. Gerd Rupprecht erläuterte: "Wir sind noch auf dem Weg in
die Vergangenheit, aber ganz zart schaut schon die Römerzeit hervor."
[...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Freitag, 08.08.2008:
Zeitreise durch die Mainzer Jahrhunderte.
Archäologen legen im Innenhof des Dalberger Hofs
rätselhafte Mauerzüge frei/Suche nach Brendelschem Hof.
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 06.08.2008:
Zum Nachlesen: Mordspektakel in Mogontiacum.
Claudia Patz: Die falschen Caesaren. Ein historischer
Krimi aus dem römischen Mainz.
Rat und Hilfe vom ausgewiesenen Experten - im konkreten
Fall vor allem vom rheinland-pfälzischen Landesarchäologen Gerd
Rupprecht - hat auch Autorin Claudia Patz angenommen, wodurch ihr Krimi
"Die falschen Caesaren" zu einem richtig guten Mainz-Buch geworden
ist. Denn die von Rupprecht in vielen Gesprächen und in vielseitigen
Fax-Botschaften übermittelten Daten, Fakten und Erklärungen
zum Leben in der einst größten Militärsiedlung Obergermaniens,
mit bis zu 6000 stationierten Soldaten der XIV Legion Germania, machen
aus einem spannenden und unterhaltsamen auch ein äußerst lehrreiches
Buch. [...]
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Mainz Mainzer Rhein- Zeitung, Dienstag, 29.07.2008:
Rupprecht: Die Mauer muss weg.
Der Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht möchte
die Sichtbeziehungen auf das römische Theater am Südbahnhof
verbessern. Er schlägt vor, die rote Sandsteinmauer am Bahnsteig
4 abzureißen. Sie diente unter anderem dazu, das Bahnsteigdach abzustützen,
das jetzt ohnehin erneuert werden soll. Durch den Abriss würden Reisende
freie Sicht auf die Überreste des größten Bühnentheaters
nördlich der Alpen bekommen. [...]
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 23.07.2008:
Keine "Remmidemmi" im Römischen Theater.
Die Mainzer CDU möchte das antike Bühnentheater
zur Spielstätte ausbauen.
Einst waren im römischen Bühnentheater in
Mainz, mit 10 000 Plätzen wohl das größte seiner Art nördlich
der Alpen, Schauspiele und Totengedenkfeiern zu Ehren des römischen
Feldherren Drusus zu sehen. Geht es nach dem Willen der Mainzer CDU-Stadtratsfraktion,
wird das Römische Theater wieder zu einer Spielstätte ausgebaut.
Die Stadt solle die Chance nutzen, das römische Erbe mit Veranstaltungen
"im einmaligen historischen Ambiente wieder erlebbar zu machen".
Den ursprünglich verwendeten Begriff "Open Air" hat der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gerd Eckhardt nach einem Gespräch mit dem Landesarchäologen Gerd Rupprecht dem Vernehmen nach inzwischen aber wieder fallen lassen. "Remmidemmi-Veranstaltungen lagen mir natürlich fern", sagte der CDU-Politiker. [...] |
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Mainz Mainzer Wochenblatt, Freitag, 18.07.2008:
Füllhorn unbekannter Dinge.
Bei Arbeiten auf Mainzer Zitadelle mittelalterliche
Grabplatte entdeckt.
Seit mindestens 2000 Jahren haben Menschen auf dem
Jakobsberg im Süden der Mainzer Altstadt ihre architektonischen Spuren
hinterlassen. Augenfälligstes Zeugnis ist dabei sicherlich die noch
immer das Stadtbild prägende Zitadelle aus kurfürstlicher Zeit.
Für den rheinland-pfälzischen Landesarchäologen Dr. Gerd
Rupprecht ist der Jakobsberg deshalb nicht nur wegen des aktuell ergrabenen
römischen Bühnentheaters ein "Füllhorn unbekannter
Dinge".
Dies zeigte sich erneut bei Bauarbeiten in der früheren "Kulturkasematte" im Bereich der Bastion "Germanicus". Hier entdeckten Bauarbeiter in der Decke des Gewölbes einen verschlossenen Lichtschacht und dürften nicht schlecht gestaunt haben, als ihnen bei dessen näherer Untersuchung das in Stein gehauene Gesicht eines Mannes entgegenblickte. [...] |
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 18.07.2008:
Kultur in Ruinen.
CDU zum Römertheater.
Die Ruinen des römischen Bühnentheaters
in Mainz sollten nach dem Willen der CDU-Stadtratsfraktion wieder zu einer
Spielstätte ausgebaut werden. Mainz müsse die Chance nutzen,
"das römische Erbe durch Events im einmaligen historischen Ambiente
wieder erlebbar zu machen", teilte die Partei gestern mit. "Open-Air-Veranstaltungen
sind ein Renner. Die Kombination Kultur live mit historischem Erbe ist
das Highlight schlechthin", sagte der stellvertretende Vorsitzende
der CDU-Stadtratsfraktion, Gerd Eckhardt, laut Mitteilung. [...]
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Sprendlingen Binger Wochenblatt, Donnerstag, 10.07.2008:
Kreisgräben in Sprendlingen.
Nach zwei Monaten Ausgrabungsarbeiten mit den Funden
sehr zufrieden.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Dienstag, 15.07.2008:
Einblicke in die Unterwelt.
Gestern ging es im Rahmen der Ferienkarte in die unterirdischen
Miniergänge unter den Befestigungsmauern der Zitadelle. Zwar war
die Nachfrage sehr gering, dennoch ging es in einer Art Exklusivführung
in den Untergrund. Veranstaltet wurde dieser Ausflug von der Bücherei
am Dom und der Generaldirektion Kulturelles Erbe. Wolf Weingarten, Zivildienstleistender
bei der Ausgrabungsstätte Römisches Theater, führte durch
die Gänge. [...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 15.07.2008:
Schutz in alten Katakomben.
Unser Ferienreporter Jakob Werum wagt sich in die Mainzer
Unterwelt.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 12.07.2008:
Aussicht auf antike Wasserleitung.
