Pressespiegel

 

Archiv 2010/2011

 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 17.12.2011:
Festkunst.
Seit Jahren schon gestaltet Barbara Spannring, Grafikerin der Archäologischen Denkmalpflege, die Weihnachtskarten des Amtes. Immer mit Weihnachtsmann und Capricorn, dem Wappentier der XXII. in Mainz stationierten Römischen Legion. Jetzt kann jeder Spannrings Kunst bewundern, weil die Grafikerin der Initiative Römisches Mainz gestattet hat, ihre Motive als Weihnachtskarten in der Taberna archaeologica in der Römerpassage zu verkaufen. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 14.12.2011:
Festungsstadt wie anno 1870.Archäologie: Martin Abel präsentiert virtuelles 3D-Modell.
Für 12 Monate kam Martin Abel 1999 als "Zivi" zur Archäologischen Denkmalpflege, lernte dort Grabungen und Vermessen kennen. Letzteres machte Abel nach dem Studium an der Mainzer FH zu seinem Beruf. Heute ist der Vermessungsingenieur und Geoinformatiker im Staatsdienst in Stuttgart tätig. […]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 10.12.2011:
Pseudoskorpion und Spinnen.
Höhlenbiologe: Dieter Weber erforscht Tierwelt in den Bastionen Drusus und Albani.
Ein Jahr lang machte er in den Gängen der Bastion Drusus auf der Zitadelle Bekanntschaft mit Schnecken und Spinnen, Weberknechten und Asseln. Er sammelte Doppel- und Springschwänze, Felsenspringer, Hundertfüßer und Pseudoskorpione - am Freitag präsentierte der Höhlenbiologe Dieter Weber zumindest einen Teil der 57 Tierarten, die er in der ansonsten lebensfeindlichen Umgebung entdeckte. […]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 10.12.2011:
Raritäten unter der Zitadelle: Guck mal, was da krabbelt!
Untergrund: Höhlenbiologe entdeckt noch namenlose Spinnen, Insekten und Schnecken in den Katakomben.
Es gibt Tierarten, die sind so bedroht, dass sie auf der Roten Liste stehen - und es gibt die Tiere in der Bastion Drusus: " Bei vielen ist die Fundlage so ungünstig, dass es bisher nicht einmal gelungen ist, überhaupt eine Rote Liste zu erstellen", sagt Dieter Weber. Ein Jahr lang stellte der Höhlenbiologe in einem der unterirdischen Gänge der Zitadelle seine Fallen auf, nun präsentierte er das Ergebnis im Erthaler Hof. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 10.12.2011:
Glücksfall für Mainz.
Das war doch eine gute Nachricht: Eine, die gleichermaßen in die Zukunft reicht wie in die Vergangenheit. Archäologe Gerd Rupprecht bleibt der Stadt auch nach seiner Pensionierung erhalten und wird sich ehrenamtlich um das römische Mainz kümmern. […]
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 08.12.2011:
Durch Gutenbergs Werkstatt in den Statthalterpalast.
Zum Graben bleibt dem Landesarchäologen Rupprecht noch Zeit bis Ende März. Als Rentner will er sich ehrenamtlich um das römische Erbe kümmern.
Die Erkenntnis, wie wertvoll dieser "Erfahrungsschatz" für die Stadt sein kann, hat sich nur langsam durchgesetzt. Außerdem fehlten ja auch das Geld und eine entsprechende Stelle, um Gerd Rupprecht, der sich als Landesarchäologe seit mehr als 30 Jahren durch das Mainzer Erdreich gräbt, ein attraktives Angebot zu machen. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 07.12.2011:
Archäologe als Ehrenamt.
Denkmalpflege: Rupprecht setzt sich ab April auch im Ruhestand für römisches Erbe ein.
Seinen 68. Geburtstag feiert Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht im März 2012 - und damit muss er in den Ruhestand gehen. Denn rechtlich ist es nicht zulässig, dass der Denkmalpfleger weiterhin als Landesbediensteter seiner Profession, die für ihn auch Passion ist, hauptberuflich nachgeht, was er wohl sehr gerne täte. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 07.12.2011:
Gutenberg und die Römer sind ganz nahe.
Archäologie: Denkmalpflege entscheidet, ob am Altenheim tiefer gegraben wird.
Die Römerzeit muss noch etwas warten. Zumindest in der Altenauergasse zwischen städtischem Altersheim und dem Hilton-Hotel am Rhein. Denn die Archäologen werden sich etwas intensiver als erwartet mit dem Zustand der beiden Kellerräume beschäftigen, die sie dort freigelegt haben. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 11.11.2011:
Im Tempel der Isis lässt sich's besonders gut süffeln.
MRZ-Weingespräch: Von Scheurebe bis zum Barrique-Dornfelder: Mainzer Winzer präsentieren gut gereifte Tropfen.
Bevor es in die Winterpause ging, wurde beim Weingespräch der Mainzer Rhein-Zeitung nochmals dem gut gereiften Rebensaft gehuldigt. Weingott Bacchus wird sicher nicht böse gewesen sein, dass er diesmal das Rampenlicht mit der römischen "Allgöttin" Isis teilen musste, denn in ihrem Heiligtum in der Mainzer Römerpassage fand die Zeremonie unter der bewährten Leitung der Mainzer Winzer um Sigrid Lemb-Becker statt. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 19.11.2011:
Kein Strom - Untersuchung gestoppt.
Altenauergasse: Archäologen können gotischen Keller nicht dokumentieren / Grosse will helfen.
In der Mainzer Altenauergasse tut sich nichts. Seit Wochen ist das Gelände gegenüber dem Städtischen Altersheim nicht mehr von Mitarbeitern der Archäologischen Denkmalpflege betreten worden - und dabei wird unter den Resten des schon vor Jahren abgebrochenen Wohnhauses und dem inzwischen freigeräumten ehemaligen Parkplatz mindestens ein Sahnehäubchen Mainzer Stadtgeschichte vermutet. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 19.11.2011:
Drususstein - ein Stiefkind?
Führung: Die Natur braucht Raum, das Denkmal auch, meint Landesarchäologe Gerd Rupprecht.
Der Drususstein als Stiefkind der Mainzer? "Er steht ja auch so in der Ecke", begründete Dr. Gerd Rupprecht seine Wortwahl. Viel Liebe und Pflege wünscht sich der Leiter der Archäologischen Denkmalpflege im Landesamt in Mainz von der Bevölkerung für das 20 Meter hohe Gebilde auf der Zitadelle. […]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Montag, 17.10.2011:
Ein 14 Zentimeter kleiner Zwerg.
Fundstück: Landesarchäologe ist von der Kunstfertigkeit der altertümlichen Bronzefigur begeistert.
Ganz leicht fällt es Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht sicher nicht, unter all den sorgsam geborgenen und liebevoll restaurierten Utensilien, die er im Laufe der Jahre aus dem Mainzer Untergrund geholt hat, sein liebstes Stück zu benennen. Als er aber schließlich zu dem kleinen Zwerg greift, der bei den Ausgrabungen unter der heutigen Römerpassage in den Jahren 1999 bis 2001 gefunden wurde, leuchten seine Augen. […]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 19.10.2011:
Tunnelblick am Binger Schlag.
Grabungen: Festungsmauer mit riesiger Durchleitung im Goßlerweg entdeckt.
Die Archäologen sind in Mainz wieder einmal fündig geworden. Auf dem Gelände der ehemaligen Musikhochschule im Goßlerweg, wo derzeit ein neues Studierendenwohnheim entsteht, haben Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht und seine Mannen in der Baugrube ein Stück der Festungsmauer aus dem 19. Jahrhundert mit dahinter liegendem Wall entdeckt. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 01.10.2011:
Forschung über das römische Mainz
Pater-Fuchs-Preis: Auszeichnung für Katja Zipp und Joachim Gorecki.
Zum vierten Mal wurde am Freitag der Pater Fuchs-Preis im Festsaal des Erthaler Hofes verliehen. Der mit 3000 Euro dotierte Preis soll an den ersten ernstzunehmenden Archäologen in Mainz, Pater Fuchs, erinnern. Der Preis wird jährlich verliehen und zeichnet Personen aus, die durch hervorragende Arbeit zur Erforschung des römischen Mainz und die damit verbundene Pflege der Altertümer beigetragen haben. […]
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Samstag, 01.10.2011:
Spurensuche im Staub der Geschichte
Im Gedenken an den Benediktinerpater, der das erste Buch zur Mainzer Geschichte geschrieben hat, vergibt Landesarchäologe Gerd Rupprecht den Pater-Fuchs-Preis. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 01.10.2011:
Der Weg in die Unterwelt ist noch versperrt
Stadtgeschichte: In den nächsten zwei bis drei Wochen wird sich zeigen, ob Grabungen am Altenheim überhaupt beginnen können.
Gerade hat sich ein älterer Herr bei Gerd Rupprecht gemeldet, der früher in einem der 1959 abgerissenen Häuser im Bereich Altenauergasse, Birnbaumsgasse gewohnt hat. Dort hat der Landesarchäologe gerade angefangen eine Grabungsstätte vorzubereiten. Darunter könnte sich die Werkstatt Gutenbergs befunden haben und auch der römische Statthalterpalast. Doch ob die Grabungen jemals stattfinden, steht momentan in den Sternen.
Das Problem sind die Keller der abgerissenen Häuser, auf die Rupprecht und sein Team nun bei den Säuberungsarbeiten der Oberfläche gestoßen sind. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 29.09.2011:
Vogelblick auf das Grabungsfeld
Mit dem 20 Meter langen Teleskoparm eines "Hubsteigers" ist gestern das archäologische Grabungsareal an der Altenauergasse aus der Höhe abfotografiert worden. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 27.09.2011:
Grabungslaune im Keller
Altenauergasse: Neu entdecktes Gewölbesystem bremst Archäologen.
Kaum dass sie begonnen haben, sind die archäologischen Grabungen an der Altenauergasse auch schon wieder ins Stocken geraten. Der Grund ist ein weitläufiges Kellersystem, das erst jetzt bei den Säuberungsarbeiten des zirka 400 Quadratmeter großen Grabungsareals, unter dem nicht nur Gutenbergs Druckerwerkstatt, sondern auch der Palast des römischen Statthalters vermutet werden, zutage trat. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 24.08.2011:
Archäologen können vermutlich bald loslegen
Altenauergasse: Entscheidung bis 5. September.
Die Chancen stehen gut, dass Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht in Kürze mit den Grabungen in der Altenauergasse beginnen kann. Bislang stand ein Keller dagegen, der beim Abriss der Häuser auf dem Areal vor einigen Jahren erhalten wurde. Bis zum 5. September wird nun darüber entschieden, ob dieser Keller dort verbleibt, weil er ein historisches Zeitzeugnis darstellt oder der Abrissbirne zum Opfer fällt. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 23.09.2011:
Rupprecht: „Auf Vorrat gedacht“
Landesarchäologie: Neue Website entführt in die Geschichte der Stadt.
[…] Dennoch will er das vermutete Relikt im Bewusstsein der Bürger verankern. Und zwar auf einer Website der Landesarchäologie Mainz, deren erste Seiten unter www.amphi-theatrum.de bereits öffentlich zugänglich sind. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Freitag, 23.09.2011:
Gladiatorenkämpfe am Zahlbach
Archäologie: Internetportal widmet sich Amphitheater in Mainz.
Auch wenn das Internet als Schaufenster der Massen dem Theater den Rang abgelaufen hat, bietet das weltweite Netz doch beste Möglichkeiten, die antiken Anfänge des Schauspiels zu dokumentieren. Nach der Freilegung des römischen Bühnentheaters am Südbahnhof hat die Landesarchäologie unter der Ägide von Dr. Rüdiger Gogräfe 2009 das ehrgeizige Internetportal www.theatrum.de mit dem Ziel gestartet, jeden antiken Theaterbau auf einer eigenen Seite zu dokumentieren. Mittlerweile seien 965 Spielstätten aus über 30 Ländern erfasst, sagt Gogräfe, der den Auftritt täglich ergänzt und aktualisiert. […]Artikel lesen
 

