Pressespiegel |
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Archiv 2010/2011 |
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 17.12.2011:
Festkunst.
Seit Jahren schon gestaltet Barbara Spannring, Grafikerin
der Archäologischen Denkmalpflege, die Weihnachtskarten des Amtes.
Immer mit Weihnachtsmann und Capricorn, dem Wappentier der XXII. in Mainz
stationierten Römischen Legion. Jetzt kann jeder Spannrings Kunst
bewundern, weil die Grafikerin der Initiative Römisches Mainz gestattet
hat, ihre Motive als Weihnachtskarten in der Taberna archaeologica in
der Römerpassage zu verkaufen. [
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 14.12.2011:
Festungsstadt wie anno 1870.Archäologie: Martin
Abel präsentiert virtuelles 3D-Modell.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 10.12.2011:
Pseudoskorpion und Spinnen.
Höhlenbiologe: Dieter Weber erforscht Tierwelt
in den Bastionen Drusus und Albani.
Ein Jahr lang machte er in den Gängen der Bastion
Drusus auf der Zitadelle Bekanntschaft mit Schnecken und Spinnen, Weberknechten
und Asseln. Er sammelte Doppel- und Springschwänze, Felsenspringer,
Hundertfüßer und Pseudoskorpione - am Freitag präsentierte
der Höhlenbiologe Dieter Weber zumindest einen Teil der 57 Tierarten,
die er in der ansonsten lebensfeindlichen Umgebung entdeckte. [
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 10.12.2011:
Raritäten unter der Zitadelle: Guck mal, was da
krabbelt!
Untergrund: Höhlenbiologe entdeckt noch namenlose
Spinnen, Insekten und Schnecken in den Katakomben.
Es gibt Tierarten, die sind so bedroht, dass sie auf
der Roten Liste stehen - und es gibt die Tiere in der Bastion Drusus:
" Bei vielen ist die Fundlage so ungünstig, dass es bisher nicht
einmal gelungen ist, überhaupt eine Rote Liste zu erstellen",
sagt Dieter Weber. Ein Jahr lang stellte der Höhlenbiologe in einem
der unterirdischen Gänge der Zitadelle seine Fallen auf, nun präsentierte
er das Ergebnis im Erthaler Hof. [
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 10.12.2011:
Glücksfall für Mainz.
Das war doch eine gute Nachricht: Eine, die gleichermaßen
in die Zukunft reicht wie in die Vergangenheit. Archäologe Gerd Rupprecht
bleibt der Stadt auch nach seiner Pensionierung erhalten und wird sich
ehrenamtlich um das römische Mainz kümmern. [
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 08.12.2011:
Durch Gutenbergs Werkstatt in den Statthalterpalast.
Zum Graben bleibt dem Landesarchäologen Rupprecht
noch Zeit bis Ende März. Als Rentner will er sich ehrenamtlich um
das römische Erbe kümmern.
Die Erkenntnis, wie wertvoll dieser "Erfahrungsschatz"
für die Stadt sein kann, hat sich nur langsam durchgesetzt. Außerdem
fehlten ja auch das Geld und eine entsprechende Stelle, um Gerd Rupprecht,
der sich als Landesarchäologe seit mehr als 30 Jahren durch das Mainzer
Erdreich gräbt, ein attraktives Angebot zu machen. [
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 07.12.2011:
Archäologe als Ehrenamt.
Denkmalpflege: Rupprecht setzt sich ab April auch im
Ruhestand für römisches Erbe ein.
Seinen 68. Geburtstag feiert Landesarchäologe
Dr. Gerd Rupprecht im März 2012 - und damit muss er in den Ruhestand
gehen. Denn rechtlich ist es nicht zulässig, dass der Denkmalpfleger
weiterhin als Landesbediensteter seiner Profession, die für ihn auch
Passion ist, hauptberuflich nachgeht, was er wohl sehr gerne täte.
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 07.12.2011:
Gutenberg und die Römer sind ganz nahe.
Archäologie: Denkmalpflege entscheidet, ob am
Altenheim tiefer gegraben wird.
Die Römerzeit muss noch etwas warten. Zumindest
in der Altenauergasse zwischen städtischem Altersheim und dem Hilton-Hotel
am Rhein. Denn die Archäologen werden sich etwas intensiver als erwartet
mit dem Zustand der beiden Kellerräume beschäftigen, die sie
dort freigelegt haben. [
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 11.11.2011:
Im Tempel der Isis lässt sich's besonders gut
süffeln.
MRZ-Weingespräch: Von Scheurebe bis zum Barrique-Dornfelder:
Mainzer Winzer präsentieren gut gereifte Tropfen.
Bevor es in die Winterpause ging, wurde beim Weingespräch
der Mainzer Rhein-Zeitung nochmals dem gut gereiften Rebensaft gehuldigt.
Weingott Bacchus wird sicher nicht böse gewesen sein, dass er diesmal
das Rampenlicht mit der römischen "Allgöttin" Isis
teilen musste, denn in ihrem Heiligtum in der Mainzer Römerpassage
fand die Zeremonie unter der bewährten Leitung der Mainzer Winzer
um Sigrid Lemb-Becker statt. [
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 19.11.2011:
Kein Strom - Untersuchung gestoppt.
Altenauergasse: Archäologen können gotischen
Keller nicht dokumentieren / Grosse will helfen.
In der Mainzer Altenauergasse tut sich nichts. Seit
Wochen ist das Gelände gegenüber dem Städtischen Altersheim
nicht mehr von Mitarbeitern der Archäologischen Denkmalpflege betreten
worden - und dabei wird unter den Resten des schon vor Jahren abgebrochenen
Wohnhauses und dem inzwischen freigeräumten ehemaligen Parkplatz
mindestens ein Sahnehäubchen Mainzer Stadtgeschichte vermutet. [
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 19.11.2011:
Drususstein - ein Stiefkind?
Führung: Die Natur braucht Raum, das Denkmal auch,
meint Landesarchäologe Gerd Rupprecht.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Montag, 17.10.2011:
Ein 14 Zentimeter kleiner Zwerg.
Fundstück: Landesarchäologe ist von der Kunstfertigkeit
der altertümlichen Bronzefigur begeistert.
Ganz leicht fällt es Landesarchäologe Dr.
Gerd Rupprecht sicher nicht, unter all den sorgsam geborgenen und liebevoll
restaurierten Utensilien, die er im Laufe der Jahre aus dem Mainzer Untergrund
geholt hat, sein liebstes Stück zu benennen. Als er aber schließlich
zu dem kleinen Zwerg greift, der bei den Ausgrabungen unter der heutigen
Römerpassage in den Jahren 1999 bis 2001 gefunden wurde, leuchten
seine Augen. [
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 19.10.2011:
Tunnelblick am Binger Schlag.
Grabungen: Festungsmauer mit riesiger Durchleitung
im Goßlerweg entdeckt.
Die Archäologen sind in Mainz wieder einmal fündig
geworden. Auf dem Gelände der ehemaligen Musikhochschule im Goßlerweg,
wo derzeit ein neues Studierendenwohnheim entsteht, haben Landesarchäologe
Dr. Gerd Rupprecht und seine Mannen in der Baugrube ein Stück der
Festungsmauer aus dem 19. Jahrhundert mit dahinter liegendem Wall entdeckt.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 01.10.2011:
Forschung über das römische Mainz
Pater-Fuchs-Preis: Auszeichnung für Katja Zipp
und Joachim Gorecki.
Zum vierten Mal wurde am Freitag der Pater Fuchs-Preis
im Festsaal des Erthaler Hofes verliehen. Der mit 3000 Euro dotierte Preis
soll an den ersten ernstzunehmenden Archäologen in Mainz, Pater Fuchs,
erinnern. Der Preis wird jährlich verliehen und zeichnet Personen
aus, die durch hervorragende Arbeit zur Erforschung des römischen
Mainz und die damit verbundene Pflege der Altertümer beigetragen
haben. [
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Samstag, 01.10.2011:
Spurensuche im Staub der Geschichte
Im Gedenken an den Benediktinerpater, der das erste
Buch zur Mainzer Geschichte geschrieben hat, vergibt Landesarchäologe
Gerd Rupprecht den Pater-Fuchs-Preis. [
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 01.10.2011:
Der Weg in die Unterwelt ist noch versperrt
Stadtgeschichte: In den nächsten zwei bis drei
Wochen wird sich zeigen, ob Grabungen am Altenheim überhaupt beginnen
können.