Stadt- und Landesarchäologe prüfen Schau-Plattform
/ Römische Trasse nicht auf Stadion.
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 12.07.2008:
Neutor: Teil ruht im Gebüsch.
Rupprecht: Steinkugeln des historischen Gemäuers
sollten auch ins RGZM.
Nachdem die CDU vorgeschlagen hat, in den Neubau des
Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) eine Toranlage ähnlich
dem historischen "Neutor" zu integrieren, meldet sich dazu jetzt
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht zu Wort. Wenn der Schlussstein
des Originals, die in der Rheinland-Pfalz-Bank ausgestellte Teufelsfratze,
dort einbezogen wird, müssten auch die beiden runden Steine, die
das Tor zierten, hinzukommen, so sein Anliegen. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 12.07.2008:
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Freitag, 11.07.2008:
Grabstein als Lichtschacht-Abdeckung.
[...] Der nur zu einem Drittel erhaltene Stein zeigt
das Antlitz eines Mannes "mit vollem Haupthaar und ohne Kopfbedeckung"
- für den Wissenschaftler ein Indiz dafür, dass es sich bei
der Person weder um einen Geistlichen noch um einen Gelehrten gehandelt
hat. Der lateinischen Inschrift zufolge ist der auf dem Grabstein abgebildete
im Jahr 1407 gestorben, wie Eberhard Nikitsch von der Inschriften-Kommission
der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz herausgefunden
hat. [...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 10.07.2008:
Uralte Grabplatte lässt Forscher jubeln.
Archäologen fanden Relief aus dem Jahr 1407 auf
der Zitadelle - Forscher vermuten Zusammenhang mit Jakobsberg-Kloster
- Dauerausstellung zugesagt.
Landesarchäologe Gerd Rupprecht hatte gestern
allen Grund zur Freude: Denn im Zuge der Präsentation einer Grabplatte
aus dem Jahr 1407 erhielt er von Bürgermeister Norbert Schüler
(CDU) gleich zwei Zusagen: Rupprecht darf das Fundstück nach genaueren
Untersuchungen dauerhaft auf der Zitadelle ausstellen. Zwar versprach
Schüler ihm kein "Zitadellenmuseum" - den Begriff hatte
Rupprecht überraschend ins Spiel gebracht - , aber er bot ihm den
Raum unterhalb der Mauer des Südwestportals an, das gerade saniert
wird. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 10.07.2008:
Patrizierblick auf Kanonen.
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Mainz Öffentlicher Anzeiger, 05.07.2008:
Spektakulärer Fund.
Schmuckboden aus dem Mittelalter entdeckt.
Bei Grabungen am ehemaligen Gebäude des Peter-Cornelius-Konservatoriums
sind die Archäologen auf einen mittelalterlichen Fliesenboden gestoßen,
der auf die Zeit zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert datiert wird. Der
Belag, der in 1,50 Meter Tiefe geborgen wurde, ist im Originalzustand
erhalten, die Schmuckfliesen sind mit Motiven verziert. [...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, 05.07.2008:
Archäologen bergen Fliesenboden.
Schmuckbelag im Erdreich des Dalberger Hofs stammt
aus dem Mittelalter - An einigen Stellen zeichnen sich weitere Funde ab.
Nach etwas mehr als vier Wochen sind die Grabungen
der Archäologen auf der Baustelle am Dalberger Hof von Erfolg gekrönt.
Sie bargen Fliesen aus dem Mittelalter. [...]
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Sprendlingen Öffentlicher Anzeiger, 04.07.2008:
Archäologen legten frühzeitliche Grabstellen
frei.
Grabbeigaben lassen auf das Leben der Menschen rund
1200 vor Christus schließen - Weitere Stätten in Nachbarschaft
vermutet.
In der Gemarkung Kreuznacher Weg ("Heerstraße"),
auf dem etwa 2000 Quadratmeter großen Gelände für Sandgewinnung
der Firma Gaul, hat die Landesarchäologie das Buch der Geschichte
aufgeschlagen: Nach zweimonatiger Grabungszeit legten drei Facharbeiter
und Hilfskräfte unter Leitung des Bad Kreuznacher Grabungstechnikers
Klaus Soukup vier Gräber aus der Bronzezeit frei, in denen unverbrannte
Tote bestattet wurden. Auch ein Urnengrab wurde entdeckt. [...]
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Bretzenheim Allgemeine Zeitung, 01.07.2008:
"Relikte werden gesichert".
"Was 1955 beim Universitäts-Sportplatz passiert
ist, wird sich beim geplanten Stadion nicht wiederholen", kommentiert
der kulturpolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion Dr. Walter Konrad,
selbst Bretzenheimer, die Forderung des Landesarchäologen Dr. Gerd
Rupprecht, das römische Erbe auch an dieser Stelle rechtzeitig zu
sichern und zu bewahren (die AZ berichtete). [...]
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Bingen Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.07.2008:
Scherbenhaufen als Schlüssel zum Alltag.
Ausstellung im Binger Museum am Strom widmet sich den
Städten des Mittelrheins im Mittelalter.
Das Häuschen im Grünen galt dem Städter
des Mittelalters wenig. Wer auf sich hielt (und über die entsprechenden
Mittel verfügte), zog an den Markt im Stadtzentrum oder in die Straßen
mit den wichtigsten Kontoren und Handelshäusern. Am Stadtrand vor
der Stadtmauer, wo unbehelligt das Grün wucherte, wohnten die Armen.
Die Ausstellung "Stadtleben im Mittelalter - Bingen und das Mittelrheintal von den Anfängen bis 1600", die ab heute als Teil der Binger Landesgartenschau im dortigen Museum am Strom zu sehen ist, belegt das am Beispiel der Stadt Bingen um 1468 mit einem schön gezeichneten Stadtplan, dessen Wohnviertel der Besucher per Knopfdruck zum Leuchten bringen kann - penibel unterschieden nach Kaufkraft. [...] |
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Bretzenheim Allgemeine Zeitung, 01.07.2008:
US-Raupen zerstören römisches Erbe.
Bei Uni-Sportplatz 1955 Aquädukt nicht beachtet
/ Leitung an künftigem 05-Stadion sichtbar.