Mainz
Rhein Main Presse, Donnerstag, 22.09.2011:
Sensation in sechs Metern Tiefe?
Altenauergasse: Archäologen hoffen auf den "Hauptgewinn" / Mainzer können Grabungen beobachten.
Eine "archäologische Sensation" könnte bei den Grabungsarbeiten in der Altenauergasse ans Tageslicht gefördert werden, die Ende der Woche so richtig beginnen sollen. "Wenn wir Glück haben, stoßen wir auf die Druckerwerkstatt Gutenbergs", weiß Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht. "Vielleicht auch auf den römischen Statthalterpalast". […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 31.08.2011:
Rupprecht kämpft um römisches Erbe
Kulturausschuss: Scheidender Landesarchäologe findet Gehör bei Vertretern der Stadtratsfraktion.
Wie geht es weiter mit dem Erhalt und der Pflege römischer Schätze in Mainz, wenn Landesarchäologe Gerd Rupprecht im kommenden Frühjahr in den Ruhestand geht? Dieser Frage stellte sich gestern der städtische Kulturausschuss. Dazu hatte Kulturdezernentin Marianne Grosse (SPD) den 67-jährigen eingeladen. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 31.08.2011:
„Römisches Mainz“ macht Sorgen
Kulturausschuss: Landesarchäologe Rupprecht gibt Überblick / Baudezernentin Grosse verspricht Prioritätenliste.
„Drususstein und Römersteine haben ein Schicksal, das zum Beispiel im Vergleich zu Trier ein bisschen Sorgen macht", sagt Rupprecht. „In Trier gehören alle Denkmäler dieser Art dem Land, in Mainz der Stadt." Es sei ihm „ein besonderes Anliegen" gewesen, sich ehrenamtlich um die Großdenkmäler wie die Stadttore zu kümmern. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 17.08.2011:
„Das ist ein Trauerspiel“
Archäologie: CDU fordert erneut Grabung in Altenauergasse / Historischer Keller als Bremsklotz.
„Das ist ja schon fast ein Biotop", stellt Landesdenkmalpfleger Dr. Joachim Glatz fest. Und die CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Dr. Andrea Litzenburger, pflichtet bei, dass sich der Umgang mit dem für die Stadt so wichtigen Kulturprojekt „immer mehr zu einem Trauerspiel entwickelt". […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 17.08.2011:
CDU: Endlich graben
Altenauergasse: Gutenbergs Druckwerkstatt vermutet.
Die Ungewissheit lässt die CDU nicht ruhen: Ob im Untergrund der Altenauergasse nahe dem Brandzentrum tatsächlich die bald 600 Jahre alte Druckwerkstatt schlummert, sollen archäologische Grabungen klären - das beschloss der Stadtrat bereits 2007 und stellte bisher 50 000 Euro zur Verfügung. Doch bisher ist nichts passiert. […]Artikel lesen
 

Ober-Olm
Allgemeine Zeitung, Samstag, 13.08.2011:
Ein Schatz für Archäologen
Forschung: Hügelgrab im Ober-Olmer Wald untersucht / Letzte Ruhestätte für Menschen aus der Eisenzeit.
Ob es eine Frau oder ein Mann war, der an einer Stelle unweit der Rondellschneise im Ober-Olmer Wald beigesetzt wurde, weiß Gerd Rupprecht nicht. Doch er weiß, dass die Beerdigung des Leichnams vor gut 2800 Jahren stattgefunden hat. Keinerlei Scherben oder Knochen hat der Archäologe bisher gefunden, denn der Boden an dieser Stelle ist der Art, dass er Kalk auflöst. Und doch hält Rupprecht die Ausgrabung eines dort befindlichen Hügelgrabes für eine Besonderheit: Es ist das letzte bekannte Hügelgrab im Ober-Olmer Wald. […]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 03.08.2011:
Römische Funde sind garantiert
Archäologie: Überraschungen möglich im Grabungsfeld fürs neue Einkaufszentrum.
Die archäologischen Grabungen auf dem Gebiet des künftigen Einkaufszentrums an der Ludwigstraße könnten neue Erkenntnisse über den Straßenbau in römischer Zeit zu Tage befördern. Das erklärte Gerd Rupprecht auf Anfrage unserer Zeitung. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 03.08.2011:
War die "Lu" eine römische Prachtmeile?
Kaufhausbau: Archäologen haben den Vortritt.
[…] Was werden die Ausgrabungen in der Ludwigstraße ans Licht befördern? Landesarchäologe Gerd Rupprecht lächelt, als er diese Frage hört. "Als wir in der Römerpassage angefangen haben mit den Grabungen, hat niemand mit einem Isis-Tempel gerechnet. Wir sind keine Hellseher." […]
 

Eppelsheim
Nachrichtenblatt der VG Alzey-Land, Donnerstag, 28.07.2011:
Mosaikstein in der positiven Dorfentwicklung
Trotz Dauerregen feierten die Eppelsheimer gut gelaunt und mit viel Polit-Prominenz die Enthüllung der neuen Stele im Neubaugebiet an der Hangen-Weisheimer Straße. Ortsbürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann erläuterte bei Sektempfang vor Ort, dass man an dieser Stelle 2005 bei Baggerarbeiten im Zuge der Erschließung des Neubaugebietes auf eisenzeitliche Gruben gestoßen sei, die dann sehr schnell vom Mainzer Landesamt für Archäologie dokumentiert wurden, so dass die Bauarbeiten zügig fortgesetzt werden konnten. […]
 

Eppelsheim
Allgemeine Zeitung Alzey, Dienstag, 26.07.2011:
Ausgegrabene Geschichte
Info-Stele: Wanderer können in Eppelsheim Wissenswertes über die Keltensiedlung nachlesen.
Drei Informationsstelen gibt es in Eppelsheim bereits, nun ist eine vierte hinzugekommen. Sie informiert Interessierte über die Keltensiedlung, die 2005 bei Baggerarbeiten entdeckt wurde. […]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 25.06.2011:
Rupprecht will an der „Lu" graben
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht schließt nicht aus, dass beim Bau des Ludwigs-Forums historische Schätze zum Vorschein kommen könnten Deshalb müssten die Archäologen bei den Planungen rechtzeitig einbezogen werden. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 22.06.2011:
„Ein Stück Mainzer Urgestein."
Archäologie: Denkmäler bröseln vor sich hin - Gesamtkonzept für die Stadt fehlt.
"Es geht nicht um meine Person. Ich will kein Stadtheiliger oder so etwas werden. Aber ich habe viele Torvorlagen geliefert für die Bedeutung des römischen Mainz. Die Stadt braucht sie nur noch reinzukicken, tut es aber nicht." […]
 

Ober-Olm
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 21.06.2011:
Im Ober-Olmer Wald, da ruhen die Kelten
Archäologie: Die Denkmalpfleger graben ein Hügelgrab aus.
Wo noch im Winter große Bäume standen, grünes Buschwerk den Kleintieren Unterschlupf bot und das Laub unter den Füßen raschelte, ist jetzt unmittelbar neben dem breiten Weg nichts als ein flacher Hügel blanker Erde zu sehen. Eingezäunt durch einen hohen Zaun. Mit Pickeln, Spaten und Schaufeln geht es den restlichen Baumstümpfen auf dem Hügel an den Kragen, während die Erde an anderen Stellen akribisch Zentimeter für Zentimeter abgeschabt und schließlich mit einer Schubkarre abtransportiert wird. […]
 