Gerade hat sich ein älterer Herr bei Gerd Rupprecht
gemeldet, der früher in einem der 1959 abgerissenen Häuser im
Bereich Altenauergasse, Birnbaumsgasse gewohnt hat. Dort hat der Landesarchäologe
gerade angefangen eine Grabungsstätte vorzubereiten. Darunter könnte
sich die Werkstatt Gutenbergs befunden haben und auch der römische
Statthalterpalast. Doch ob die Grabungen jemals stattfinden, steht momentan
in den Sternen.
Das Problem sind die Keller der abgerissenen Häuser, auf die Rupprecht und sein Team nun bei den Säuberungsarbeiten der Oberfläche gestoßen sind. [ ] |
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Mainz Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 29.09.2011:
Vogelblick auf das Grabungsfeld
Mit dem 20 Meter langen Teleskoparm eines "Hubsteigers"
ist gestern das archäologische Grabungsareal an der Altenauergasse
aus der Höhe abfotografiert worden. [
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Mainz Allgemeine Zeitung, Dienstag, 27.09.2011:
Grabungslaune im Keller
Altenauergasse: Neu entdecktes Gewölbesystem bremst
Archäologen.
Kaum dass sie begonnen haben, sind die archäologischen
Grabungen an der Altenauergasse auch schon wieder ins Stocken geraten.
Der Grund ist ein weitläufiges Kellersystem, das erst jetzt bei den
Säuberungsarbeiten des zirka 400 Quadratmeter großen Grabungsareals,
unter dem nicht nur Gutenbergs Druckerwerkstatt, sondern auch der Palast
des römischen Statthalters vermutet werden, zutage trat. [
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 24.08.2011:
Archäologen können vermutlich bald loslegen
Altenauergasse: Entscheidung bis 5. September.
Die Chancen stehen gut, dass Landesarchäologe
Dr. Gerd Rupprecht in Kürze mit den Grabungen in der Altenauergasse
beginnen kann. Bislang stand ein Keller dagegen, der beim Abriss der Häuser
auf dem Areal vor einigen Jahren erhalten wurde. Bis zum 5. September
wird nun darüber entschieden, ob dieser Keller dort verbleibt, weil
er ein historisches Zeitzeugnis darstellt oder der Abrissbirne zum Opfer
fällt. [
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 23.09.2011:
Rupprecht: Auf Vorrat gedacht
Landesarchäologie: Neue Website entführt
in die Geschichte der Stadt.
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] Dennoch will er das vermutete Relikt im Bewusstsein
der Bürger verankern. Und zwar auf einer Website der Landesarchäologie
Mainz, deren erste Seiten unter www.amphi-theatrum.de bereits öffentlich
zugänglich sind. [
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Mainz Allgemeine Zeitung, Freitag, 23.09.2011:
Gladiatorenkämpfe am Zahlbach
Archäologie: Internetportal widmet sich Amphitheater
in Mainz.
Auch wenn das Internet als Schaufenster der Massen
dem Theater den Rang abgelaufen hat, bietet das weltweite Netz doch beste
Möglichkeiten, die antiken Anfänge des Schauspiels zu dokumentieren.
Nach der Freilegung des römischen Bühnentheaters am Südbahnhof
hat die Landesarchäologie unter der Ägide von Dr. Rüdiger
Gogräfe 2009 das ehrgeizige Internetportal www.theatrum.de mit dem
Ziel gestartet, jeden antiken Theaterbau auf einer eigenen Seite zu dokumentieren.
Mittlerweile seien 965 Spielstätten aus über 30 Ländern
erfasst, sagt Gogräfe, der den Auftritt täglich ergänzt
und aktualisiert. [
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Mainz Rhein Main Presse, Donnerstag, 22.09.2011:
Sensation in sechs Metern Tiefe?
Altenauergasse: Archäologen hoffen auf den "Hauptgewinn"
/ Mainzer können Grabungen beobachten.
Eine "archäologische Sensation" könnte
bei den Grabungsarbeiten in der Altenauergasse ans Tageslicht gefördert
werden, die Ende der Woche so richtig beginnen sollen. "Wenn wir
Glück haben, stoßen wir auf die Druckerwerkstatt Gutenbergs",
weiß Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht. "Vielleicht
auch auf den römischen Statthalterpalast". [
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 31.08.2011:
Rupprecht kämpft um römisches Erbe
Kulturausschuss: Scheidender Landesarchäologe
findet Gehör bei Vertretern der Stadtratsfraktion.
Wie geht es weiter mit dem Erhalt und der Pflege römischer
Schätze in Mainz, wenn Landesarchäologe Gerd Rupprecht im kommenden
Frühjahr in den Ruhestand geht? Dieser Frage stellte sich gestern
der städtische Kulturausschuss. Dazu hatte Kulturdezernentin Marianne
Grosse (SPD) den 67-jährigen eingeladen. [
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 31.08.2011:
Römisches Mainz macht Sorgen
Kulturausschuss: Landesarchäologe Rupprecht gibt
Überblick / Baudezernentin Grosse verspricht Prioritätenliste.
Drususstein und Römersteine haben ein Schicksal,
das zum Beispiel im Vergleich zu Trier ein bisschen Sorgen macht",
sagt Rupprecht. In Trier gehören alle Denkmäler dieser
Art dem Land, in Mainz der Stadt." Es sei ihm ein besonderes
Anliegen" gewesen, sich ehrenamtlich um die Großdenkmäler
wie die Stadttore zu kümmern. [
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 17.08.2011:
Das ist ein Trauerspiel
Archäologie: CDU fordert erneut Grabung in Altenauergasse
/ Historischer Keller als Bremsklotz.
Das ist ja schon fast ein Biotop", stellt
Landesdenkmalpfleger Dr. Joachim Glatz fest. Und die CDU-Fraktionsvorsitzende
im Stadtrat, Dr. Andrea Litzenburger, pflichtet bei, dass sich der Umgang
mit dem für die Stadt so wichtigen Kulturprojekt immer mehr
zu einem Trauerspiel entwickelt". [
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 17.08.2011:
CDU: Endlich graben
Altenauergasse: Gutenbergs Druckwerkstatt vermutet.
Die Ungewissheit lässt die CDU nicht ruhen: Ob
im Untergrund der Altenauergasse nahe dem Brandzentrum tatsächlich
die bald 600 Jahre alte Druckwerkstatt schlummert, sollen archäologische
Grabungen klären - das beschloss der Stadtrat bereits 2007 und stellte
bisher 50 000 Euro zur Verfügung. Doch bisher ist nichts passiert.
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Ober-Olm Allgemeine Zeitung, Samstag, 13.08.2011:
Ein Schatz für Archäologen
Forschung: Hügelgrab im Ober-Olmer Wald untersucht
/ Letzte Ruhestätte für Menschen aus der Eisenzeit.
Ob es eine Frau oder ein Mann war, der an einer Stelle
unweit der Rondellschneise im Ober-Olmer Wald beigesetzt wurde, weiß
Gerd Rupprecht nicht. Doch er weiß, dass die Beerdigung des Leichnams
vor gut 2800 Jahren stattgefunden hat. Keinerlei Scherben oder Knochen
hat der Archäologe bisher gefunden, denn der Boden an dieser Stelle
ist der Art, dass er Kalk auflöst. Und doch hält Rupprecht die
Ausgrabung eines dort befindlichen Hügelgrabes für eine Besonderheit:
Es ist das letzte bekannte Hügelgrab im Ober-Olmer Wald. [
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 03.08.2011:
Römische Funde sind garantiert
Archäologie: Überraschungen möglich
im Grabungsfeld fürs neue Einkaufszentrum.
Die archäologischen Grabungen auf dem Gebiet des
künftigen Einkaufszentrums an der Ludwigstraße könnten
neue Erkenntnisse über den Straßenbau in römischer Zeit
zu Tage befördern. Das erklärte Gerd Rupprecht auf Anfrage unserer
Zeitung. [
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 03.08.2011:
War die "Lu" eine römische Prachtmeile?