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Bretzenheim Allgemeine Zeitung, 01.07.2008:
Wie stille Zeugen ihrer Zeit.
Tagung in Bretzenheim widmet sich dem Thema "Römer
und ihre Ziegel".
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Bechtolsheim Wochenblatt Alzey, Donnerstag, 05.06.2008:
Funde aus der Jungsteinzeit.
Vortrag über steinzeitliche Siedlung in Bechtolsheim.
Über 50 Besucher haben in einem Lichtbildervortrag
die archäologischen Hinweise auf die ältesten Bechtolsheimer
Bürger kennengelernt. Jungsteinzeitliche Bauern sind in der Bechtolsheimer
Gemarkung durch einige wenige Fundstücke bekannt. [...]
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Mainz-Lerchenberg Das Stadtteilmagazin für Lerchenberg, 06/2008:
Spende an Archäologische Denkmalpflege.
Archäologisches Fenster geplant/Aktiver Privater
Förderkreis.
Große Freude beim privaten Förderkreis
Archäologische Denkmalpflege Mainz-Lerchenberg und seinem rührigen
und engagierten Vorsitzenden und Ansprechpartner Klaus Schulz: Die Firma
IBM unterstützt das ehrenamtliche Engagement des privaten Förderkreises
mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro durch die "On Demand
Community", die im Jahre 2003 gegründet wurde als Gemeinschaft
der ehrenamtlich tätigen IBM Mitarbeiter. [...]
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Mainz Mainzer Rhein- Zeitung, Freitag, 30.05.08:
Neues Stadiongelände birgt Schätze.
MRZ-Interview: Landesarchäologe Gerd Rupprecht
erwartet Bodenfunde in Bretzenheim - Dem Bau des Stadions steht aber nichts
entgegen.
Kleine Gräberfelder liegen unter dem Gelände,
auf dem das neue Fußballstadion gebaut werden soll. Doch Landesarchäologe
Gerd Rupprecht glaubt, dass sich Stadt und Wissenschaft einigen können.
[...]
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Mainz Mainzer Allgemeine Zeitung, Dienstag, 22.05.08:
Verschwundenes Heiligtum.
Buch über römisches Mithräum vom Ballplatz.
Das Heiligtum für die orientalischen Muttergottheiten
Isis und Mater Magna in der Römerpassage wird schon in Kürze
den 300 000. Besucher haben - vom römischen Mithras-Heiligtum am
Ballplatz hat bislang kaum jemand Kenntnis genommen. Das ist nicht verwunderlich,
wurden seine Überreste doch 1976 beim Bau des Nordstern-Hauses zerstört.
Doch das Mithräum ist nicht vergessen. [...]
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Worms Archäologie in Deutschland 3, 2008, S. 48.
Gräber im Weg.
Aktuelles aus der Landesarchäologie.
Im Osten der Stadt Worms liegt die ehemalige Stiftskirche
St. Paul, heute Dominikanerkloster. Sie gehört zu den vier romanischen
Kirchenbauten Rheinhessens, die durch außergewöhnliche Turmabschlüsse
in Form von orientalisierenden Kuppelhelmen auffallen. Erbaut wurden die
im Volksmund als Heidentürme bezeichneten Bekrönungen unter
dem Einfluss heimkehrender Kreuzfahrer; als Vorbild darf die Golgathakirche
in Jerusalem gelten. [...]
Im Zuge umfangreicher Renovierungsarbeiten an St. Paul war eine rollstuhlfahrergerechte Zuwegung vorgesehen, die durch das Friedhofsareal führt und eine archäologische Untersuchung nötig machte. Der aufgedeckte Streifen barg rund 80 Gräber, allesamt westöstlich ausgerichtet, sowie zahlreiche Skelettreste durch wiederholte Neubelegung zerstörter älterer Bestattungen. [...] |
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Mainz Archäologie in Deutschland 3, 2008, S. 60-63.
Aktuelle Ausstellungen zur Römerzeit in Deutschland.
Museumsevaluation: Neue Römer braucht das Land.
Römische Kulte stehen in Mainz im Mittelpunkt:
Bewusst nicht als Museum, sondern als "Archäologischen Schauraum"
will die Archäologin Dr. Marion Witteyer ihr Konzept verstanden wissen.
"Heiligtum für Isis und Magna Mater", heißt der von
ihr entworfene Schauraum im Untergeschoss eines Einkaufzentrums. Hier
hat sie mithilfe von Geräuschen, Düften und Lichterscheinungen
eine gelungene Inszenierung geschaffen. [...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 15.05.08:
Römerquell-Wasser gibt's bald vom Fass.
IRM auf Erfolgsspur - Gerd Krämmer geehrt.
Einer guten Zukunft entgegen geht die Initiative Römisches
Mainz (IRM) - so das Fazit des Vorsitzenden Dr. Gerd Rupprecht. Bei der
Mitgliederversammlung fiel sein Rückblick auf das vergangene Jahr
ebenso positiv aus wie die Vorschau auf geplante Aktivitäten.
Der Vorstand hat viele Pläne: Eine römische Anlage aus Lego und Playmobil ist im Bau - "eineinhalb Kohorten haben wir bereits beisammen". Römerquell-Wasser soll die Produktpalette in der Taberna erweitern. Weitere Schriften und Bücher stehen kurz vor der Veröffentlichung oder sind in Planung. [...] |
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 17.05.08:
Dem Mithras-Kult in Mainz auf der Spur.
Neues Buch beschäftigt sich mit Relikten, die
dem römischen Sonnengott gewidmet waren.
Der Mitraskult rankte sich im ganzen Römischen
Reich um den Sonnengott Mithras. Die Tempel des Mithraskultes werden Mithräen
genannt. Dass es auch in Mainz mindestens ein Mithräum - und zwar
am Ballplatz - gab, beschreibt Historikerin Dr. Ingeborg Huld-Zetsche
in ihrem neuen Buch "Der Mithraskult in Mainz und das Mithräum
am Ballplatz". Das 245 Seiten starke Werk ist Band sieben in der
Reihe "Mainzer Archäologische Schriften" vom Landesamt
für Denkmalpflege. [...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 13.05.08:
Konzept für Altenauergasse.