Mainz/Wiesbaden
Allgemeine Zeitung, Samstag, 18.06.2011:
Raubbau am Gedächtnis der Menschheit
Hehlerei: Bei der Bekämpfung des illegalen Handels mit antiker Kunst arbeiten Kriminalisten und Archäologen zusammen / Ausstellung in Mainz.
Bislang fehlt es in der Öffentlichkeit an kritischem Bewusstsein gegenüber der dieser Form der organisierten Kriminalität. Ändern will das die Ausstellung "Kriminalarchäologie" im Mainzer Hauptbahnhof (bis 30. Juli), konzipiert vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM), dem Hessischen Landeskriminalamt, der Fachhochschule Mainz und der Botschaft des Irak. […]Artikel lesen

 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 18.06.2011:
Raubgrabungsbefund? Das RGZM hilft!
Kriminalarchäologie: Ausstellung im Bahnhof informiert über Antikenhehlerei.
Vermummte Gestalten, bewaffnet mit Spaten, brechen in ein archäologisches Ausgrabungsgelände ein. In Windeseile heben sie wertvollste Antikenfunde, kurz darauf stehen diese im Internet zum Verkauf. Ganz so filmreif laufen Raubgrabungen nur selten ab, weiß Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht. Doch auch in unserer Region ist Antikenhehlerei ein Thema. […]

 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 15.06.2011:
Auf den Spuren der großen Bollwerke
Festungs-Tour: Krimiautor Jean C. Becker organisiert Fahrt durch Rheinhessen/Landesarchäologe Rupprecht stellt Wasserspeicher vor.
Wer sich für die Mainzer Geschichte interessiert, kommt an den Festungen in Mainz und im rheinhessischen Umland nicht vorbei. Die erste Radtour entlang der Festungsringe am Pfingstwochenende organisierte nun der Krimiautor Jean C. Becker. Bei den historischen Vorbereitungen halfen ihm zwei bekannte Archäologen. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Freitag, 10.06.2011:
„So bunt war Römerzeit"
Archäologie: Silius-Grabstein als Miniatur zum Bemalen.
Am liebsten hätte er, dass Schulklassen anhand einer Miniatur-Grabstele erfahren, wie bunt die römische Welt war. Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht hat die wohl einmalige Gelegenheit genutzt, einen bei seiner Auffindung noch bemalten und in dieser Form dokumentierten Grabstein mit aufwändigem Verfahren zu scannen und mit den so gewonnenen Daten eine verkleinerte Kopie herstellen zu lassen. […]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Freitag, 03.06.2011:
Attis zu Gast bei Magna Mater
Ausstellung: Wertvolle Bronzefigur aus Trier im Isis-Heiligtum zu bestaunen.
Jahrhundertelang ruhte er auf dem Grund der Mosel. Als man ihn 1963 bei Kanalisierungsarbeiten fand, glänzte er noch immer bronzefarben. Nur die rechte Hand und der linke Arm fehlten ihm. Der wertvolle Fund ist ein Bronzeguss des jugendlichen Attis, der gemeinsam mit seiner Geliebten, der Götting Magna Mater - auch Kybele genannt - in der Antike verehrt wurde. Die eigentliche Heimat der Bronze-Statuette ist heute das Rheinische Landesmuseum in Trier, nun ist er zu Besuch in der Ausstellung des Mainzer Isis-Heiligtums. […]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 31.05.2011:
Kulturfigur auf Stippvisite im Isis-Tempel
Leihgabe: Attis-Statuette ist noch bis Ende Juli zu sehen - Viele Mythen ranken sich um den Hirtenjungen.
Hoher Besuch im Isis-Tempel: Bis Ende Juli ist die in Bronze gegossene Attis-Statuette im Heiligtum in der Römerpassage zu bewundern. Die 3,2 Kilogramm schwere und 35 Zentimeter hohe Figur ist eine Leihgabe des Rheinischen Landesmuseums in Trier und wurde im 2. Jahrhundert nach Christus wahrscheinlich in Gallien gefertigt, wie Landesarchäologin Marion Witteyer vermutet. […]
 

Weinolsheim
Rheinhessisches Wochenblatt, Donnerstag, 28.04.2011:
Eine römische Dame
Sarkophag-Fund wird die Geschichte von Weinolsheim verändern.
Volker Kolb sitzt am Schreibtisch in seinem Weinolsheimer Weingut und telefoniert. Draußen ist Konrad Pfeifer, Erd- und Tiefbauer aus Sulzheim, zusammen mit den drei Winzersöhnen Mathias und Steffen mit letzten Baggerarbeiten für eine Zisterne der neuen Gerätehalle beschäftigt. Plötzlich stößt die Schaufel auf Widerstand, eine Steinplatte kommt zum Vorschein. […]
 

Weinolsheim
Allgemeine Zeitung, Samstag, 20.04.2011:
Spätrömischer Sarkophag entdeckt - Sensationsfund aus dem vierten Jahrhundert
Archäologie: Fund stammt vermutlich aus dem vierten Jahrhundert nach Christus.
Eigentlich möchte Volker Kolb neben seinem neu gebauten Geräteschuppen auf dem Wingertsberg Kehr eine Zisterne anlegen - in dem teichartigen Aushub soll einmal Regenwasser verdunsten. Am 12. April macht er bei der Arbeit jedoch eine überraschende Entdeckung: Mit seinem Bagger stößt er auf den Deckel eines spätrömischen Sarkophages. Sofort unterbricht er seine Grabung und informiert die Landesarchäologie Rheinland-Pfalz, die den Bereich am nächsten Morgen sichert und sofort beginnt, den Sarkophag freizulegen. […]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 20.04.2011:
Mogontiacum riechen, schmecken, fühlen
Römerkrimi: Franziska Franke lässt das römische Mainz wieder lebendig werden.
Im Mittelpunkt des Romans steht der ehemalige Sklave Marcus, ein penibler, etwas spießiger Weinhändler in Mogontiacum. Er leidet sehr darunter, dass sein Bruder Lucius ein so leichtsinniger Kerl ist. Das Geschäft schert Lucius wenig, der Wein dafür sehr. Nach einer durchzechten Nacht erwacht er neben dem erstochenen Viehhirten Jucundus. Die Tatwaffe hält Lucius in der Hand, sein Gewand ist blutbefleckt. Marcus stellt Nachforschungen an. Sein Weg führt ihn zum Isis-Tempel und sogar auf die andere Rheinseite nach Wiesbaden, nach Aqua Mattiacorum, einer Ansammlung amtlicher Häuser, die ihre Existenz eigentlich nur einem übelriechenden Schwefelwasser zu verdanken hat. Bald merkt Marcus, dass er einer viel größeren Sache auf der Spur ist als nur dem Tod eines Viehhirten. […]
 
Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 19.04.2011:
Als Münzprägung noch Knochenarbeit war
Römertag: Besucher erhielten mit anschaulichen Vorführungen Einblicke in die Zeit vor rund 2000 Jahren.
Die Rheinhessen entdecken mit Faszination ihre Vergangenheit wieder. Rund 1000 Besucher lockte der "Vierte Römertag" nach "Mogontiacum" (Mainz), "Altiaia" (Alzey), "Bingium" (Bingen) und andere Orte, die mit Spuren römischer Anwesenheit auftrumpfen können. […]
 

Ingelheim
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 18.04.2011:
Geschichte wird erlebbar
Rheinhessischer Römertag: Bei ihrem Auftakt in Ingelheim prägt Landesarchäologie historische Münzen.
Dieses Jahr fand die Auftaktveranstaltung zum "IV. Römertag in Rheinhessen" im Museum bei der Kaiserpfalz in Ingelheim statt. Ursula Schnell, Vorsitzende des Arbeitskreises Regionalparkideen, erinnerte am Samstagvormittag vor heimatkundlich interessierten Personen daran, dass seit 2004 die Idee einer Römerroute Rheinhessen existiert. […]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 31.05.2011:
Kultufigur auf Stippvisite im Isis-Tempel.
Leihgabe: Attis-Statuette ist noch bis Ende Juli zu sehen - Viele Mythen ranken sich um den Hirtenjungen.
Hoher Besuch im Isis-Tempel: Bis Ende Juli ist die in Bronze gegossene Attis-Statuette im Heiligtum in der Römerpassage zu bewundern. Die 3,2 Kilogramm schwere und 35 Zentimeter hohe Figur ist eine Leihgabe des Rheinischen Landesmuseums in Trier und wurde im 2. Jahrhundert nach Christus wahrscheinlich in Gallien gefertigt, wie Landesarchäologin Marion Witteyer vermutet. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 14.05.2011:
„Ein Stück Mainzer Urgestein."
Archäologie - Reste des mittelalterlichen Vilzbacher Zollturms entdeckt.
Der Baukomplex "Vilzbacher Zoll" bestand aus einer hafenartig in den Fluss gebauten, lang gezogenen, mehrfach abknickenden Kaimauer mit einer turmartig, runden Eckverstärkung am flussaufwärts gelegenen Ende. Auf dieser "Hafenanlage" befanden sich einige Gebäude, darunter auch der erst 1689 abgerissene Vilzbacher Zollturm, dessen Fundament jetzt deutlich sichtbar wurde. Und anders als bei vielen anderen Grabungen der Archäologen, kann Gerd Rupprecht vermelden: "Die Mauern bleiben im Boden erhalten." […]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Freitag, 06.05.2011:
"Grabstein" für Aquädukt.
Rekonstruktion - Landesarchäologie überlässt Idee der nächsten Generation.
Der Plan, am Hang zwischen Zahlbacher Steig und Unterer Zahlbacher Straße drei Bögen der römischen Wasserleitung zu rekonstruieren, ist nun endgültig "tot". Wie bereits berichtet, sieht auch Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht keine Chance mehr, die Idee zu verwirklichen. […]Artikel lesen
 