Kaufhausbau: Archäologen haben den Vortritt.
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] Was werden die Ausgrabungen in der Ludwigstraße
ans Licht befördern? Landesarchäologe Gerd Rupprecht lächelt,
als er diese Frage hört. "Als wir in der Römerpassage angefangen
haben mit den Grabungen, hat niemand mit einem Isis-Tempel gerechnet.
Wir sind keine Hellseher." [
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Eppelsheim Nachrichtenblatt der VG Alzey-Land, Donnerstag, 28.07.2011:
Mosaikstein in der positiven Dorfentwicklung
Trotz Dauerregen feierten die Eppelsheimer gut gelaunt
und mit viel Polit-Prominenz die Enthüllung der neuen Stele im Neubaugebiet
an der Hangen-Weisheimer Straße. Ortsbürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann
erläuterte bei Sektempfang vor Ort, dass man an dieser Stelle 2005
bei Baggerarbeiten im Zuge der Erschließung des Neubaugebietes auf
eisenzeitliche Gruben gestoßen sei, die dann sehr schnell vom Mainzer
Landesamt für Archäologie dokumentiert wurden, so dass die Bauarbeiten
zügig fortgesetzt werden konnten. [
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Eppelsheim Allgemeine Zeitung Alzey, Dienstag, 26.07.2011:
Ausgegrabene Geschichte
Info-Stele: Wanderer können in Eppelsheim Wissenswertes
über die Keltensiedlung nachlesen.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 25.06.2011:
Rupprecht will an der Lu" graben
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht schließt
nicht aus, dass beim Bau des Ludwigs-Forums historische Schätze zum
Vorschein kommen könnten Deshalb müssten die Archäologen
bei den Planungen rechtzeitig einbezogen werden. [
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 22.06.2011:
Ein Stück Mainzer Urgestein."
Archäologie: Denkmäler bröseln vor sich
hin - Gesamtkonzept für die Stadt fehlt.
"Es geht nicht um meine Person. Ich will kein
Stadtheiliger oder so etwas werden. Aber ich habe viele Torvorlagen geliefert
für die Bedeutung des römischen Mainz. Die Stadt braucht sie
nur noch reinzukicken, tut es aber nicht." [
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Ober-Olm Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 21.06.2011:
Im Ober-Olmer Wald, da ruhen die Kelten
Archäologie: Die Denkmalpfleger graben ein Hügelgrab
aus.
Wo noch im Winter große Bäume standen, grünes
Buschwerk den Kleintieren Unterschlupf bot und das Laub unter den Füßen
raschelte, ist jetzt unmittelbar neben dem breiten Weg nichts als ein
flacher Hügel blanker Erde zu sehen. Eingezäunt durch einen
hohen Zaun. Mit Pickeln, Spaten und Schaufeln geht es den restlichen Baumstümpfen
auf dem Hügel an den Kragen, während die Erde an anderen Stellen
akribisch Zentimeter für Zentimeter abgeschabt und schließlich
mit einer Schubkarre abtransportiert wird. [
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Mainz/Wiesbaden Allgemeine Zeitung, Samstag, 18.06.2011:
Raubbau am Gedächtnis der Menschheit
Hehlerei: Bei der Bekämpfung des illegalen Handels
mit antiker Kunst arbeiten Kriminalisten und Archäologen zusammen
/ Ausstellung in Mainz.
Bislang fehlt es in der Öffentlichkeit an kritischem
Bewusstsein gegenüber der dieser Form der organisierten Kriminalität.
Ändern will das die Ausstellung "Kriminalarchäologie"
im Mainzer Hauptbahnhof (bis 30. Juli), konzipiert vom Römisch-Germanischen
Zentralmuseum (RGZM), dem Hessischen Landeskriminalamt, der Fachhochschule
Mainz und der Botschaft des Irak. [
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 18.06.2011:
Raubgrabungsbefund? Das RGZM hilft!
Kriminalarchäologie: Ausstellung im Bahnhof informiert
über Antikenhehlerei.
Vermummte Gestalten, bewaffnet mit Spaten, brechen
in ein archäologisches Ausgrabungsgelände ein. In Windeseile
heben sie wertvollste Antikenfunde, kurz darauf stehen diese im Internet
zum Verkauf. Ganz so filmreif laufen Raubgrabungen nur selten ab, weiß
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht. Doch auch in unserer Region
ist Antikenhehlerei ein Thema. [
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 15.06.2011:
Auf den Spuren der großen Bollwerke
Festungs-Tour: Krimiautor Jean C. Becker organisiert
Fahrt durch Rheinhessen/Landesarchäologe Rupprecht stellt Wasserspeicher
vor.
Wer sich für die Mainzer Geschichte interessiert,
kommt an den Festungen in Mainz und im rheinhessischen Umland nicht vorbei.
Die erste Radtour entlang der Festungsringe am Pfingstwochenende organisierte
nun der Krimiautor Jean C. Becker. Bei den historischen Vorbereitungen
halfen ihm zwei bekannte Archäologen. [
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Mainz Allgemeine Zeitung, Freitag, 10.06.2011:
So bunt war Römerzeit"
Archäologie: Silius-Grabstein als Miniatur zum
Bemalen.
Am liebsten hätte er, dass Schulklassen anhand einer Miniatur-Grabstele erfahren, wie bunt die römische Welt war. Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht hat die wohl einmalige Gelegenheit genutzt, einen bei seiner Auffindung noch bemalten und in dieser Form dokumentierten Grabstein mit aufwändigem Verfahren zu scannen und mit den so gewonnenen Daten eine verkleinerte Kopie herstellen zu lassen. [ ] ![]() |
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Mainz Allgemeine Zeitung, Freitag, 03.06.2011:
Attis zu Gast bei Magna Mater
Ausstellung: Wertvolle Bronzefigur aus Trier im Isis-Heiligtum
zu bestaunen.
Jahrhundertelang ruhte er auf dem Grund der Mosel. Als man ihn 1963 bei Kanalisierungsarbeiten fand, glänzte er noch immer bronzefarben. Nur die rechte Hand und der linke Arm fehlten ihm. Der wertvolle Fund ist ein Bronzeguss des jugendlichen Attis, der gemeinsam mit seiner Geliebten, der Götting Magna Mater - auch Kybele genannt - in der Antike verehrt wurde. Die eigentliche Heimat der Bronze-Statuette ist heute das Rheinische Landesmuseum in Trier, nun ist er zu Besuch in der Ausstellung des Mainzer Isis-Heiligtums. [ ] ![]() |
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 31.05.2011:
Kulturfigur auf Stippvisite im Isis-Tempel
Leihgabe: Attis-Statuette ist noch bis Ende Juli zu
sehen - Viele Mythen ranken sich um den Hirtenjungen.
Hoher Besuch im Isis-Tempel: Bis Ende Juli ist die
in Bronze gegossene Attis-Statuette im Heiligtum in der Römerpassage
zu bewundern. Die 3,2 Kilogramm schwere und 35 Zentimeter hohe Figur ist
eine Leihgabe des Rheinischen Landesmuseums in Trier und wurde im 2. Jahrhundert
nach Christus wahrscheinlich in Gallien gefertigt, wie Landesarchäologin
Marion Witteyer vermutet. [
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Weinolsheim Rheinhessisches Wochenblatt, Donnerstag, 28.04.2011:
Eine römische Dame
Sarkophag-Fund wird die Geschichte von Weinolsheim
verändern.
Volker Kolb sitzt am Schreibtisch in seinem Weinolsheimer
Weingut und telefoniert. Draußen ist Konrad Pfeifer, Erd- und Tiefbauer
aus Sulzheim, zusammen mit den drei Winzersöhnen Mathias und Steffen
mit letzten Baggerarbeiten für eine Zisterne der neuen Gerätehalle
beschäftigt. Plötzlich stößt die Schaufel auf Widerstand,
eine Steinplatte kommt zum Vorschein. [
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Weinolsheim Allgemeine Zeitung, Samstag, 20.04.2011:
Spätrömischer Sarkophag entdeckt - Sensationsfund
aus dem vierten Jahrhundert
Archäologie: Fund stammt vermutlich aus dem vierten
Jahrhundert nach Christus.