Stadtnahe Gesellschaft soll archäologische Probegrabungen
vorfinanzieren.
Bedeutende Funde aus der Römerzeit schlummern
tief im Erdreich unter der Altenauergasse. Davon geht jedenfalls Landesarchäologe
Dr. Gerd Rupprecht aus. Vermutet er doch, dass sich dort einst der Palast
des Stadthalters von Obergermanien befand. Um diese Theorie zu verifizieren,
müssten allerdings Probegrabungen auf dem Gelände erfolgen.
Ein Unterfangen, für das bislang noch die nötigen Mittel im
städtischen Haushalt fehlen. Da aber auch Baudezernent Norbert Schüler
ein "gewaltiges Entwicklungspotenzial" auf dem Gelände
sieht, bringt er jetzt ein alternatives Finanzierungskonzept auf dem Plan.
Eine stadtnahe Gesellschaft könnte die Probebohrungen vorfinanzieren", so seine Überlegungen. [...] |
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Ingelheim Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 07.05.08:
Wieder Grabungen im Saalgebiet.
Team der Forschungsstelle Kaiserpfalz geht Ausdehnung
der Kaiserpfalz auf den Grund.
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Sprendlingen Allgemeine Zeitung, Dienstag, 06.05.08:
"Hier war Geschichte zu Hause".
Archäologen stoßen auf Ober-Hilbersheimer
Plateau auf Gräber / Ursprung in Bronzezeit?
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Mainz Allgemeine Zeitung, Montag, 28.04.08:
Antike als Erfolgsgeschichte.
Römertag weckt historisches Interesse in Mainz
und Umgebung.
Auf den zahlreichen kulturellen Spuren der Römer
in Mainz und Rheinhessen konnten die Besucher des ersten "Römertages"
wandeln. Beim zentralen Auftakt auf dem "Römermarkt" am
Leichhof stellten sich die vielen einzelnen Projekte auch als mögliche
Stationen einer Römerroute im Rahmen des zukünftigen Regionalparks
Rheinhessen vor.[...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 28.04.08:
Rheinhessen stellt seine Schätze vor.
Beim ersten Römertag präsentierten 17 Städte
und Gemeinden der Region römische Denkmäler.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 26.04.08:
Was verraten Opfergaben?
Internationale Tagung in Schloss Waldthausen bewertet
Funde.
Experten aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz,
aus Italien, Griechenland und England kommen am Montag, 28. April, zu
einer dreitägigen Fachtagung ins Schloss Waldthausen, um sich erstmals
des Themas "Rituelle Deponierungen in Heiligtümern der hellenistisch-römischen
Welt" anzunehmen. Organisiert wird das Treffen von der Mainzer Archäologin
Dr. Marion Witteyer (Generaldirektion Kulturelles Erbe), ihrer Kollegin
Gunvor Lindström (Deutsches Archäologisches Institut Berlin)
und Alfred Schäfer (Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln).
[...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 25.04.08:
Spannend wie das alte Mogontiacum.
Neuer Krimi von Claudia Platz wird Historiker und Hobbydetektive
entzücken - Begeisterter Landesarchäologe Gerd Rupprecht beriet
die Autorin.
Wenn selbst Landesarchäologe Gerd Rupprecht ins
Schwärmen gerät, dann muss schon was dran sein an Claudia Platz'
neuem Krimi "Die falschen Caesaren". In ihrem fünften Roman
wagt sich die Autorin auf die Spuren der Römer nach Mogontiacum.
[...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Freitag, 25.04.08:
Fesselnde Intrige um Falschgeld.
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 25.04.08:
Römermarkt lockt am Sonntag auf den Leichhof.
Römische Speisen und Getränke, Hinkelsteinweitwurf
für Kinder oder ein mediterraner Schaugarten: All dies kann genießen
und erleben, wer anlässlich des ersten Römertags in Mainz, am
Sonntag, 27. April, von 11 bis 14 Uhr zum Römermarkt Forum Mogontiacum
auf dem Leichhof kommt. [...]
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Mainz Ingelheimer Wochenblatt, Donnerstag, 24.04.08:
Römische Fingerringe.
Sonderausstellungen antiker römischer Ringe in
Mainz.
Anlässlich der Eröffnung der Römerroute
im zukünftigen Regionalpark Rheinhessen findet vom 27. April bis
zum 17. Mai eine zweigeteilte Sonderausstellung bei Juwelier Wermann in
der Betzelstraße 11 in Mainz (gegenüber C&A) und im Isis-Tempel
in der Römerpassage Mainz statt. [...]
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Rheinhessen Allgemeine Zeitung, Dienstag, 22.04.08:
Auf Entdeckungsreise in antiken Zeiten.
Am Sonntag erster rheinhessischer Römertag / Offene
Museen, Vorlesungen und Führungen.
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Ingelheim Allgemeine Zeitung Ingelheim, Samstag, 19.04.08:
Treuegelöbnis auf die Kaiser Roms.
Weihestein-Kopie aus Kunststoff bereichert die Dauerausstellung
im Ingelheimer Museum.
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Ingelheim Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 18.04.08:
Römischer Stein diente als Treppenstufe.
Gerd Rupprecht übergab dem Museum bei der Kaiserpfalz
das Replikat eines Weihesteins.
[...] Die Rede war von einem Weihestein, mit dem eine
im zweiten oder dritten Jahrhundert dort stationierte römische Militäreinheit,
die "cohors IIII Aquitanorum", ihre Treue zum Kaiser bekräftigte
und sich bei Jupiter bedankte, "dem Besten und Größten".
Diese Stele stand vermutlich auf dem Obernburger Truppenübungsplatz
der Antike.
Das Spannende ist nun aber: Wie kam der Stein nach Ingelheim?" Rupprecht kennt natürlich die Antwort auf die eigene Frage: "Karl der Große hat antike Dinge - Säulen, Kapitelle und vieles anderes - auf seine Pfalz bringen lassen." Der Kaiser wollte so seinen Herrschaftsanspruch bekräftigen, den er bis auf römische Wurzeln zurückführte. Deswegen also musste der Stein 120 Kilometer main- und rheinabwärts wandern. [...] |
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Laubenheim Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 12.04.08 2008:
Ein Laubenheimer Hinkelstein kommt zu Ehren.