Ingelheim
Wochenblatt Ingelheim, Donnerstag, 21.04.2011:
Den Römern auf der Spur.
4. Römertag im historischen Ambiente in Ingelheim eröffnet.
"Wir wollen die Geschichte der Römer lebendig werden lassen". Mit diesen Worten eröffnet Ursula Schnell im Ingelheimer Museum bei der Kaiserpfalz den vierten Römertag. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 16.04.2011:
Ein Schäfer kämpft um seine Wiese.
Römersteine – Heute gründet sich „Freundeskreis“/Erweiterung des jüdischen Friedhofs auf Kirchengrundstück?
Die Wiesen an den Römersteinen – das ist ein Stück Natur pur, direkt an der viel befahrenen Unteren Zahlbacher Straße. Schafe, Hühner, Gänse leben hier, und Besucher gibt es reichlich: Eltern, die ihren Kindern einmal Lämmer in natura zeigen wollen. Bewohner des nahen Altenwohnheims, Patienten der psychiatrischen Klinik und des Hildegardis-Krankenhauses. […]Artikel lesen
 

Nierstein-Oppenheim
Allgemeine Zeitung, Samstag, 12.04.2011:
Abtauchen in längst vergangene Zeiten.
Tag der Geschichte – Oppenheimer VG-Verwaltung entführt Gäste auf spannende Reise in die Historie.
Zu einer Reise in die ältere und jüngere Vergangenheit der Region hatten mehr als 20 Museen, Geschichts-, Kultur- und Heimatvereine oder Arbeitskreise eingeladen. Diese informierten auf allen Stockwerken des „rondo“, luden zu Mitmachaktionen und führten alte Handwerkskunst wie Spinnen und Klöppeln vor.  […]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 12.04.2011:
Traum von Aquäduktbögen in Zahlbach begraben.
Archäologie – Rekonstruktion ohne Chance/Pfeilerreste werden zugeschüttet.
„Es wird ein Begräbnis der 3. Klasse“ Mitarbeiter der Archäologischen Denkmalpflege der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) schaufeln die Pfeilerstümpfe der römischen Wasserleitung im Hang unterhalb der Zahlbacher Steig wieder zu. Und damit stirbt auch ein bereits Anfang der 1990er Jahre geäußerter Wunsch des Landearchäologen Dr. Gerd Rupprecht, zwei Bögen des Aquädukts zu rekonstruieren. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 12.04.2011:
Rupprecht macht Zwangspause.
Grabungen – Grünes Licht an Neutorstraße wird es wohl frühestens in vier Wochen wieder geben.
Den Schlüssel zur Grabungsstelle am künftigen Archäologischen Zentrum hat Landesarchäologe Gerd Rupprecht vorübergehend abgegeben. Denn der Landesbaubetrieb (LBB) hat ihm auf seine aktuellen Fragen keine Antworten geben können. […]
 

Mainz
Mainzer Wochenblatt, Donnerstag, 05.04.2011:
Sprechstunde beim Medicus.
Römertag – Aktionen machen Geschichte erlebbar.
„Münzen der Römer. Mehr als nur ein Zahlungsmittel“ – unter diesem Motto steht der vierte Römertag in Rheinhessen. Am Sonntag, 17. April, wird die Region ganz im Zeichen der alten Römer stehen. Vorträge und Führungen, Ausstellungen und virtuelle Reisen sollen die Geschichte erlebbar machen.  […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 22.03.2011:
Steine werden „recycelt“.
Ausgrabung – Rotsandsteine aus dem Winterhafen wandern auf die Zitadelle.
20 Quadratmeter historische Rotsandsteine für die Zitadelle. Und das ganz umsonst. „Die Steine können wir hier im Zitadellenvorfeld wieder einbauen“, erklärt Marianne Grosse und deutet auf eine große Ansammlung von sorgfältig aufeinandergeschichteten gesäuberten Steinen. Die Rotsandsteine wurden bei Ausgrabungsarbeiten im Winterhafen freigelegt. Sie stammen aus einer Mauer der hessischen Ludwigsbahn. […]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 19.03.2011:
Unten geweiht und oben gelacht.
Stadtgeschichte – Funde vom Winterhafen werden in Zitadelle integriert.
„Da unten haben wir geweint, jetzt lachen wir hier oben“, sagte Rupprecht mit Blick auf den Zitadellengraben. Denn die unten frei gelegten Steine stammen aus derselben Zeit wie die Rotsandsteine der frei gelegten Grabenmauer unterhalb der Zitadellenbrücke. Daher sei es nahe liegend gewesen, die historischen Steine für die Rekonstruktion der nördlichen Mauer zu verwenden.  […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Freitag, 25.03.2011:
Bänke für die Bastion Drusus.
Der Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht gibt nicht nur sein Wissen über das römische Erbe von Mainz der Stadt weiter. Sondern er spendet in diesem Jahr aus privater Tasche dem Denkmaldezernent 2000 Euro, die für zwei Bänke und einen Papierkorb verwendet werden sollen. Vorgesehen sind die Bänke für die Bastion Drusus auf der Zitadelle und sollen der Standortverschönerung zugute kommen. […]Artikel lesen
 

Alzey
Allgemeine Zeitung Alzey, Donnerstag, 31.03.2011:
Römer deckten mit Schiefer.
Ausgrabung – Landesarchäologe freut sich über Funde am Kastell.
Die archäologischen Ausgrabungen auf dem Areal des künftigen Ganztagsschulgebäudes zwischen Jean-Braun-Straße und Frankenstraße sind noch in vollem Gang. Doch schon jetzt gibt es interessante Funde zu vermelden, wie der Landesarchäologe Gerd Rupprecht von der Generaldirektion Kulturelles Erbe bei einem Ortstermin darstellte.  […]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 31.03.2011:
Für ein „lebendiges Denkmal“.
Plakat – Schäfer Günter Dorn geht im Kampf gegen die Friedhofserweiterung in die nächste Runde.
Für Günter Dorn ist sein Fleckchen Grün an den Römersteinen ein wahres Naherholungsgebiet für viele Familien geworden. Seit etwa zwölf Jahren hütet er dort seine Schafe - und seit Bekanntwerden der Pläne, auf dem Areal eine Erweiterung des Jüdischen Friedhofs zu verwirklichen, wehrt er sich.  […]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Wochenblatt, Donnerstag, 31.03.2011:
Drususstein lädt zum Verweilen ein.
Bei strahlendem Sonnenschein, die die Idylle der Zitadelle noch mehr unterstrich, übergab Dr. Gerd Rupprecht einen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro an Denkmalpflegedezernentin Marianne Grosse. Von dem Geld werden noch in diesem Jahr zwei Sitzbänke und ein Abfalleimer gekauft und rund um den Drususstein installiert. Im kommenden Jahr werde ein weiterer Scheck für nochmals zwei Bänke und das Aufstellen einer Bronzebüste des Drusus folgen, kündigte der Landesarchäologe an.  […]
 

Worms
Wormser Zeitung, Freitag, 25.02.2011:
Bombe entpuppt sich als Brunnen.
Archäologie - Forscher suchen auf Rowe-Baugelände nach Relikten aus der Keltenzeit.
"Wir hatten auf unseren Georadarbildern ein scharf gekennzeichnetes, rundes Gebilde entdeckt. Mittlerweile wissen wir jedoch, dass es sich dabei nicht um einen Blindgänger, sondern um einen alten Brunnen handelt", berichtet Rupprecht. Das habe ihm auch der Kampfmittelräumdienst bestätigt, nachdem die Experten die Verdachtsstelle genauer unter die Lupe genommen hatten. Wie alt die Brunnenanlage ist, vermochte der Chef-Archäologe jetzt noch nicht zu sagen. "Wir werden auch dies erfassen und das Alter bestimmen." […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 08.02.2011:
Eine Fürstin zu Besuch in Mainz.
Sonderausstellung - Sensationsfund im Isistempel.
Die Geschichte beginnt mit einem unscheinbaren Steinhaufen in der Gemarkung Bad Kreuznach. Direkt neben einer Landstraße förderten Mitarbeiter der Landesarchäologie Mainz dort bei Grabungsarbeiten im Jahr 2002 einen wahren Schatz zu Tage. "Richtig sensationell seien diese Funde", versichert der Archäologe Günter Brücken, der sich in den vergangenen zwei Jahren ihrer Erforschung widmete. Jetzt sind die Ergebnisse in einer Sondervitrine im Isis-Tempel in der Römerpassage ausgestellt. […]
 

Mainz
Wochenblatt, Donnerstag, 10.02.2011:
Beliebtes Heiligtum.
Isis-Tempel begrüßt den 450 000. Besucher.
Der 450 000. Besucher des Isis- und Mater Magna-Heiligtums in der Römerpassage ist nicht etwa eine Person, sondern gleich eine ganze Schulklasse: Vergangene Woche wurde eine vierte Klasse der Martiniusschule in Weisenau als 450 000. Besucher des Heiligtums von Kulturministerin Doris Ahnen und dem Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht begrüßt. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 05.02.2011:
Fürstin zu Besuch im Isis-Tempel.
Archäologie - Ausstellung präsentiert Schmuck und Erkenntnisse aus einer Grabung bei Bad Kreuznach.
"Hier gehen wir nicht mehr weg", hatte Marion Witteyer von der Landesarchäologie Mainz gesagt, nachdem bei Grabungen in Bad Kreuznach der erste Goldschmuck im Boden aufgetaucht war. Neun Jahre und viel Arbeit später kann man die Funde in einer Sondervitrine im Isis-Heiligtum in der Römerpassage anschauen. "Eine Fürstin zu Besuch - Die Frauenbestattung aus Bad Kreuznach" lautet der Name der Ausstellung, die sechs Wochen zu Gast sein wird. Zu sehen sind Schmuck und weitere Utensilien, mit denen eine Fürstin zirka 1200 vor Christus in der Gemarkung Bad Kreuznach bestattet wurde. […]Artikel lesen
 