Eigentlich möchte Volker Kolb neben seinem neu gebauten Geräteschuppen auf dem Wingertsberg Kehr eine Zisterne anlegen - in dem teichartigen Aushub soll einmal Regenwasser verdunsten. Am 12. April macht er bei der Arbeit jedoch eine überraschende Entdeckung: Mit seinem Bagger stößt er auf den Deckel eines spätrömischen Sarkophages. Sofort unterbricht er seine Grabung und informiert die Landesarchäologie Rheinland-Pfalz, die den Bereich am nächsten Morgen sichert und sofort beginnt, den Sarkophag freizulegen. [ ] ![]() |
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 20.04.2011:
Mogontiacum riechen, schmecken, fühlen
Römerkrimi: Franziska Franke lässt das römische
Mainz wieder lebendig werden.
Im Mittelpunkt des Romans steht der ehemalige Sklave
Marcus, ein penibler, etwas spießiger Weinhändler in Mogontiacum.
Er leidet sehr darunter, dass sein Bruder Lucius ein so leichtsinniger
Kerl ist. Das Geschäft schert Lucius wenig, der Wein dafür sehr.
Nach einer durchzechten Nacht erwacht er neben dem erstochenen Viehhirten
Jucundus. Die Tatwaffe hält Lucius in der Hand, sein Gewand ist blutbefleckt.
Marcus stellt Nachforschungen an. Sein Weg führt ihn zum Isis-Tempel
und sogar auf die andere Rheinseite nach Wiesbaden, nach Aqua Mattiacorum,
einer Ansammlung amtlicher Häuser, die ihre Existenz eigentlich nur
einem übelriechenden Schwefelwasser zu verdanken hat. Bald merkt
Marcus, dass er einer viel größeren Sache auf der Spur ist
als nur dem Tod eines Viehhirten. [
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Mainz
Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 19.04.2011:
Als Münzprägung noch Knochenarbeit war
Römertag: Besucher erhielten mit anschaulichen
Vorführungen Einblicke in die Zeit vor rund 2000 Jahren.
Die Rheinhessen entdecken mit Faszination ihre Vergangenheit
wieder. Rund 1000 Besucher lockte der "Vierte Römertag"
nach "Mogontiacum" (Mainz), "Altiaia" (Alzey), "Bingium"
(Bingen) und andere Orte, die mit Spuren römischer Anwesenheit auftrumpfen
können. [
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Ingelheim Allgemeine Zeitung, Dienstag, 18.04.2011:
Geschichte wird erlebbar
Rheinhessischer Römertag: Bei ihrem Auftakt in
Ingelheim prägt Landesarchäologie historische Münzen.
Dieses Jahr fand die Auftaktveranstaltung zum "IV.
Römertag in Rheinhessen" im Museum bei der Kaiserpfalz in Ingelheim
statt. Ursula Schnell, Vorsitzende des Arbeitskreises Regionalparkideen,
erinnerte am Samstagvormittag vor heimatkundlich interessierten Personen
daran, dass seit 2004 die Idee einer Römerroute Rheinhessen existiert.
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 31.05.2011:
Kultufigur auf Stippvisite im Isis-Tempel.
Leihgabe: Attis-Statuette ist noch bis Ende Juli zu
sehen - Viele Mythen ranken sich um den Hirtenjungen.
Hoher Besuch im Isis-Tempel: Bis Ende Juli ist die
in Bronze gegossene Attis-Statuette im Heiligtum in der Römerpassage
zu bewundern. Die 3,2 Kilogramm schwere und 35 Zentimeter hohe Figur ist
eine Leihgabe des Rheinischen Landesmuseums in Trier und wurde im 2. Jahrhundert
nach Christus wahrscheinlich in Gallien gefertigt, wie Landesarchäologin
Marion Witteyer vermutet. [
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 14.05.2011:
Ein Stück Mainzer Urgestein."
Archäologie - Reste des mittelalterlichen Vilzbacher
Zollturms entdeckt.
Der Baukomplex "Vilzbacher Zoll" bestand
aus einer hafenartig in den Fluss gebauten, lang gezogenen, mehrfach abknickenden
Kaimauer mit einer turmartig, runden Eckverstärkung am flussaufwärts
gelegenen Ende. Auf dieser "Hafenanlage" befanden sich einige
Gebäude, darunter auch der erst 1689 abgerissene Vilzbacher Zollturm,
dessen Fundament jetzt deutlich sichtbar wurde. Und anders als bei vielen
anderen Grabungen der Archäologen, kann Gerd Rupprecht vermelden:
"Die Mauern bleiben im Boden erhalten." [
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Mainz Allgemeine Zeitung, Freitag, 06.05.2011:
"Grabstein" für Aquädukt.
Rekonstruktion - Landesarchäologie überlässt
Idee der nächsten Generation.
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Ingelheim Wochenblatt Ingelheim, Donnerstag, 21.04.2011:
Den Römern auf der Spur.
4. Römertag im historischen Ambiente in Ingelheim
eröffnet.
"Wir wollen die Geschichte der Römer lebendig
werden lassen". Mit diesen Worten eröffnet Ursula Schnell im
Ingelheimer Museum bei der Kaiserpfalz den vierten Römertag. [
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 16.04.2011:
Ein Schäfer kämpft um seine Wiese.
Römersteine – Heute gründet sich „Freundeskreis“/Erweiterung
des jüdischen Friedhofs auf Kirchengrundstück?
Die Wiesen an den Römersteinen – das ist ein
Stück Natur pur, direkt an der viel befahrenen Unteren Zahlbacher Straße.
Schafe, Hühner, Gänse leben hier, und Besucher gibt es reichlich: Eltern,
die ihren Kindern einmal Lämmer in natura zeigen wollen. Bewohner des
nahen Altenwohnheims, Patienten der psychiatrischen Klinik und des Hildegardis-Krankenhauses.
[…]
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Nierstein-Oppenheim Allgemeine Zeitung, Samstag, 12.04.2011:
Abtauchen in längst vergangene Zeiten.
Tag der Geschichte – Oppenheimer VG-Verwaltung
entführt Gäste auf spannende Reise in die Historie.
Zu einer Reise in die ältere und jüngere Vergangenheit
der Region hatten mehr als 20 Museen, Geschichts-, Kultur- und Heimatvereine
oder Arbeitskreise eingeladen. Diese informierten auf allen Stockwerken
des „rondo“, luden zu Mitmachaktionen und führten alte Handwerkskunst
wie Spinnen und Klöppeln vor. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Dienstag, 12.04.2011:
Traum von Aquäduktbögen in Zahlbach begraben.
Archäologie – Rekonstruktion ohne Chance/Pfeilerreste
werden zugeschüttet.
„Es wird ein Begräbnis der 3. Klasse“ Mitarbeiter
der Archäologischen Denkmalpflege der Generaldirektion Kulturelles Erbe
(GDKE) schaufeln die Pfeilerstümpfe der römischen Wasserleitung im Hang
unterhalb der Zahlbacher Steig wieder zu. Und damit stirbt auch ein bereits
Anfang der 1990er Jahre geäußerter Wunsch des Landearchäologen Dr. Gerd
Rupprecht, zwei Bögen des Aquädukts zu rekonstruieren. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 12.04.2011:
Rupprecht macht Zwangspause.
Grabungen – Grünes Licht an Neutorstraße wird
es wohl frühestens in vier Wochen wieder geben.
Den Schlüssel zur Grabungsstelle am künftigen Archäologischen
Zentrum hat Landesarchäologe Gerd Rupprecht vorübergehend abgegeben. Denn
der Landesbaubetrieb (LBB) hat ihm auf seine aktuellen Fragen keine Antworten
geben können. […]
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Mainz Mainzer Wochenblatt, Donnerstag, 05.04.2011:
Sprechstunde beim Medicus.
Römertag – Aktionen machen Geschichte erlebbar.
„Münzen der Römer. Mehr als nur ein Zahlungsmittel“
– unter diesem Motto steht der vierte Römertag in Rheinhessen. Am
Sonntag, 17. April, wird die Region ganz im Zeichen der alten Römer stehen.