Wie lange der Stein schon an dieser Stelle liegt -
keiner weiß es. Auch wie alt der Stein ist und welche Bestimmung
er einst hatte - darüber kann man nur spekulieren. Der Hinkelstein
im Laubenheimer Ried ist längst mit Moos und Gräsern überwuchert
und liegt abseits der von Spaziergängern genutzten Wege. Nur wer
genau weiß, wo er zu finden ist, wird auf ihn aufmerksam. Nach dem
Wunsch der SPD und Grünen im Ortsbeirat soll er nun um gut 30 Meter
versetzt werden, an den Rand des vorbeiführenden Weges, gut sichtbar
für Spaziergänger. [...]
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Region Mainz Lokalanzeiger, Freitag, 11.04.08:
Drei Kulturrouten im April erleben.
Tag der Kultur- und Weinbotschafter Rheinhessen / Einweihung
des neuen Pilgerwegabschnittes / 1. Römertag.
In Deutschlands größtem Weinanbaugebiet
begegnet uns die große Vielfalt rheinhessischer (Wein)-kultur auf
Schritt und Tritt. In der Kulturregion zwischen Mainz und Worms, Bingen
und Alzey besteht das ganze Jahr über die Möglichkeit, Kultur
zu erleben.
Rheinhessen steht am 27. April ganz im Zeichen der Römer: Der Arbeitskreis "Regionalparkideen" verfolgt seit 2004 die Idee einer "Römerroute" in einem zukünftigen Regionalpark. Der 1. Römertag 2008 bündelt die vielfältigen Aktivitäten vieler Privatpersonen, Initiativen, dem Kreis der Kulturbotschafter, örtlichen und städtischen Museen und Geschichtsvereine der Region entlang dieser Römerroute. Um 11 Uhr startet die Auftaktveranstaltung in Mainz, Auf dem Leichhof (je nach Wetter in der Räumen der Johanniskirche), "Römermarkt Forum Mogontiacum" von 11 bis 14 Uhr mit römischen Speisen und Getränken und Hinkelsteinweitwurf für die Kinder. [...] Infos: rheinhessen.de |
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 11.04.08:
Dalberger Hof: Archäologen wollen "Schatzkiste"
öffnen.
Grabungen noch im April - Rupprecht hofft auf interessante
Römerfunde.
Eine wahre "Schatzkiste" an Funden aus der
Römerzeit hofft Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht bei den
anstehenden Grabungen am Dalberger Hof zu bergen. Ob er damit richtig
liegt, wird er voraussichtlich noch in diesem Monat ausloten können.
"Wir haben die Teilbaugenehmigung erhalten und sind dabei, den Archäologen
das Feld zu bereiten", nennt Jochem Keller, Projektleiter der Dalberger
Hof GmbH, der Eigentümerin des ehemaligen Adelspalais, den aktuellen
Stand. "In zwei Wochen beginnen wir mit den Erdarbeiten." [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Dienstag, 08.04.08:
Geschützstand ohne Funktion.
"Revolutionäre Erfindung" von 1866 auf
Bastion Drusus der Zitadelle.
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 08.04.08:
Roms Spuren vernetzen.
Arbeitskreis "Regionalparkideen" bietet Interessierten
am 27. April den 1. Römertag in Rheinhessen.
Römisches Erbe in Rheinhessen soll noch besser
erlebbar werden - durch die geplante Römerroute. [...]
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Mainz Top Mainz Magazin, Ausgabe Frühjahr 2008:
Auferstanden aus Ruinen: Römertheater wird wieder
lebendig.
Das römische Bühnentheater am Mainzer Südbahnhof
ist ein echtes Kleinod. Obwohl es das einzige nördlich der Alpen
und auch das größte seiner Art im römischen Reich war,
geriet es fast in Vergessenheit. Jahrhunderte schlummerte es unter der
Erde. Jetzt gehört die antike Spielstätte wieder zum Stadtbild.
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht erzählt von der letzten
Phase der Ausgrabung und wie er sich die Zukunft des bedeutenden Denkmals
vorstellt. [...]
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Mainz-Bretzenheim Allgemeine Zeitung, Dienstag, 01.04.08:
Belegt Münze Mord am Römerkaiser.
Landesarchäologe sucht "Vicus Brittonum"
in Nachbarschaft des künftigen 05-Stadions.
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Mommenheim Allgemeine Zeitung, Montag, 31.03.08:
Arthritis auch vor 1300 Jahren ein Thema.
Untersuchung von Mommenheimer Skelett zeigt Veränderungen
an Knochen und Gelenken.
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Bodenheim Allgemeine Zeitung, Montag, 31.03.08:
Bodenheim öffnet Fenster zur Steinzeit.
Heimatmuseum zeigt eigene Ausstellung über "Ötzi,
den Mann aus dem Eis".
Seit 5300 Jahren lag der Steinzeitmensch unter dem
Eis, als Wanderer ihn 1991 fanden: Sein Fund bedeutete eine Sensation,
schloss er doch die Wissenslücken über das Leben in der Steinzeit.
Jetzt eröffnete im Bodenheimer Heimatmuseum die Ausstellung "Ötzi,
der Mann aus dem Eis"... "Sechs richtige im Archäologielotto",
diesen Stellenwert habe der Fund vom Hauslabjoch, unterstrich Dr. Roland
Knöchlein, Mitarbeiter der archäologischen Denkmalpflege in
Mainz bei seiner Einführung in die Ausstellung.[...]
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Mainz-Hechtsheim Allgemeine Zeitung, Samstag, 29.03.08:
Wenige Quellen, viele Brunnen.
1832 wurde die erste Wasserleitung in Hechtsheim gelegt.
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Mainz Mainzer Wochenblatt, Donnerstag, 06.03.08:
Die Stecknadel im Heuhaufen.