Mommenheim
Allgemeine Zeitung, Freitag, 04.02.2011:
Reise in die Vergangenheit.
Mommenheims älteste Besiedlungsspuren / Vortrag beim Geschichtsverein.
Die erste Vorsitzende vom Mommenheimer Geschichtsverein, Nina Klinkel, konnte Dr. Ronald Knöchlein von der Direktion Landesarchäologie Mainz zu einem Vortragsabend begrüßen. Er führte die zahlreichen Zuhörer zurück bis in die Jungsteinzeit, denn schon aus dieser Zeit finden sich erste Besiedlungsspuren im Bereich der heutigen Gemeinde. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 03.02.2011:
Schmuck aus Grab der Fürstin.
Isis-Tempel - Sondervitrine ab heute zu sehen.
Im Isis-Tempel in der Römerpassage sind ab heute Fundstücke aus einer reichen Frauengrabstätte der Urnenfelderzeit im 12. Jahrhundert vor Christus zu sehen. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 01.02.2011:
Oase inmitten der Innenstadt.
Isis-Tempel - Schulklasse stellt den 450 000. Besucher im Heiligtum der Römerpassage.
Die vierte Klasse der Weisenauer Martinus-Schule ist der 450 000. Besucher des Isis- und Mater Magna-Heiligtums in der Römerpassage. Kulturministerin Doris Ahnen und Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht begrüßten und beglückwünschten Schüler und Lehrer am Montagmorgen. […] Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 01.02.2011:
450 000 Gäste im Isis-Tempel.
Römerpassage - Viertklässler aus Weisenau beschenkt.
Die Klasse 4a der Weisenauer Grundschule ist gemeinsam der 450 000ste Besucher des Isis-Tempels in der Römerpassage. Mit Lehrerin Manuela Lennartz, Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) und dem Landesarchäologen Gerd Rupprecht begaben sich die Kinder auf Entdeckungsreise, um die römische Vergangenheit der Stadt Mainz kennenzulernen. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 15.01.2011:
"Ich lasse jetzt die Enten zu Wasser…".
Bis zum Baubeginn des Wohnquartiers "Am Winterhafen" ragen von den Archäologen freigelegte Mauern der ehemaligen Bastion Nikolaus aus dem Boden, die Mitte des 17. Jahrhunderts zum Schutz der Mainzer Südfront errichtet wurde. Gefunden wurde auch der Graben, der die Bastion umgab. Der ist derzeit voller Wasser und regte die Archäologen am Freitag nicht nur zur Kahnfahrt, sondern auch dazu an, wie Loriots Knollennasenmännchen gelbe Quietscheentchen zu Wasser zu lassen.
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 15.01.2011:
Buch zum 44. Geburtstag.
Fastnachtsbrunnen - Autorenteam stellt neue Publikation vor.
"Sprudelnde Mainzer Lebensfreude" ist der Titel eines neuen Buches über den Fastnachtsbrunnen, das gestern - exakt 4x11 Jahre nach der offiziellen Einweihung des Wahrzeichens - in illustrer Runde im Osteiner Hof präsentiert wurde.
Die hundert Seiten dicke Publikation, die in einer Auflage von 2700 Stück erschienen ist und ab sofort zum Preis von 19,80 Euro im Mainzer Buchhandel - ab Montag auch im AZ-Kundencenter am Markt - zu haben ist, enthält zahlreiche Fotografien von Klaus Benz, die sowohl die im Sommer 2010 erfolgten Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten am Fastnachtsbrunnen dokumentieren als auch eine Reihe der mehr als 200 Figuren detailliert darstellen. […]Artikel lesen
 

Worms
Sonntagsblatt, Sonntag, 09.01.2011:
Neues Stammwerk in Worms.
Rowe schmiert Wirtschaftsgetriebe der Nibelungenstadt / Archäologische Untersuchungen.
[…] Bis zum ersten Spatenstich hat das Landesamt für Denkmalpflege noch ein Wörtchen mitzureden. Nach ersten geomagnetischen Sondierungen rechnen die Archäologen der Mainzer Behörde mit keltischen Zeugnissen auf der künftigen Produktionsstätte. "Wir müssen und wir werden miteinander reden", versicherte Dr. Gerd Rupprecht von der Generaldirektion Kulturelles Erbe. In Drei-Monats-Einsätzen werde auf dem ROWE-Gelände nach Funden gegraben. "Die Zusammenarbeit erfolgt Hand in Hand. Eines der Ziele wird die Planungssicherheit für das Unternehmen sein", versprach Landesarchäologe Rupprecht.
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 05.01.2011:
Verkommen archäologische Schätze?
Stadtgeschichte - Gerd Rupprecht fürchtet um die Zukunft der Mainzer Denkmäler aus der Römerzeit.
Seit 30 Jahren ist Rupprecht als Archäologe unermüdlich am Werk und ist dabei von der Initiative Römisches Mainz (IRM) und der Initiative Ageduch (benannt nach einer mittelalterlichen Patrizierfamilie mit Grundbesitz am Aquädukt) unterstützt worden.
"Das werden wir nicht ewig leisten können", betont der 66-Jährige, der im Februar nächsten Jahres in den Ruhestand geht. Auch dies trägt dazu bei, dass er sich große Sorgen macht um die Zukunft der Archäologie in Mainz. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 05.01.2011:
Erste Liga nicht verschenken.
Gerd Rupprecht hat in Mainz in den vergangenen drei Jahrzehnten viel bewegt. Erde hat er bewegt und Schätze zutage befördert. Die Funde wurden wissenschaftlich erforscht und werden sehr anschaulich präsentiert. Ein Besuch des Isis-Tempels in der Römerpassage vermittelt einen Eindruck dessen, was hier entstanden ist. Und auch das Römische Theater, um nur zwei Beispiele zu nennen, ist eine Attraktion. Rupprecht hat Mainz mit seiner Leidenschaft und Zielstrebigkeit weit nach vorne in archäologische Bundesliga geführt: Köln, Trier, Augsburg und Regensburg sind auf Augenhöhe. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Freitag, 10.12.2010:
Jetzt in Französisch.
Isis-Tempel - Deutschlehrerinnen aus Nachbarland übersetzen Führer.
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht hat Grund zur Freude: Im Heiligtum von Isis und Magna Mater konnte er jetzt die französische Ausgabe des Führers durch den Schauraum in der Römerpassage vorstellen. […] Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 10.12.2010:
Die Römer im Tempel - jetzt auch auf Französisch.
Isis-Heiligtum - Übersetzung des Begleitheftes liefert wichtige Informationen für Touristen und für heimische Schulklassen.
Seit 2003 öffnet der Schauraum seine Türen für interessierte Besucher, seit 2004 ist eine Begleitbroschüre in Deutsch, Englisch und Italienisch erhältlich. Und nun auch in Französisch. […]
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 01.12.2010:
Relikte werden verschwinden.
Grabungen am Mainzer Winterhafen bald beendet.
Vermutlich Anfang 2011 werden die letzten Reste der Mitte des 17. Jahrhunderts gebauten Bastion Nikolaus ebenso aus dem Stadtbild verschwinden wie jene Relikte, welche an die Hessische Ludwigsbahn erinnern. Diese war zwischen 1853 und 1883 direkt am Rhein entlang und in einem kurzen Tunnel mitten durch das alte Festungsbauwerk geführt worden. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 01.12.2010:
Rupprecht hat keine Lokomotive am Winterhafen gefunden.
Ausgrabung - Mainzer Aufbaugesellschaft kann dort jetzt Wohnhäuser bauen.
Wenn der Schnee weg ist, werden die Ergebnisse der Ausgrabungen noch einmal detailliert vermessen und fotografiert. Danach werden die frei gelegten Mauerreste an der Nikolausschanze abgerissen. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 01.12.2010:
Bahngeschichte sichtbar.
Winterhafen - Ministerin und Staatssekretär bestaunen archäologische Grabung.
Kulturministerin Doris Ahnen nimmt bei klirrendem Frost gerne ihre in schwarzen Gummistiefeln steckenden eiskalten Füße in Kauf: "Es ist immer wieder hochinteressant, wenn Sie berichten", schmeichelt die Ministerin dem Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht, der sie und Staatssekretär Michael Ebling auf das verschneite Winterhafen-Areal gebeten hat. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 24.11.2010:
Hereinspaziert in die virtuelle Pfeilerhalle.
Zeitreise - Wer sich auf eine optische Täuschung einlässt, wähnt sich am Heidesheimer Tor zur Kaiserpfalz in der Zeit Karls des Großen.
Einige Zeit dauert es schon, bis das Gehirn die Bilder miteinander verknüpft. Die dreidimensionalen Säulenstumpen auf dem historischen Bodenniveau und ihre zweidimensionalen Entsprechungen, die der Künstler an die Hauswand gegenüber in ihrer vollen Größe und mit geschmückten Kapitellen gezeichnet hat. […]
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Samstag, 13.11.2010:
Vom Legionärslager zur Landeshauptstadt.
Auch dem Römischen Theater am Südbahnhof widmet sich die neue Mainzer Stadtgeschichte.
[…] Als es nun darum ging, die Aufgabe fortzuführen, entschlossen sich Dumont, Scherf und die Verantwortlichen des Verlags Philipp von Zabern ein im Vergleich zum Vorgänger mit "nur" 392 Seiten handliches, dank vieler Abbildungen äußerst sehenswertes und für 29,90 Euro noch dazu deutlich günstigeres Buch herauszugeben. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 10.11.2010:
Wo die Ludwigsbahn dampfte.
Geschichte - Archäologen legen am Winterhafen Streckenführung und Bastionsreste frei.
Tausende von Kubikmetern Erdreich wurden bewegt - und am Winterhafen legen seitdem Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht und seine Helfer ein Stück Mainzer Festungs- und Eisenbahngeschichte frei. "Archäologische Untergrunduntersuchung" nennt Rupprecht offiziell das Herantasten an jüngere Mainzer Vergangenheit. Altes Kartenwerk, projiziert auf heutige Pläne, machten das Auffinden leichter. Und so ragen heute wieder Mauern der ehemaligen Bastion Nikolaus aus dem Boden, die Mitte des 17. Jahrhunderts zum Schutz der Mainzer Südfront errichtet wurde. […]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Montag, 8.11.2010:
Eifriger Erforscher der Vergangenheit.
Archäologie - Verdienstmedaille für Klaus Pippert.
Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt, Professor Dr. Hans-Jürgen Seimetz, hat die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für ehrenamtliches Engagement an Klaus Heinrich Pippert aus Mainz ausgehändigt. […]Artikel lesen
 