Vorträge und Führungen, Ausstellungen und virtuelle Reisen sollen die
Geschichte erlebbar machen. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Dienstag, 22.03.2011:
Steine werden „recycelt“.
Ausgrabung – Rotsandsteine aus dem Winterhafen
wandern auf die Zitadelle.
20 Quadratmeter historische Rotsandsteine für die Zitadelle.
Und das ganz umsonst. „Die Steine können wir hier im Zitadellenvorfeld
wieder einbauen“, erklärt Marianne Grosse und deutet auf eine große
Ansammlung von sorgfältig aufeinandergeschichteten gesäuberten Steinen.
Die Rotsandsteine wurden bei Ausgrabungsarbeiten im Winterhafen freigelegt.
Sie stammen aus einer Mauer der hessischen Ludwigsbahn. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 19.03.2011:
Unten geweiht und oben gelacht.
Stadtgeschichte – Funde vom Winterhafen werden
in Zitadelle integriert.
„Da unten haben wir geweint, jetzt lachen wir
hier oben“, sagte Rupprecht mit Blick auf den Zitadellengraben.
Denn die unten frei gelegten Steine stammen aus derselben Zeit wie die
Rotsandsteine der frei gelegten Grabenmauer unterhalb der Zitadellenbrücke.
Daher sei es nahe liegend gewesen, die historischen Steine für die Rekonstruktion
der nördlichen Mauer zu verwenden. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Freitag, 25.03.2011:
Bänke für die Bastion Drusus.
Der Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht gibt nicht
nur sein Wissen über das römische Erbe von Mainz der Stadt weiter. Sondern
er spendet in diesem Jahr aus privater Tasche dem Denkmaldezernent 2000
Euro, die für zwei Bänke und einen Papierkorb verwendet werden sollen.
Vorgesehen sind die Bänke für die Bastion Drusus auf der Zitadelle und
sollen der Standortverschönerung zugute kommen. […]
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Alzey Allgemeine Zeitung Alzey, Donnerstag, 31.03.2011:
Römer deckten mit Schiefer.
Ausgrabung – Landesarchäologe freut sich über
Funde am Kastell.
Die archäologischen Ausgrabungen auf dem Areal des
künftigen Ganztagsschulgebäudes zwischen Jean-Braun-Straße und Frankenstraße
sind noch in vollem Gang. Doch schon jetzt gibt es interessante Funde
zu vermelden, wie der Landesarchäologe Gerd Rupprecht von der Generaldirektion
Kulturelles Erbe bei einem Ortstermin darstellte. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 31.03.2011:
Für ein „lebendiges Denkmal“.
Plakat – Schäfer Günter Dorn geht im Kampf gegen
die Friedhofserweiterung in die nächste Runde.
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Mainz Mainzer Wochenblatt, Donnerstag, 31.03.2011:
Drususstein lädt zum Verweilen ein.
Bei strahlendem Sonnenschein, die die Idylle der Zitadelle
noch mehr unterstrich, übergab Dr. Gerd Rupprecht einen Spendenscheck
in Höhe von 2.000 Euro an Denkmalpflegedezernentin Marianne Grosse. Von
dem Geld werden noch in diesem Jahr zwei Sitzbänke und ein Abfalleimer
gekauft und rund um den Drususstein installiert. Im kommenden Jahr werde
ein weiterer Scheck für nochmals zwei Bänke und das Aufstellen einer Bronzebüste
des Drusus folgen, kündigte der Landesarchäologe an. […]
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Worms Wormser Zeitung, Freitag, 25.02.2011:
Bombe entpuppt sich als Brunnen.
Archäologie - Forscher suchen auf Rowe-Baugelände
nach Relikten aus der Keltenzeit.
"Wir hatten auf unseren Georadarbildern ein scharf
gekennzeichnetes, rundes Gebilde entdeckt. Mittlerweile wissen wir jedoch,
dass es sich dabei nicht um einen Blindgänger, sondern um einen alten
Brunnen handelt", berichtet Rupprecht. Das habe ihm auch der Kampfmittelräumdienst
bestätigt, nachdem die Experten die Verdachtsstelle genauer unter die
Lupe genommen hatten. Wie alt die Brunnenanlage ist, vermochte der Chef-Archäologe
jetzt noch nicht zu sagen. "Wir werden auch dies erfassen und das Alter
bestimmen." […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 08.02.2011:
Eine Fürstin zu Besuch in Mainz.
Sonderausstellung - Sensationsfund im Isistempel.
Die Geschichte beginnt mit einem unscheinbaren Steinhaufen
in der Gemarkung Bad Kreuznach. Direkt neben einer Landstraße förderten
Mitarbeiter der Landesarchäologie Mainz dort bei Grabungsarbeiten im Jahr
2002 einen wahren Schatz zu Tage. "Richtig sensationell seien diese Funde",
versichert der Archäologe Günter Brücken, der sich in den vergangenen
zwei Jahren ihrer Erforschung widmete. Jetzt sind die Ergebnisse in einer
Sondervitrine im Isis-Tempel in der Römerpassage ausgestellt. […]
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Mainz Wochenblatt, Donnerstag, 10.02.2011:
Beliebtes Heiligtum.
Isis-Tempel begrüßt den 450 000. Besucher.
Der 450 000. Besucher des Isis- und Mater Magna-Heiligtums
in der Römerpassage ist nicht etwa eine Person, sondern gleich eine ganze
Schulklasse: Vergangene Woche wurde eine vierte Klasse der Martiniusschule
in Weisenau als 450 000. Besucher des Heiligtums von Kulturministerin
Doris Ahnen und dem Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht begrüßt. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 05.02.2011:
Fürstin zu Besuch im Isis-Tempel.
Archäologie - Ausstellung präsentiert Schmuck und
Erkenntnisse aus einer Grabung bei Bad Kreuznach.
"Hier gehen wir nicht mehr weg", hatte Marion Witteyer
von der Landesarchäologie Mainz gesagt, nachdem bei Grabungen in Bad Kreuznach
der erste Goldschmuck im Boden aufgetaucht war. Neun Jahre und viel Arbeit
später kann man die Funde in einer Sondervitrine im Isis-Heiligtum in
der Römerpassage anschauen. "Eine Fürstin zu Besuch - Die Frauenbestattung
aus Bad Kreuznach" lautet der Name der Ausstellung, die sechs Wochen zu
Gast sein wird. Zu sehen sind Schmuck und weitere Utensilien, mit denen
eine Fürstin zirka 1200 vor Christus in der Gemarkung Bad Kreuznach bestattet
wurde. […]
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Mommenheim Allgemeine Zeitung, Freitag, 04.02.2011:
Reise in die Vergangenheit.
Mommenheims älteste Besiedlungsspuren / Vortrag beim
Geschichtsverein.
Die erste Vorsitzende vom Mommenheimer Geschichtsverein,
Nina Klinkel, konnte Dr. Ronald Knöchlein von der Direktion Landesarchäologie
Mainz zu einem Vortragsabend begrüßen. Er führte die zahlreichen Zuhörer
zurück bis in die Jungsteinzeit, denn schon aus dieser Zeit finden sich
erste Besiedlungsspuren im Bereich der heutigen Gemeinde. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 03.02.2011:
Schmuck aus Grab der Fürstin.
Isis-Tempel - Sondervitrine ab heute zu sehen.
Im Isis-Tempel in der Römerpassage sind ab heute Fundstücke
aus einer reichen Frauengrabstätte der Urnenfelderzeit im 12. Jahrhundert
vor Christus zu sehen. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Dienstag, 01.02.2011:
Oase inmitten der Innenstadt.
Isis-Tempel - Schulklasse stellt den 450 000. Besucher
im Heiligtum der Römerpassage.
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 01.02.2011:
450 000 Gäste im Isis-Tempel.
Römerpassage - Viertklässler aus Weisenau beschenkt.
Die Klasse 4a der Weisenauer Grundschule ist gemeinsam
der 450 000ste Besucher des Isis-Tempels in der Römerpassage. Mit Lehrerin
Manuela Lennartz, Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) und dem Landesarchäologen
Gerd Rupprecht begaben sich die Kinder auf Entdeckungsreise, um die römische
Vergangenheit der Stadt Mainz kennenzulernen. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 15.01.2011:
"Ich lasse jetzt die Enten zu Wasser…".