Bei Ausgrabungen am Mainzer Südbahnhof wird ein
römischer Kalkbrennofen entdeckt.
Das fast kreisrunde Bauwerk diente der Gewinnung von
gebranntem Kalk für die Errichtung eines Neubaus. Eingebettet in
den Felsabbruch des hier anstehenden Kalksteins dürfte er wohl, so
Rupprecht bewusst hier angelegt worden sein, um ein nahe gelegenes Großbauwerk
mit Baumaterial zu versorgen. Das nur wenige Meter daneben liegende Bühnentheater
drängt sich hier gerade zu auf. [...]
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Hechtsheim Allgemeine Zeitung, Dienstag, 26.02.08:
Warum Hechtsheim eigentlich älter ist.
Frühere Frankensiedlung vor 1200 Jahren erste
Mals urkundlich erwähnt / AZ-Serie Teil 1.
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Montag, 25.02.08:
Bauarbeiter entdecken Ofen aus der Römerzeit.
Archäologische Entdeckung am Fuße des Mainzer
Albansbergs / Kalkgewinnung bei mehr als 1000 Grad.
Eigentlich gehört es sich ja, eine Baustelle
aufgeräumt zurückzulassen. So gesehen, haben die antiken Maurer
etwas geschlampt, als sie wohl im 4. Jahrhundert nach Christus ihre Arbeit
an dem damals von ihnen erneuerten Römischen Bühnentheater bei
Mainz für immer einstellten. Für die Archäologen ist dies
allerdings ein Glücksfall. Mit dem am Freitag präsentierten
Kalkofen aus römischer Zeit sei auf der am Südbahnhof eingerichteten
Großbaustelle die "Stecknadel im Heuhaufen" entdeckt worden,
erklärte der Landesarchäologe Gerd Rupprecht. Gemeinsam mit
Marion Witteyer, seiner Kollegin von der Direktion Archäologie der
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, wird er nun versuchen,
den gefundenen Mosaikstein an der richtigen Stelle des historischen Stadtbild-Puzzles
einzupassen. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 23.02.08:
Römischer Kalkofen für Theaterbau.
Archäologen legen antike Produktionsstätte
für Baustoff frei und finden Legionärsgräber.
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 23.02.08:
Blick ins römische Mainz.
Landesarchäologe fand auf der Baustelle neben
dem Bahnhof "Römisches Theater" einen Kalkofen.
Ein "Fenster in die Vergangenheit" hat sich
am südlichen Teil der Altstadt geöffnet. Nach dem Fund eines
Kalkofens gibt es Neues vom Römischen Theater und vom Verlauf der
Stadtmauer. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 20.02.08:
Römisches Erbe modern präsentieren.
Ministerin Ahnen unterstreicht Bedeutung des RGZM /
Umzugspläne heute im Stadtrat.
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 20.02.08:
SPD will "Kraftakt" RGZM gern stemmen.
So viel Interesse an "Fraktion vor Ort"
war bisher selten: Rund 50 Zuhörer wollten beim SPD-Termin erfahren,
wie es mit dem RGZM weitergeht. [...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 18.02.08:
Rupprecht: Kein Gang zwischen Bastionen.
Landesarchäologe macht Spekulationen um Tunnelsystem
an der Zitadelle ein Ende.
Am Wochenende machte Gerd Rupprecht den Spekulationen
ein Ende. Der Landesarchäologe begann per Presslufthammer freizulegen,
was noch freizulegen war - nämlich einen Treppenaufstieg nahe der
Bastion Alarm. Er stellte zudem klar: "Einen Gang zwischen den Bastionen
gibt es nicht." [...]
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Oppenheim Rheinhessisches Wochenblatt, Donnerstag, 14.02.08:
Im Jahr 1615 angekommen.
Seit 1986 gräbt sich die Maulwurf-Company mit
detektivischem Spürsinn und in mühevoller Kleinarbeit durch
die Geschichte der Reichsburg Oppenheim. Im Auftrag der Direktion Archäologie
Mainz und in enger Zusammenarbeit mit dem Landesarchäologen Dr. Gerd
Rupprecht, gilt es historische Funde zu erhalten und in wissenschaftlicher
Arbeit die Geschichte Stück für Stück anzureichern. Mit
Unterstützung des Verbandes der Reservisten und dem Geschichtsverein
haben die Maulwürfe der Burgruine schon viele Geheimnisse entlockt.
[...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 11.02.08:
Seit fünf Jahren wird die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben.
Römerpassage ist zum Geburtstag voll ausgelastet
- Noch viele Interessenten stehen auf der Warteliste - Im Juni steigt
ein viertägiges Kickertunier.
Und noch etwas setzt die Römerpassage deutlich
von anderen Einkaufscentern ab. Denn hier wird der Einkaufsbummel gleichzeitig
zu einer Zeitreise in die römische Vergangenheit der rheinland-pfälzischen
Landeshauptstadt. Nachdem am 28. August 2000 der Startschuss für
das Projekt gefallen war, stießen die Archäologen beim Aushub
der Baugrube auf Überreste der Tempelanlagen der Göttinnen Isis
und Magna Mater. Mit Unterstützung des Landes und der Initiative
Römisches Mainz (IRM) wurden die Funde geborgen und in einem Schauraum
wirkungsvoll in Szene gesetzt. Die multimediale Präsentation lockt
laut Landesarchäologe und IRM-Vorsitzendem Dr. Gerd Rupprecht täglich
zwischen 100 und 200 Besucher in das Heiligtum.[...]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 09.02.08:
Im Bahntunnel regnet es Betontropfen.
Großbaustelle: Erweiterungsarbeiten laufen seit
100 Tagen - Fertigstellung zum Fahrplanwechsel 2009/10 geplant - Überraschung
an der Zitadelle.
Eine Überraschung gab es vor kurzem, als die
Bergleute an der Zitadelle auf unterirdische Gänge gestoßen
sind. "Am Südbahnhof sind wir mit den Bauarbeiten noch in der
Anfangsphase", so Kneißl. "Den Bereich der Zitadelle sparen
wir erstmal aus, bis wir ein Konzept erarbeitet haben." [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 09.02.08:
"Eingriff möglichst gering halten".