Ingelheim
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 02.11.2010:
Uralte Gebeine fordern Wissenschaft heraus.
St. Remigius - Erstmals sind auf dem Gelände der ältesten Ingelheimer Kirche wissenschaftliche Grabungen erfolgt. […]
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Dienstag, 26.10.2010:
Archäologen stoßen in Mainz auf alte Rohre.
Nicht selten fördern Archäologen aus dem geschichtsträchtigen Mainzer Boden Interessantes zutage. Das jüngste Beispiel ist das ehemalige Wirges-Gelände, auf dem das neue Archäologische Zentrum entstehen soll: Bei einer Grabung unter der Leitung des Landesarchäologen Gerd Rupprecht kamen dort nicht nur Reste des Neutors ans Tageslicht, sondern auch Teile einer zum Ende des 19. Jahrhunderts verlegten Wasserleitung. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 21.10.2010:
Wasserleitung verzückt Grosse & Co.
Landesarchäologe Gerd Rupprecht legt im Bereich des alten Neutors Funde aus der Frühzeit der Industrialisierung frei.
Auf dem Gelände des künftigen Archäologischen Zentrums könnte eine Freiluftanlage integriert werden. Denn in der Baugrube in der Neutorstraße hat Landesarchäologe Gerd Rupprecht imposante Funde aus der industriellen Frühzeit freigelegt. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 21.10.2010:
Technik der Vergangenheit.
Archäologie: Überreste des Neutors unter "Wirgeshaus" / Gusseiserne Leitung entdeckt.
Dort, wo bis vor wenigen Wochen das "Wirgeshaus" stand, gibt der Boden großflächig einen Blick in die jüngere Mainzer Geschichte frei. […] Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 19.10.2010:
Alte Schätze unter der Mauer?
Grabungen - Archäologen suchen am Stefansberg nach römischen Überresten / Sanierung erfolgt anschließend.
Gegenüber dem Haus Stefansberg 5 unterhalb der katholischen Kirche St. Stephan werden Archäologen möglicherweise schon in wenigen Tagen nach römischen Funden graben. Der Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht hat der Stadt angeboten eine Probegrabung durchzuführen. […]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 16.10.2010:
Historische Wasserleitung entdeckt.
Karl-Wolff-Strasse: Landesarchäologen bergen Holzbalken aus der Baugrube / Fund könnte römisch sein.
Die Baugrube in der Karl-Wolff-Straße in Bingerbrück entpuppt sich als wahre Wundertüte. Neben einer Gewölbestruktur am Grundstücksrand (wir berichteten) interessieren sich die Landesarchäologen besonders für mehrere Teile eines Holzbalkens, den die Baufirma rund fünf Meter unter der Oberfläche entdeckte. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 15.10.2010:
Marode Mauer von St. Stephan wird zur Chefsache.
Landesarchäologe Gerd Rupprecht will jetzt Grabungen durchführen - Hanglage erschwert das Vorgehen erheblich.
Die alte Mauer am Stefansberg ist rissig und droht im schlimmsten Falle einzustürzen. Alle Sicherungsversuche waren bisher vergebens, das Mauerwerk ist weiter in Bewegung. Um diese Entwicklung zu stoppen, hat die Stadt, speziell Denkmalpflege und Tiefbauamt, den Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht damit beauftragt, Grabungen durchzuführen. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 25.08.2010:
Verdorbenes Kompott entsorgt.
Forschung - Krämmer-Stiftung fördert wissenschaftliche Arbeit / Knöchlein untersucht Kloakenfunde.
Die Baugrube für die heutige Römerpassage ist Vergangenheit, doch noch immer harren einige der damals geborgenen Ausgrabungen ihrer wissenschaftlichen Aufarbeitung. So zum Beispiel die in mittelalterlichen und neuzeitlichen Gruben gemachten Funde. Die Gerd und Margarethe Krämmer-Stiftung ermöglicht jetzt mit einem Zuschuss von 5000 Euro dem Archäologen Dr. Ronald Knöchlein, die Gruben-Inhalte nicht nur zu sichten, sondern auch auszuwerten. […]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 24.08.2010:
Aus der Latrine in die Vitrine.
Archäologe erforscht, was nach dem Isis-Heiligtum kam - Krämmer-Stiftung unterstützt Projekt zu Mittelalter und Neuzeit.
Knöchlein erwartet durchaus Bedeutendes. "Im achten Jahrhundert stand hier die Walpurgiskapelle, und später bildete sich der Hofkomplex der Gensfleischs heraus, das Stammhaus der Vorfahren Gutenbergs."
Der Archäologe wird sich vor allem mit dem Inhalt der Latrinen beschäftigen. "Sie waren der Müllschlucker der Zeit", so Witteyer. Da die Toilettenschächte in den Grundwasserspiegel hineinreichten, blieb auch organisches Material erhalten. "Wir werden viel über die Lebensbedingungen der Menschen erfahren", meint Rupprecht, "es geht uns um den Alltag, über den es fast keine schriftlichen Überlieferungen gibt." […]
 

Mörstadt
Allgemeine Zeitung Worms, Freitag, 13.08.2010:
86 Gräber sind freigelegt.
Archäologie - Ausmaße des Feldes lassen vermuten, dass Mörstadt eine bedeutende fränkische Siedlung war.
Anfang Juli förderten die Bauarbeiten im Zuge der Erschließung des Neubaugebietes "Am alten Sportplatz" Sensationelles zutage: Praktisch alle paar Meter fanden sich in den Trassen der Erschließungsstraßen Gräber - wie sich herausstellte, aus fränkischer Zeit. […]
"Die Gräber stammen alle aus der Zeit des späten siebten Jahrhunderts, also gegen Ende der Frankenzeit. Deshalb haben wir auch so wenige Beigaben gefunden, denn je später die Gräber, desto weniger hat man den Toten mitgegeben", berichtet Rupprecht. […]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 10.08.2010:
Baustart hängt am juristischen Faden.
Archäologisches Zentrum - Ministerium wartet Prozessausgang ab / Rupprecht will Neutor ausgraben.
Nach einem ausführlichen Gespräch Kreckels mit dem Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht ist nun klar, dass Rupprecht (nachdem der Kampfräumdienst das Gelände abgesucht hat) an der Spitze des ehemaligen Wirges-Geländes das historische Neutor ausgraben will. "In drei bis vier Wochen werden wir wissen, was an Baugrube gebraucht wird", kündigt Renate Kreckel an. Gerd Rupprecht spricht von einer "großflächigen archäologischen Grabung" in etwa einem Meter Tiefe. […]Artikel lesen
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Samstag, 07.08.2010:
Zukunft von Mainzer Schafweide weiter offen.
Noch keine Entscheidung gibt es in der Frage, ob ein als Schafweide genutztes Areal an den Römersteinen zur Erweiterung des Jüdischen Friedhofs verwendet wird. Wie Baudezernentin Marianne Grosse (SPD) mitteilt, läuft ein Bebauungsverfahren für ein größeres Gebiet rund um die Römersteine; in dem Plan ist unter anderem eine Fläche für die Erweiterung des Jüdischen Friedhofs eingezeichnet. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein- Zeitung, Freitag, 06.08.2010:
Wasserkanäle und Kupfer-Münzen.
Römerkastell - Archäologische Ausgrabungen fördern Erstaunliches zutage / Bau am Gymnasium kann beginnen.
Am Donnerstag stellte Dr. Gerd Rupprecht jedoch zunächst seinen Abschlussbericht für die Fläche im Bereich der Parkplätze am alten Römerkastell vor. Und die Ergebnisse hielten einige Überraschungen über mittelalterliches Leben der Menschen in und um Alzey parat. […]
 

Mainz
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Samstag, 30.07.2010:
"Wir sind in der letzten Gräberreihe angekommen".
Die jüdische Gemeinde in Mainz möchte eine Schafweide zur dringend nötigen Erweiterung des Friedhofs nutzen. Doch das missfällt nicht nur dem Schäfer.
Die Schafweide liegt am Rande der Römersteine, bei denen es sich um die Pfeilerreste eines römischen Aquädukts handelt. Schon jetzt seien die beiden im Rahmenplan eingetragenen "Blicktrichter" auf die Römersteine zugewachsen, sagt der Landesarchäologe Gerd Rupprecht. Durch einen Friedhof, gleich welcher Religion, würde der Blick zusätzlich verstellt, gibt er zu bedenken. Ein Friedhof werde eingezäunt und bepflanzt.
Außerdem müsste nach Ansicht des Archäologen zuerst der Boden des späteren Friedhofsgeländes nach möglichen Funden erkundet werden. Da jüdische Friedhöfe für alle Zeiten unantastbar sind, wäre nämlich später die Fläche "der wissenschaftlichen Erkenntnis für immer entzogen". . […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 19.07.2010:
Museen laden zum erfrischenden Besuch ein.
Dicke Mauern und Klimageräte halten Hitze weitgehend ab.
Geheimnisvoll leuchtet der Sternenhimmel, Rauch steigt über der Opferstelle in den Mauerresten auf, die von zwei Göttinnen bewacht werden - wer die Stufen zum Heiligtum der Isis Magna Mater hinab steigt, betritt eine fremde Welt. Ihr Eingang liegt mitten in der Stadt, in der Römerpassage. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 10.07.2010:
Pfeilgeschütz schreckt Feinde.
Archäologie - Flonheimer Restaurator stellt originalgetreuen Nachbau für Mainz her.
Für den Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht erfüllt sich in Flonheim ein Traum. Hier nämlich ist der Archäologische Restaurator Ulrich Höhn derzeit dabei, für Rupprecht ein römisches Pfeilgeschütz aus dem 1. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung originalgetreu nachzubauen. "Rund 60 solcher Geschütze gehörten in augustäischer Zeit zu den Legionswaffen in Mogontiacum und dienten zur Verteidigung des Legionslagers auf dem Kästrich oder wurden bei Belagerungen benutzt", erklärt Rupprecht.[…]Artikel lesen
 