Bis zum Baubeginn des Wohnquartiers "Am Winterhafen"
ragen von den Archäologen freigelegte Mauern der ehemaligen Bastion Nikolaus
aus dem Boden, die Mitte des 17. Jahrhunderts zum Schutz der Mainzer Südfront
errichtet wurde. Gefunden wurde auch der Graben, der die Bastion umgab.
Der ist derzeit voller Wasser und regte die Archäologen am Freitag nicht
nur zur Kahnfahrt, sondern auch dazu an, wie Loriots Knollennasenmännchen
gelbe Quietscheentchen zu Wasser zu lassen.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 15.01.2011:
Buch zum 44. Geburtstag.
Fastnachtsbrunnen - Autorenteam stellt neue Publikation
vor.
"Sprudelnde Mainzer Lebensfreude" ist der Titel eines
neuen Buches über den Fastnachtsbrunnen, das gestern - exakt 4x11 Jahre
nach der offiziellen Einweihung des Wahrzeichens - in illustrer Runde
im Osteiner Hof präsentiert wurde.
Die hundert Seiten dicke Publikation, die in einer Auflage von 2700 Stück erschienen ist und ab sofort zum Preis von 19,80 Euro im Mainzer Buchhandel - ab Montag auch im AZ-Kundencenter am Markt - zu haben ist, enthält zahlreiche Fotografien von Klaus Benz, die sowohl die im Sommer 2010 erfolgten Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten am Fastnachtsbrunnen dokumentieren als auch eine Reihe der mehr als 200 Figuren detailliert darstellen. […] |
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Worms Sonntagsblatt, Sonntag, 09.01.2011:
Neues Stammwerk in Worms.
Rowe schmiert Wirtschaftsgetriebe der Nibelungenstadt
/ Archäologische Untersuchungen.
[…] Bis zum ersten Spatenstich hat das Landesamt
für Denkmalpflege noch ein Wörtchen mitzureden. Nach ersten geomagnetischen
Sondierungen rechnen die Archäologen der Mainzer Behörde mit keltischen
Zeugnissen auf der künftigen Produktionsstätte. "Wir müssen und wir werden
miteinander reden", versicherte Dr. Gerd Rupprecht von der Generaldirektion
Kulturelles Erbe. In Drei-Monats-Einsätzen werde auf dem ROWE-Gelände
nach Funden gegraben. "Die Zusammenarbeit erfolgt Hand in Hand. Eines
der Ziele wird die Planungssicherheit für das Unternehmen sein", versprach
Landesarchäologe Rupprecht.
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 05.01.2011:
Verkommen archäologische Schätze?
Stadtgeschichte - Gerd Rupprecht fürchtet um die Zukunft
der Mainzer Denkmäler aus der Römerzeit.
Seit 30 Jahren ist Rupprecht als Archäologe unermüdlich
am Werk und ist dabei von der Initiative Römisches Mainz (IRM) und der
Initiative Ageduch (benannt nach einer mittelalterlichen Patrizierfamilie
mit Grundbesitz am Aquädukt) unterstützt worden.
"Das werden wir nicht ewig leisten können", betont der 66-Jährige, der im Februar nächsten Jahres in den Ruhestand geht. Auch dies trägt dazu bei, dass er sich große Sorgen macht um die Zukunft der Archäologie in Mainz. […] |
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 05.01.2011:
Erste Liga nicht verschenken.
Gerd Rupprecht hat in Mainz in den vergangenen drei
Jahrzehnten viel bewegt. Erde hat er bewegt und Schätze zutage befördert.
Die Funde wurden wissenschaftlich erforscht und werden sehr anschaulich
präsentiert. Ein Besuch des Isis-Tempels in der Römerpassage vermittelt
einen Eindruck dessen, was hier entstanden ist. Und auch das Römische
Theater, um nur zwei Beispiele zu nennen, ist eine Attraktion. Rupprecht
hat Mainz mit seiner Leidenschaft und Zielstrebigkeit weit nach vorne
in archäologische Bundesliga geführt: Köln, Trier, Augsburg und Regensburg
sind auf Augenhöhe. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Freitag, 10.12.2010:
Jetzt in Französisch.
Isis-Tempel - Deutschlehrerinnen aus Nachbarland übersetzen
Führer.
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 10.12.2010:
Die Römer im Tempel - jetzt auch auf Französisch.
Isis-Heiligtum - Übersetzung des Begleitheftes liefert
wichtige Informationen für Touristen und für heimische Schulklassen.
Seit 2003 öffnet der Schauraum seine Türen für interessierte
Besucher, seit 2004 ist eine Begleitbroschüre in Deutsch, Englisch und
Italienisch erhältlich. Und nun auch in Französisch. […]
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 01.12.2010:
Relikte werden verschwinden.
Grabungen am Mainzer Winterhafen bald beendet.
Vermutlich Anfang 2011 werden die letzten Reste der
Mitte des 17. Jahrhunderts gebauten Bastion Nikolaus ebenso aus dem Stadtbild
verschwinden wie jene Relikte, welche an die Hessische Ludwigsbahn erinnern.
Diese war zwischen 1853 und 1883 direkt am Rhein entlang und in einem
kurzen Tunnel mitten durch das alte Festungsbauwerk geführt worden. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 01.12.2010:
Rupprecht hat keine Lokomotive am Winterhafen gefunden.
Ausgrabung - Mainzer Aufbaugesellschaft kann dort jetzt
Wohnhäuser bauen.
Wenn der Schnee weg ist, werden die Ergebnisse der
Ausgrabungen noch einmal detailliert vermessen und fotografiert. Danach
werden die frei gelegten Mauerreste an der Nikolausschanze abgerissen.
[…]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 01.12.2010:
Bahngeschichte sichtbar.
Winterhafen - Ministerin und Staatssekretär bestaunen
archäologische Grabung.
Kulturministerin Doris Ahnen
nimmt bei klirrendem Frost gerne ihre in schwarzen Gummistiefeln steckenden
eiskalten Füße in Kauf: "Es ist immer wieder hochinteressant, wenn Sie
berichten", schmeichelt die Ministerin dem Landesarchäologen Dr. Gerd
Rupprecht, der sie und Staatssekretär Michael Ebling auf das verschneite
Winterhafen-Areal gebeten hat. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 24.11.2010: Hereinspaziert in die virtuelle Pfeilerhalle. Zeitreise - Wer sich auf eine optische Täuschung einlässt, wähnt sich am Heidesheimer Tor zur Kaiserpfalz in der Zeit Karls des Großen. Einige Zeit dauert es schon, bis das Gehirn die Bilder miteinander verknüpft. Die dreidimensionalen Säulenstumpen auf dem historischen Bodenniveau und ihre zweidimensionalen Entsprechungen, die der Künstler an die Hauswand gegenüber in ihrer vollen Größe und mit geschmückten Kapitellen gezeichnet hat. […] |
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Samstag, 13.11.2010:
Vom Legionärslager zur Landeshauptstadt.
Auch dem Römischen Theater am Südbahnhof widmet sich
die neue Mainzer Stadtgeschichte.
[…] Als es nun darum ging, die Aufgabe fortzuführen,
entschlossen sich Dumont, Scherf und die Verantwortlichen des Verlags
Philipp von Zabern ein im Vergleich zum Vorgänger mit "nur" 392 Seiten
handliches, dank vieler Abbildungen äußerst sehenswertes und für 29,90
Euro noch dazu deutlich günstigeres Buch herauszugeben. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 10.11.2010:
Wo die Ludwigsbahn dampfte.
Geschichte - Archäologen legen am Winterhafen Streckenführung
und Bastionsreste frei.
Tausende von Kubikmetern Erdreich wurden bewegt -
und am Winterhafen legen seitdem Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht und
seine Helfer ein Stück Mainzer Festungs- und Eisenbahngeschichte frei.
"Archäologische Untergrunduntersuchung" nennt Rupprecht offiziell das
Herantasten an jüngere Mainzer Vergangenheit. Altes Kartenwerk, projiziert
auf heutige Pläne, machten das Auffinden leichter. Und so ragen heute
wieder Mauern der ehemaligen Bastion Nikolaus aus dem Boden, die Mitte
des 17. Jahrhunderts zum Schutz der Mainzer Südfront errichtet wurde.