Historische Gänge unter Zitadelle sollen trotz
Tunnel-Ausbau erhalten werden.
Nach wie vor ist nicht ganz klar, wie sich der Fund
historischer Gänge unterhalb der Bastion Alarm an der Zitadelle auf
den Ausbau des alten Mainzer Bahntunnels auswirken wird - und umgekehrt.
Bei einem Meinungsaustausch zwischen den Vertretern des städtischen
Denkmalschutzes, der für den Tunnelbau verantwortlichen DB ProjektBau
und Archäologen sei man übereingekommen, dass der Eingriff in
die entdeckten Miniergänge aus dem 17. Jahrhundert so gering wie
möglich gehalten werden soll, berichtete der Leiter des Amtes für
Stadtsanierung und Denkmalpflege, Hartmut Fischer, auf AZ-Anfrage.[...]
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Mainz Rhein Main Presse, 2/2008:
Die Nanohöhlen im Römertopf.
In extra Wissen erklärt der Mainzer Physik-Professor
Thomas Vilgis regelmäßig physikalische Küchen-Phänomene.
Diesmal unternimmt er dazu eine kulinarische Zeitreise in die Vergangenheit.
Die Römer kannten den "Römertopf",
wie wir ihn heute verwenden, nicht. Aber Archäologen sehen gewisse
Ähnlichkeiten. So war der Topf der Römer, "olla" oder
"aula" genannt, ein bauchiges Kochgefäß aus Ton mit
einem dicht schließenden Deckel. "Absichtliches Vorwässern
des Kochtopfes lässt sich für die römische Antike nicht
belegen", sagt Dr. Jens Dolata, Archäologe der Initiative Römisches
Mainz. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Freitag, 8.02.2008:
Im Kriechgang durch die Jahrhunderte
Historische Funde unterhalb der Zitadelle könnten
den Ausbau des Bahntunnels verzögern
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Mainz Allgemeine Zeitung, Freitag, 8.02.2008:
Altes Gemäuer ausgegraben.
Zitadellenplanung im Sanierungsausschuss.
Wie Landschaftsarchitekt Klaus Bierbaum den Ausschussmitgliedern
erklärte, wurden bei den Grabungen zur Errichtung der Bastion bereits
vorhandene alte Mauerteile aus dem 17. und 19. Jahrhundert entdeckt und
freigelegt. Deshalb habe sich die Notwendigkeit für eine neue Planung
ergeben. "Die Idee ist, das authentische Gemäuer zu erweitern
und darauf die geplante Bastion zu errichten", erklärte Bierbaum.[...]
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Mainz Wiesbadener Kurier, Freitag, 8.02.2008:
Führte Zugbrücke über Zitadellengraben?
Archäologen legen mächtigen Mauerblock vor
dem Eingangstor frei / Landschaftsgestalter müssen umplanen
Die Frage, ob einst eine Zugbrücke das Haupttor
der Mainzer Zitadelle verschloss, ist noch nicht beantwortet. Zwei schwere
Rollen seitlich der "Neidermaske" über der Einfahrt deuten
darauf hin - "aber eine solche Brücke, wie sie bei Burgen üblich
war, ist nirgendwo überliefert", haben Landesarchäologe
Gerd Rupprecht und Hartmut Fischer, der Leiter des städtischen Denkmal-
und Sanierungsamts recherchiert.[...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Montag, 28.01.2008:
Gräber aus Mittelalter
Archäologen untersuchen auf Parkhausbaustelle
einen Leichhof
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Freitag, 25.01.08:
Gräber, Spolien und ein Barock-Altar.
Mainzer Denkmalpfleger und Archäologen ziehen
Bilanz ihrer Arbeit im vergangenen Jahr.
Mit ihrer bis in die Römerzeit zurückreichenden
Geschichte bietet die Stadt ein reiches Betätigungsfeld für
Denkmalschützer und Archäologen. So sei man im vergangenem Jahr
etwa im Hof des neuen Zeughauses "für den Biss in den Boden"
belohnt worden, berichtete Landesarchäologe Gerd Rupprecht während
der Vorstellung des Jahresberichtes 2007 der Mainzer Denkmalpflege. In
der Baugrube für einen neuen Technikraum der Staatskanzlei stießen
die Wissenschaftler auf Spolien, Steine aus römischer Zeit, die wohl
im vierten Jahrhundert als Baumaterial für die Stadtmauer verwandt
worden waren.[...]
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Ockenheim Allgemeine Zeitung, Freitag, 25.01.2008:
Jakobsberger Gespräch
Das dritten Jakobsberger Gespräch zum Thema Vor-
und Frühgeschichte in der Region Rheinhessen / Pfalz findet am Samstag,
2. Februar, 15 Uhr, im Bonifatiussaal des Klosters Jakobsberg in Ockenheim
statt. Der Leiter der Direktion Kulturelles Erbe, Dr. Gerd Rupprecht,
wird einen Überblick zum Stand der Forschung der Vor- und Frühgeschichte
in Rheinland-Pfalz geben. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 24.01.2008:
Ehrung für ersten Archäologen?
IRM: Straße nach Pater Joseph Fuchs benennen
Der vom Buchwissenschaftler Stephan Pelgen jetzt in
einer Veranstaltung der Initiative Römisches Mainz (IRM) gehaltene
Vortrag "Der erste Mainzer Archäologe Pater Joseph Fuchs"
findet Nachhall. Als der Vorstand der IRM am Mittwoch tagte, unterstützte
er einmütig den Vorschlag des Vorsitzenden Dr. Gerd Rupprecht, die
Stadt aufzufordern, eine Straße nach Pater Fuchs zu benennen: "Wir
werden Kulturdezernent Krawietz jetzt in einem Schreiben bitten, sich
der Sache anzunehmen." Gegenüber der AZ versicherte Krawietz,
dem Fuchs kein Unbekannter ist, das Anliegen der IRM zu unterstützen.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 24.01.2008:
Grabung am Römischen Theater geht in die nächste
Phase.