Mörstadt
Wormser Zeitung, Freitag, 09.07.2010:
Letzte Ruhe für erste Mörstädter.
Archäologischer Fund - Fränkische Gräber in Baugebiet entdeckt / Wertvolle Erkenntnisse über Lebensweise.
Für Archäologen und Völkerkundler sind die Gräber, die im Zuge der Erschließung des Neubaugebiets "Am alten Sportplatz" am Mörstädter Ortsrand entdeckt wurden, von großem Interesse. Denn, erläutert Dr. Gerd Rupprecht, "auch, wenn an Grabbeigaben außer ein paar Scherben und rostigen Eisenresten nicht dabei ist, lässt sich anhand der Knochen ein Menge herauslesen". […]
Die jetzt gefundenen Gräber stammen, das können die Archäologen schon sagen, aus der Zeit um 700. "Das ist die spätfränkische Zeit. Es handelt sich demnach um den jüngsten Teil des Grabfeldes in Mörstadt", erklärt Rupprecht. […]
 

Ingelheim
Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 08.07.2010:
"Karlsbad" ist ein Trinkwasserbassin.
Ingelheim stellt Fernwasserleitung aus dem 8. Jahrhundert der Öffentlichkeit vor - Es wird weiter gegraben.
Ingelheim besinnt sich weiter auf seine Vergangenheit. Das Saalgebiet hat sich mittlerweile zu einem historischen Zentrum der Region entwickelt. Immer weiter schreiten die Archäologen mit der Präsentation der verschiedenen Stätten. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 08.07.2010:
Suche nach Römerpalast startet.
GVG und Landesarchäologie haben Vertrag über Grabungen in der Altenauergasse geschlossen - Wertvolle Funde erwartet.
Was lange währt, kann endlich starten: Noch in diesem Jahr beginnen die Arbeiten für archäologische Grabungen in der Altenauergasse. So richtig zur Sache geht es Anfang 2011 - als Beitrag zur Stadt der Wissenschaft. […]
 

Stromberg
Öffentlicher Anzeiger, Samstag, 03.07.2010:
Zwei Gefäße nachgetöpfert.
Landesarchäologie überreichte Keramiken an "Paten" der Stromberger Burganlage Pfarrköpfchen.
Nach Scherbenfunden am Stromberger Pfarrköpfchen wurden zwei Gefäße nachgetöpfert. Jetzt wurden sie den Paten überreicht. […]
 

Alzey
Alzeyer Wochenblatt, Donnerstag, 01.07.2010:
Spannende archäologische Arbeiten am Römerkastell.
Ausgrabungen noch bis Ende Juli, zweite Arbeitsphase voraussichtlich ab Oktober.
Es befand sich auf einer Fläche von 159 auf 163 Metern Größe, war von bis zu zwölf Meter hohen Mauern umgeben und durch mehrere Türme bewehrt. Das Alzeyer Römerkastell ist eindrucksvoller Zeuge der spannenden Geschichte der Stadt und steht derzeit einmal mehr im Fokus des öffentlichen Interesses. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 16.06.2010:
Die katholische Aufklärung in Kurmainz begeistert ihn.
Franz Stephan Pelgen bekam für seine Dissertation den Pater-Fuchs-Preis von Landesarchäologe Gerd Rupprecht.
Fragt man den Buchwissenschaftler Franz Stephan Pelgen, ob er lieber im 18. Jahrhundert statt in der Gegenwart leben würde, dann muss er erst einmal einen Augenblick überlegen. "Ich lebe wohl doch lieber heute, aber ich versenke mich gerne in diese Zeit", lautet schließlich seine Antwort. Nur um gleich hinterherzuschieben: "Ich lebe sowieso […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 08.06.2010:
Reiter-Grabstein für Lucius Vettius.
Der aus dem heutigen italienischen Asti stammende Reiter der in Mainz stationierten XVI. römischen Legion, Lucius Vettius, Sohn des Gajus, starb 33-jährig nach etwa 14 Dienstjahren. Seinen von seinem Bruder gestifteten Grabstein aus der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts entdeckte Martin Lutze auf dem Universitätsgelände. Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht nahm den Stein, der im Zweiten Weltkrieg von Brandbomben beschädigt wurde, in die Obhut der Generaldirektion Kulturelles Erbe. […]
 

Mainz-Bretzenheim
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 29.05.2010:
Aquädukt hatte einen hölzernen Vorgänger.
Dr. Rupprecht informierte über die Römersteine.
Die Zahlbacher Römersteine sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Was aber nur wenige wissen: Das steinerne römische Aquädukt aus der Zeit von Kaiser Vespasian um 70 nach Christus hatte einen Vorgänger in Holzbauweise. Das sagte Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht, der einen informativen Vortrag über die Römersteine für den Verein für Heimatgeschichte Bretzenheim und Zahlbach im Bretzenheimer Rathaus hielt. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 27.05.2010:
Wirges-Haus: Abrissbirne rückt am 5. Juli an.
Gebäude in der Neutorstraße weicht dem RGZM-Neubau - Malerbetrieb zieht Ende Juni nach Hechtsheim um - Archäologen erwarten reichliche Funde.
Der Beschluss für den Abriss des Wirges-Gebäudes steht schon lange. Nun ist auch der Zeitpunkt gesetzt. In der ersten Juliwoche beginnen die Arbeiten in der Neutorstraße. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 26.05.2010:
Original-Putte ziert Dalberger Hof.
Im Foyer hängen zudem elf von Künstlern bemalte Repliken - Gedenktafeln erinnern an Nutzung in NS-Zeit und Mozart-Besuch.
Und nicht zuletzt wird im Torbogen, wo auch die Original-Putte hängt, eine Vitrine installiert, in der Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht Repliken seiner Funde zur Schau stellt, die sein Team bei Grabungen im Erdreich freigelegt hat. Sie reichen von der Römerzeit über das Mittelalter bis in die frühe Neuzeit. "Wir haben hier römische Bautechnik vom Feinsten gefunden", verwies Rupprecht unter anderem auf historische Bauziegel mit Schriftzeichen. Daneben gibt es Reste von Tongefäßen, Trinkflaschen und Fliesen. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 26.05.2010:
Variationen des Frühlings.
Bauskulpturen - Neun Repliken einer Barock-Putte schmücken Foyer des Dalberger-Hofes.
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht präsentierte zusätzlich einen neuen Schaukasten, der mittelalterliche Fußbodenüberreste und römische Fundstücke wie Bauziegel, Wandverputz und ein Gefäß in Form einer Taube enthält. Aus der frühen Neuzeit sind auch eine kleine Feldflasche sowie das Wappen der Familie Brendel von Homburg, die vor den Dalbergern hier ansässig waren, erhalten. […]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 25.05.2010:
Römerstein ist 100. Mitglied.
Heimatgeschichte - Verein gibt für Erhalt des ehemaligen Aquädukt-Pfeilers 1000 Euro.
"Es ist fast ein Wunder, dass die Römersteine noch stehen", betonte Dr. Gerd Rupprecht von der Direktion Landesarchäologie Mainz. Zur Freude hatte er allen Grund: In einem feierlichen Festakt wurde am Samstag der vierte Römerstein im Zahlbachtal offiziell zum 100. Mitglied des Vereins für Heimatgeschichte Bretzenheim und Zahlbach erklärt. Der Verein will dem Stein "besondere Zuwendung" zukommen lassen und stellt deshalb 1000 Euro zur Verfügung. […]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 25.05.2010:
Vierter Römerstein wird Vereinsmitglied.
Verein für Heimatgeschichte Bretzenheim und Zahlbach erhält Relikt.
Die Römersteine in Zahlbach zählen zu den herausragenden Mainzer Sehenswürdigkeiten. Der Verein für Heimatgeschichte Bretzenheim und Zahlbach ist sich dieser Bedeutung bewusst und betreut ab sofort einen der Steine. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 22.05.2010:
Archäologen bergen Reste der Ludwigsbahn.
Am Winterhafen hat das Team von Dr. Gerd Rupprecht Mauerteile der Bastion Nikolaus freigelegt.
Dass auf dem Gelände am Winterhafen, auf dem die Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG) einen Wohnpark plant, Historisches im Erdreich schlummert, war für den Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht keine Überraschung. Wohl aber die Dimension der Funde. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 22.05.2010:
Archäologen bergen Reste der Ludwigsbahn.
Am Winterhafen hat das Team von Dr. Gerd Rupprecht Mauerteile der Bastion Nikolaus freigelegt.
Dass auf dem Gelände am Winterhafen, auf dem die Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG) einen Wohnpark plant, Historisches im Erdreich schlummert, war für den Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht keine Überraschung. Wohl aber die Dimension der Funde. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 19.05.2010:
Römisches Theater: Grosse erbittet Geduld.
Dezernentin weist auf städtische Finanznot hin.
Die Bespielbarkeit des Römischen Theaters ist auch das Ziel von Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse (SPD). Das betonte sie gestern im MRZ-Gespräch. Landesarchäologe Gerd Rupprecht hatte bedauert, dass die Konservierungsarbeiten am Fuße der Zitadelle seit einiger Zeit nicht mehr vorankommen. […]
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 18.05.2010:
Sorge um das Römische Theater.
Landesdenkmalpfleger Gerd Rupprecht erinnert daran, dass die Stätte bespielbar gemacht werden soll.
Das freigelegte Römische Theater am früheren Südbahnhof kann aus statischen Gründen zurzeit noch nicht bespielt werden. Doch das ist das Ziel. Daran erinnert der Landesarchäologe Gerd Rupprecht. […]
 