[…]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Montag, 8.11.2010:
Eifriger Erforscher der Vergangenheit.
Archäologie - Verdienstmedaille für Klaus Pippert.
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Ingelheim Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 02.11.2010:
Uralte Gebeine fordern Wissenschaft heraus.
St. Remigius - Erstmals sind auf dem Gelände der ältesten
Ingelheimer Kirche wissenschaftliche Grabungen erfolgt. […]
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Dienstag, 26.10.2010:
Archäologen stoßen in Mainz auf alte Rohre.
Nicht selten fördern Archäologen aus dem geschichtsträchtigen
Mainzer Boden Interessantes zutage. Das jüngste Beispiel ist das ehemalige
Wirges-Gelände, auf dem das neue Archäologische Zentrum entstehen soll:
Bei einer Grabung unter der Leitung des Landesarchäologen Gerd Rupprecht
kamen dort nicht nur Reste des Neutors ans Tageslicht, sondern auch Teile
einer zum Ende des 19. Jahrhunderts verlegten Wasserleitung. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 21.10.2010:
Wasserleitung verzückt Grosse & Co.
Landesarchäologe Gerd Rupprecht legt im Bereich des
alten Neutors Funde aus der Frühzeit der Industrialisierung frei.
Auf dem Gelände des künftigen Archäologischen Zentrums
könnte eine Freiluftanlage integriert werden. Denn in der Baugrube in
der Neutorstraße hat Landesarchäologe Gerd Rupprecht imposante Funde aus
der industriellen Frühzeit freigelegt. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 21.10.2010:
Technik der Vergangenheit.
Archäologie: Überreste des Neutors unter "Wirgeshaus"
/ Gusseiserne Leitung entdeckt.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Dienstag, 19.10.2010:
Alte Schätze unter der Mauer?
Grabungen - Archäologen suchen am Stefansberg nach
römischen Überresten / Sanierung erfolgt anschließend.
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 16.10.2010:
Historische Wasserleitung entdeckt.
Karl-Wolff-Strasse: Landesarchäologen bergen Holzbalken
aus der Baugrube / Fund könnte römisch sein.
Die Baugrube in der Karl-Wolff-Straße in Bingerbrück
entpuppt sich als wahre Wundertüte. Neben einer Gewölbestruktur am Grundstücksrand
(wir berichteten) interessieren sich die Landesarchäologen besonders für
mehrere Teile eines Holzbalkens, den die Baufirma rund fünf Meter unter
der Oberfläche entdeckte. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Freitag, 15.10.2010:
Marode Mauer von St. Stephan wird zur Chefsache.
Landesarchäologe Gerd Rupprecht will jetzt Grabungen
durchführen - Hanglage erschwert das Vorgehen erheblich.
Die alte Mauer am Stefansberg ist rissig und droht
im schlimmsten Falle einzustürzen. Alle Sicherungsversuche waren bisher
vergebens, das Mauerwerk ist weiter in Bewegung. Um diese Entwicklung
zu stoppen, hat die Stadt, speziell Denkmalpflege und Tiefbauamt, den
Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht damit beauftragt, Grabungen durchzuführen.
[…]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 25.08.2010:
Verdorbenes Kompott entsorgt.
Forschung - Krämmer-Stiftung fördert wissenschaftliche
Arbeit / Knöchlein untersucht Kloakenfunde.
Die Baugrube für die heutige Römerpassage ist Vergangenheit,
doch noch immer harren einige der damals geborgenen Ausgrabungen ihrer
wissenschaftlichen Aufarbeitung. So zum Beispiel die in mittelalterlichen
und neuzeitlichen Gruben gemachten Funde. Die Gerd und Margarethe Krämmer-Stiftung
ermöglicht jetzt mit einem Zuschuss von 5000 Euro dem Archäologen Dr.
Ronald Knöchlein, die Gruben-Inhalte nicht nur zu sichten, sondern auch
auszuwerten. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 24.08.2010:
Aus der Latrine in die Vitrine.
Archäologe erforscht, was nach dem Isis-Heiligtum kam
- Krämmer-Stiftung unterstützt Projekt zu Mittelalter und Neuzeit.
Knöchlein erwartet durchaus Bedeutendes. "Im achten
Jahrhundert stand hier die Walpurgiskapelle, und später bildete sich der
Hofkomplex der Gensfleischs heraus, das Stammhaus der Vorfahren Gutenbergs."
Der Archäologe wird sich vor allem mit dem Inhalt der Latrinen beschäftigen. "Sie waren der Müllschlucker der Zeit", so Witteyer. Da die Toilettenschächte in den Grundwasserspiegel hineinreichten, blieb auch organisches Material erhalten. "Wir werden viel über die Lebensbedingungen der Menschen erfahren", meint Rupprecht, "es geht uns um den Alltag, über den es fast keine schriftlichen Überlieferungen gibt." […] |
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Mörstadt Allgemeine Zeitung Worms, Freitag, 13.08.2010:
86 Gräber sind freigelegt.
Archäologie - Ausmaße des Feldes lassen vermuten, dass
Mörstadt eine bedeutende fränkische Siedlung war.
Anfang Juli förderten die Bauarbeiten im Zuge der
Erschließung des Neubaugebietes "Am alten Sportplatz" Sensationelles zutage:
Praktisch alle paar Meter fanden sich in den Trassen der Erschließungsstraßen
Gräber - wie sich herausstellte, aus fränkischer Zeit. […]
"Die Gräber stammen alle aus der Zeit des späten siebten Jahrhunderts, also gegen Ende der Frankenzeit. Deshalb haben wir auch so wenige Beigaben gefunden, denn je später die Gräber, desto weniger hat man den Toten mitgegeben", berichtet Rupprecht. […] |
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Mainz Allgemeine Zeitung, Dienstag, 10.08.2010:
Baustart hängt am juristischen Faden.
Archäologisches Zentrum - Ministerium wartet Prozessausgang
ab / Rupprecht will Neutor ausgraben.
Nach einem ausführlichen Gespräch Kreckels mit dem
Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht ist nun klar, dass Rupprecht (nachdem
der Kampfräumdienst das Gelände abgesucht hat) an der Spitze des ehemaligen
Wirges-Geländes das historische Neutor ausgraben will. "In drei bis vier
Wochen werden wir wissen, was an Baugrube gebraucht wird", kündigt Renate
Kreckel an. Gerd Rupprecht spricht von einer "großflächigen archäologischen
Grabung" in etwa einem Meter Tiefe. […]
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Samstag, 07.08.2010:
Zukunft von Mainzer Schafweide weiter offen.
Noch keine Entscheidung gibt es in der Frage, ob ein
als Schafweide genutztes Areal an den Römersteinen zur Erweiterung des
Jüdischen Friedhofs verwendet wird. Wie Baudezernentin Marianne Grosse
(SPD) mitteilt, läuft ein Bebauungsverfahren für ein größeres Gebiet rund
um die Römersteine; in dem Plan ist unter anderem eine Fläche für die
Erweiterung des Jüdischen Friedhofs eingezeichnet. […]
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Mainz Mainzer Rhein- Zeitung, Freitag, 06.08.2010:
Wasserkanäle und Kupfer-Münzen.
Römerkastell - Archäologische Ausgrabungen fördern
Erstaunliches zutage / Bau am Gymnasium kann beginnen.
Am Donnerstag stellte Dr. Gerd Rupprecht jedoch zunächst
seinen Abschlussbericht für die Fläche im Bereich der Parkplätze am alten
Römerkastell vor. Und die Ergebnisse hielten einige Überraschungen über
mittelalterliches Leben der Menschen in und um Alzey parat. […]
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Mainz Frankfurter Allgemeine Zeitung, Samstag, 30.07.2010:
"Wir sind in der letzten Gräberreihe angekommen".
Die jüdische Gemeinde in Mainz möchte eine Schafweide
zur dringend nötigen Erweiterung des Friedhofs nutzen. Doch das missfällt
nicht nur dem Schäfer.
Die Schafweide liegt am Rande der Römersteine, bei
denen es sich um die Pfeilerreste eines römischen Aquädukts handelt. Schon
jetzt seien die beiden im Rahmenplan eingetragenen "Blicktrichter" auf
die Römersteine zugewachsen, sagt der Landesarchäologe Gerd Rupprecht.