Zivildienstleistende der Archäologie und ABM-Kräfte
der Initiative Römisches Mainz (IRM) stehen "Spaten bei Fuß",
um die Grabungen am Römischen Bühnentheater fortzusetzen, die
durch den Winter unterbrochen waren. Falls die Witterung es zulässt,
wird Grabungsleiter Thomas Dederer schon in der kommenden Woche seine
Mannschaft wieder einsetzen können. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung , Mittwoch, 23.01.08:
Dr. Joachim Glatz ist jetzt Landeskonservator.
Staatssekretär übergibt Führungskräften
der Generaldirektion Kulturelles Erbe ihre Ernennungsurkunden.
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Mainz Mainzer Wochenblatt, Donnerstag, 17.01.08:
Circa sechs Meter Geschichte.
Palast des römischen Statthalters in der Altenauergasse
vermutet.
In der Altenauergasse trafen sich Bürgermeister
Norbert Schüler, Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht und die
CDU-Fraktionsvorsitzende Andrea Litzenburger um die archäologischen
Grabungen zu besuchen. Nachdem am 5. Dezember 2007 vom Stadtrat der Antrag
zur Unterstützung des Projekts beschlossen wurde geht es nun in die
nächste Phase der Planung. "Herausragende römische und
mittelalterliche Funde können erwartet werden," so Litzenburger.
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 17.01.08:
Reise in das Jahr 1660 bringt neue Überraschungen.
Dritter Bauabschnitt an der Zitadelle - Archäologen
entdecken eine Mauer von 1848 - Planungen werden verändert.
Metertief gähnt der frisch ausgehobene Graben
vor der Zitadelle. Nur eine Bretterbrücke führt noch hinüber
zum knapp 350 Jahre alten Kommandantenbau, von dessen Giebel der heilige
Jakobus auf die rege Buddelei hinunterschaut. Landesarchäologe Gerd
Rupprecht hat mit seiner neunköpfigen Mannschaft aus einstigen Zivildienstleistenden
und ABM-Kräften wieder mal Überraschendes freigelegt und Fragen
aufgeworfen. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 17.01.2008:
Führte Zugbrücke über Zitadellengraben?
Stadt und Archäologie legen mächtigen Mauerblock
vor dem Eingangstor frei/Landschaftsgestalter müssen umplanen.
Die Frage, ob einst eine Zugbrücke das Haupttor
der Zitadelle verschloss, ist noch nicht beantwortet. Zwei schwere Rollen
seitlich der "Neidermaske" über der Einfahrt deuten darauf
hin - "aber eine solche Brücke, wie sie bei Burgen üblich
war, ist nirgendwo überliefert", haben Landesarchäologe
Dr. Gerd Rupprecht und Hartmut Fischer, der Leiter des städtischen
Denkmal- und Sanierungsamts recherchiert. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 17.01.08:
Kommentar: Keine reine Erfolgsgeschichte?
Bernd Funke zur Denkmalpflege.
Was für Fischer und seinen Landeskollegen Dr.
Joachim Glatz der Versuch war, sichtbare Strukturen zu erhalten, die das
Mainzer Antlitz prägen und es aus einer gesichtslosen Masse von verwechselbaren
Innenstädten herausheben, ist dem Landesarchäologen das Bemühen,
Geschichte sicht- und erlebbar zumachen. Die drei Bewahrer unseres kulturellen
Erbes haben immer wieder gegen die zu argumentieren, denen das Jetzt ohne
das Wissen um die Vergangenheit den Blick in die Zukunft trübt. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 17.01.08:
Sorgenkinder im Stadtbild.
Denkmalpflege legt Jahresbilanz vor / Hartmut Fischer
scheidet aus.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 16.01.08:
Von Sauriern bis Römerdolch.
Jahrbücher der Denkmalpflege vorgestellt.
Doch dass es auf den Inhalt der beiden Bände
"Baudenkmäler in Rheinland-Pfalz" und "Archäologie
in Rheinland-Pfalz" ankommt, dass unterstrichen sowohl der Staatssekretär
als auch Thomas Metz, Direktor der Generaldirektion Kulturelles Erbe:
"Wer sich über die Denkmalpflege in unserem Land informieren
will, kommt an den aktuellen Jahrbüchern nicht vorbei."
Der archäologische Teil, vorgestellt von Metz-Vertreter, dem Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht, ist wie bereits die Vorgänger-Bände zweigeteilt. In einem erdgeschichtlichen Teil sind acht Beiträge zusammengeführt worden, die sich mit dem Zeitraum von vor 400 bis 30 Millionen Jahren befassen. Da ist die Rede von Seeskorpionen und Sauriern, von Riesenschachtelhalmen, Haien, Seekühen oder einem urzeitlichen Raubvogel. Mit Text und Bild ist der kulturgeschichtliche Teil in 26 Beiträgen präsent. "Ein Hauptaugenmerk richten wir auf den Limes", verdeutlichte Rupprecht. [...] |
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 16.01.08:
Neue Bücher zur Denkmalpflege.
Zwei neue Jahrbücher der Generaldirektion Kulturelles
Erbe informieren über die Arbeit der Archäologischen Denkmalpflege
und der Bau- und Denkmalpflege. [...]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 16.01.08:
Pater Fuchs.
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Mainz MainzerRhein-Zeitung, Samstag, 12.01.08:
Rupprecht wittert neue Sensation.
Gutenbergs Druckwerkstatt und Palast des römischen
Statthalters könnten sich im Bereich der Altenauergasse befunden
haben.
Freunde der Druckkunst und der Römerzeit dürfen
sich auf die nächste Attraktion freuen: In der Altenauergasse neben
dem städtischen Altenheim befindet sich ein Gelände, unter dem
womöglich Relikte von Gutenbergs Druckerwerkstatt und Überreste
des Palastes des römischen Statthalters ausgegraben werden können.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 12.01.08:
Römerzeit soll sichtbar werden.
Landesarchäologe informiert CDU-Fraktion über
Altenauergasse.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 10.01.08:
Relikt des vierten Mainzer Festungsrings.
Landesarchäologe und Finther Reservisten retten
Trinkwasserbunker für "Selztalstellung".
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