Alzey
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 13.05.2010:
Spurensuche im Schutt der Zeit.
Mensabau - Ausgrabungen in Frankenstraße bringen Erkenntnisse über Römerzeit.
Dass das Gelände zwischen Jean-Braun- und Frankenstraße Geschichte atmet, ist kein Geheimnis, sind in unmittelbarer Nachbarschaft doch die Überreste des Römerkastells zu sehen. Auf der Fläche des ehemaligen ELG-Schulgartens, auf dem ab Sommer Parkplätze als Ersatz für jene auf dem künftigen Mensa-Areal geschaffen werden, sind seit kurzem Mitarbeiter der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) im Einsatz. […]Artikel lesen
 

Guntersblum
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 13.05.2010:
Römische Trasse freigelegt.
Geschichte - Landesarchäologe bemüht sich um Vorläufer der heutigen B9 bei Guntersblum.
Die Gemeinde Guntersblum entdeckt ihre römische Vergangenheit. Zur Zeit des Kaisers Augustus bauten Legionäre oberhalb des Rheins eine befestigte Fernstraße. Sie führte von den Alpen links des Rheins bis zur Nordsee. An ihr lagen auch Worms und Mainz und auch Oppenheim mit einer Straßenstation. Auch durch den römischen Siedlungsort Guntersblum führte diese Straße ziemlich genau unter der heutigen B9. […]Artikel lesen
 

Rheinhessen
Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 13.05.2010:
Auf den Spuren der Römer.
Von der "Villa Rustica" geht es zu Heilquellen und ins Theater: Wer auf den Spuren der Römer Rheinhessen erkundet, wird vielerorts fündig. Bei einer Busrundfahrt am Dienstag, 25. Mai, begeben sich die Kultur- und Weinbotschafterin Barbara Reif und der Landesarchäologe Gerd Rupprecht gemeinsam mit allen Interessierten auf Spurensuche. […]Anmeldung und Infos unter: www.wein-begegnet-kultur.de.
 

Mainz
Neuer Lokalbote, Mai 2010:
Seniorenstudium & Isis-Heiligtum.
Ehrenamt - Roswitha Hipp: Begeisterung für Geschichte.
Roswitha Hipp hat sich im Studium für Senioren unter anderem mit römischen Inschriften beschäftigt und gibt ihr Wissen gerne an Besucher der Taberna Archaeologica weiter. […]
 

Ingelheim
Ingelheimer Wochenblatt, Donnerstag, 06.05.2010:
Dröhnende Hammerschläge.
Juwelier Hubertus Wermann ließ Medaillen prägen.
Hubertus Wermann hatte nämlich kurzzeitig die Produktion einiger Gold- und Silbermedaillen auf einem Münzprägestock nach historischem Vorbild gestartet. Und die "Bedienung" des kiloschweren Hammers für die Prägeschläge übernahm dabei niemand geringeres als der Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht. Die goldenen und silbernen Produkte dieser schweren Arbeit können für 30 Euro das Stück käuflich erworben werden. […]
 

Seibersbach
Öffentlicher Anzeiger, Donnerstag, 22.04.2010:
Mauerreste erzählen von einer 2000 Jahre alten Vergangenheit.
Grabungen in Seibersbach beendet - Fundstücke vor Zerstörung gerettet.
Rund 2000 Jahre lang schlummerten in Atzweiler Mauerreste unter der Erde. Doch welche Geschichte erzählen sie? Sind es die Reste einer Raststätte für Wanderer, eines Klosters oder eines vornehmen Hauses von römischen Gutsherren? […]
 

Worms
Allgemeine Zeitung Worms, Mittwoch, 05.05.2010:
"Wir tappen noch im Dunkeln".
Verdacht - Archäologen vermuten auf Rowe-Gelände keltische Grabstätten und lassen Boden untersuchen.
[…] Mit der geomagnetischen Untersuchungsmethode, einem absoluten "High-Tech-Verfahren", wie Günter Brücken weiß, werden die unterschiedlichen Bodenwiderstände gemessen und in Schwarz-Weiß-Bilder übertragen. Darauf können Spezialisten Mauern und Gruben entdecken, sofern sie vorhanden sind. […]
 

Mainz-Weisenau
Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 26.04.2010:
Schüler entdecken die Historie.
Geschichtsverein führte 100 Schüler durchs Römische Freilichtmuseum.
Ein Kleinod wie das Römische Freilichtmuseum am Bettelpfad, das ein freigelegtes Stück der Gräberstraße, Ton Gefäße und Grabbeigaben samt Töpferofen beherbergt, verdient von den Weisenauern und den Besuchern auch entsprechende Würdigung. Das befindet nicht nur Uwe Mosbach. Auch die jungen Leute, die der Vorsitzende des Geschichts- und Brauchtumsvereins (GBV) mit Vorstandsmitglied Dirk Hof über das Gelände führte, zeigten reges Interesse. […]
 

Seibersbach
Öffentlicher Anzeiger, Donnerstag, 22.04.2010:
Mauerreste erzählen von einer 2000 Jahre alten Vergangenheit.
Grabungen in Seibersbach beendet - Fundstücke vor Zerstörung gerettet.
Rund 2000 Jahre lang schlummerten in Atzweiler Mauerreste unter der Erde. Doch welche Geschichte erzählen sie? Sind es die Reste einer Raststätte für Wanderer, eines Klosters oder eines vornehmen Hauses von römischen Gutsherren? Diese Frage bleibt weiter unbeantwortet. Sie konnte auch bei den jüngsten Grabungen nicht geklärt werden. […]
 

Bad Kreuznach
Allgemeine Zeitung, Dienstag, 13.04.2010:
Römisches Theater auch in Kreuznach.
Forschung - Sitzsteine liefern den Beweis
 

Bad Kreuznach
Öffentlicher Anzeiger, Mittwoch, 13.04.2010:
Auch das antike Kreuznach hatte sein eigenes römisches Theater.
Sitzsteine belegen Existenz - Archäologe forscht nach reichem Spender.
Die Karte der antiken Theaterbauten Deutschlands ist um einen Ort reicher: Auch das antike Kreuznach besaß ein Theater. Diese Erkenntnis wurde in einem Internetprojekt der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Direktion Landesarchäologie, Mainz gewonnen. […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 07.04.2010:
Zitadellen-Lexikon in Arbeit.
Landesarchäologie - Aufschlussreiches über historisches Bauwerk entdeckt.
"Die Zitadelle ist mein Hobby", gesteht Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht ein. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern hat sich der 66-Jährige nicht nur der Erforschung, sondern auch der Pflege des barocken Festungsbaus verschrieben.
Jetzt startet Rupprecht ein neues Angebot für alle Mainzer: er bietet an jedem zweiten Dienstag im Monat kostenlose rund einstündige Führungen auf der Zitadelle und in den Gängen an. Dies sei auch ein Vorgeschmack auf ein "Zitadellenlexikon", an dem Rupprecht arbeitet. Bis zum Tag des offenen Denkmals im September möchte er es fertig stellen und "alle baulichen Erscheinungen" mit Erklärungen darstellen. […]Artikel lesen
 

Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 01.04.2010:
Bernsteinzimmer in Mainz gefunden.
Landesarchäologe Gerd Rupprecht entdeckt die seit 1945 verschwundenen Wandverkleidungen im Weinhaus Blum.
Die Landeshauptstadt darf über einen sensationellen Fund jubeln. Landesarchäologe Gerd Rupprecht hat das legendäre Bernsteinzimmer mitten in der Mainzer Altstadt entdeckt. Im Weinhaus Bluhm. Der MRZ hat er die Geschichte weltexklusiv gesteckt […]
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Samstag, 06.02.2010:
City keine graue Maus mehr.
Werbegemeinschaft - Seit 25 Jahren eine wichtige Stütze des Einzelhandels / Feier im Isis-Tempel.
Er betrachte es als eine "große Ehre", dass die Werbegemeinschaft den Isistempel für ihr Jubiläum gewählt habe, sagte Dr. Gerd Rupprecht, Landesarchäologe und Vorsitzender der Initiative Römisches Mainz, in seinem Grußwort. Der Fund sei nicht nur europaweit einzigartig, sondern zeige auch einige Parallelen zur Werbegemeinschaft auf. Der Tempel sei bereits in der Antike ein Ort des Handels gewesen - ob zwischen Menschen oder "um mit den Göttern selbst ein Geschäft abzuschließen". […]Artikel lesen
 

Mainz
Allgemeine Zeitung, Freitag, 22.01.2010:
Kaserne steht auf Stadtmauer.
Grabungen - Archäologen nutzen den Umbau der ehemaligen Justizvollzugsanstalt für Forschung.
Jetzt hofft Rupprecht auf den Abriss der Kasernenfundamente - denn dann wird sich zeigen, ob darunter noch die historische Stadtmauer erkennbar ist. Rupprecht: "Es wäre ein Glück, wenn die Stadtmauer auch hier auf einer Vielzahl von in den Boden gerammten Pfählen gestanden hätte, die in dem einst sumpfigen Gelände der Bodenstabilität dienen sollten." Dann nämlich käme die Dendroarchäologie zum Einsatz. Sie kann über die Folgen der Jahresringe des Holzes die Fällzeit der Bäume herauslesen. […]Artikel lesen
 


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