Durch einen Friedhof, gleich welcher Religion, würde der Blick zusätzlich
verstellt, gibt er zu bedenken. Ein Friedhof werde eingezäunt und bepflanzt.
Außerdem müsste nach Ansicht des Archäologen zuerst der Boden des späteren Friedhofsgeländes nach möglichen Funden erkundet werden. Da jüdische Friedhöfe für alle Zeiten unantastbar sind, wäre nämlich später die Fläche "der wissenschaftlichen Erkenntnis für immer entzogen". . […] |
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 19.07.2010:
Museen laden zum erfrischenden Besuch ein.
Dicke Mauern und Klimageräte halten Hitze weitgehend
ab.
Geheimnisvoll leuchtet der Sternenhimmel, Rauch steigt
über der Opferstelle in den Mauerresten auf, die von zwei Göttinnen bewacht
werden - wer die Stufen zum Heiligtum der Isis Magna Mater hinab steigt,
betritt eine fremde Welt. Ihr Eingang liegt mitten in der Stadt, in der
Römerpassage. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 10.07.2010:
Pfeilgeschütz schreckt Feinde.
Archäologie - Flonheimer Restaurator stellt originalgetreuen
Nachbau für Mainz her.
Für den Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht erfüllt
sich in Flonheim ein Traum. Hier nämlich ist der Archäologische Restaurator
Ulrich Höhn derzeit dabei, für Rupprecht ein römisches Pfeilgeschütz aus
dem 1. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung originalgetreu nachzubauen.
"Rund 60 solcher Geschütze gehörten in augustäischer Zeit zu den Legionswaffen
in Mogontiacum und dienten zur Verteidigung des Legionslagers auf dem
Kästrich oder wurden bei Belagerungen benutzt", erklärt Rupprecht.[…]
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Mörstadt Wormser Zeitung, Freitag, 09.07.2010:
Letzte Ruhe für erste Mörstädter.
Archäologischer Fund - Fränkische Gräber in Baugebiet
entdeckt / Wertvolle Erkenntnisse über Lebensweise.
Für Archäologen und Völkerkundler sind die Gräber,
die im Zuge der Erschließung des Neubaugebiets "Am alten Sportplatz" am
Mörstädter Ortsrand entdeckt wurden, von großem Interesse. Denn, erläutert
Dr. Gerd Rupprecht, "auch, wenn an Grabbeigaben außer ein paar Scherben
und rostigen Eisenresten nicht dabei ist, lässt sich anhand der Knochen
ein Menge herauslesen". […]
Die jetzt gefundenen Gräber stammen, das können die Archäologen schon sagen, aus der Zeit um 700. "Das ist die spätfränkische Zeit. Es handelt sich demnach um den jüngsten Teil des Grabfeldes in Mörstadt", erklärt Rupprecht. […] |
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Ingelheim Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 08.07.2010:
"Karlsbad" ist ein Trinkwasserbassin.
Ingelheim stellt Fernwasserleitung aus dem 8. Jahrhundert
der Öffentlichkeit vor - Es wird weiter gegraben.
Ingelheim besinnt sich weiter auf seine Vergangenheit.
Das Saalgebiet hat sich mittlerweile zu einem historischen Zentrum der
Region entwickelt. Immer weiter schreiten die Archäologen mit der Präsentation
der verschiedenen Stätten. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 08.07.2010:
Suche nach Römerpalast startet.
GVG und Landesarchäologie haben Vertrag über Grabungen
in der Altenauergasse geschlossen - Wertvolle Funde erwartet.
Was lange währt, kann endlich starten: Noch in diesem
Jahr beginnen die Arbeiten für archäologische Grabungen in der Altenauergasse.
So richtig zur Sache geht es Anfang 2011 - als Beitrag zur Stadt der Wissenschaft.
[…]
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Stromberg Öffentlicher Anzeiger, Samstag, 03.07.2010:
Zwei Gefäße nachgetöpfert.
Landesarchäologie überreichte Keramiken an "Paten"
der Stromberger Burganlage Pfarrköpfchen.
Nach Scherbenfunden am Stromberger Pfarrköpfchen wurden
zwei Gefäße nachgetöpfert. Jetzt wurden sie den Paten überreicht. […]
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Alzey Alzeyer Wochenblatt, Donnerstag, 01.07.2010:
Spannende archäologische Arbeiten am Römerkastell.
Ausgrabungen noch bis Ende Juli, zweite Arbeitsphase
voraussichtlich ab Oktober.
Es befand sich auf einer Fläche von 159 auf 163 Metern
Größe, war von bis zu zwölf Meter hohen Mauern umgeben und durch mehrere
Türme bewehrt. Das Alzeyer Römerkastell ist eindrucksvoller Zeuge der
spannenden Geschichte der Stadt und steht derzeit einmal mehr im Fokus
des öffentlichen Interesses. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 16.06.2010:
Die katholische Aufklärung in Kurmainz begeistert
ihn.
Franz Stephan Pelgen bekam für seine Dissertation den
Pater-Fuchs-Preis von Landesarchäologe Gerd Rupprecht.
Fragt man den Buchwissenschaftler Franz Stephan Pelgen,
ob er lieber im 18. Jahrhundert statt in der Gegenwart leben würde, dann
muss er erst einmal einen Augenblick überlegen. "Ich lebe wohl doch lieber
heute, aber ich versenke mich gerne in diese Zeit", lautet schließlich
seine Antwort. Nur um gleich hinterherzuschieben: "Ich lebe sowieso […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Dienstag, 08.06.2010:
Reiter-Grabstein für Lucius Vettius.
Der aus dem heutigen italienischen Asti stammende
Reiter der in Mainz stationierten XVI. römischen Legion, Lucius Vettius,
Sohn des Gajus, starb 33-jährig nach etwa 14 Dienstjahren. Seinen von
seinem Bruder gestifteten Grabstein aus der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts
entdeckte Martin Lutze auf dem Universitätsgelände. Landesarchäologe Dr.
Gerd Rupprecht nahm den Stein, der im Zweiten Weltkrieg von Brandbomben
beschädigt wurde, in die Obhut der Generaldirektion Kulturelles Erbe.
[…]
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Mainz-Bretzenheim Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 29.05.2010:
Aquädukt hatte einen hölzernen Vorgänger.
Dr. Rupprecht informierte über die Römersteine.
Die Zahlbacher Römersteine sind weit über die Stadtgrenzen
hinaus bekannt. Was aber nur wenige wissen: Das steinerne römische Aquädukt
aus der Zeit von Kaiser Vespasian um 70 nach Christus hatte einen Vorgänger
in Holzbauweise. Das sagte Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht, der einen
informativen Vortrag über die Römersteine für den Verein für Heimatgeschichte
Bretzenheim und Zahlbach im Bretzenheimer Rathaus hielt. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 27.05.2010:
Wirges-Haus: Abrissbirne rückt am 5. Juli an.
Gebäude in der Neutorstraße weicht dem RGZM-Neubau
- Malerbetrieb zieht Ende Juni nach Hechtsheim um - Archäologen erwarten
reichliche Funde.
Der Beschluss für den Abriss des Wirges-Gebäudes steht
schon lange. Nun ist auch der Zeitpunkt gesetzt. In der ersten Juliwoche
beginnen die Arbeiten in der Neutorstraße. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 26.05.2010:
Original-Putte ziert Dalberger Hof.
Im Foyer hängen zudem elf von Künstlern bemalte Repliken
- Gedenktafeln erinnern an Nutzung in NS-Zeit und Mozart-Besuch.
Und nicht zuletzt wird im Torbogen, wo auch die Original-Putte
hängt, eine Vitrine installiert, in der Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht
Repliken seiner Funde zur Schau stellt, die sein Team bei Grabungen im
Erdreich freigelegt hat. Sie reichen von der Römerzeit über das Mittelalter
bis in die frühe Neuzeit. "Wir haben hier römische Bautechnik vom Feinsten
gefunden", verwies Rupprecht unter anderem auf historische Bauziegel mit
Schriftzeichen. Daneben gibt es Reste von Tongefäßen, Trinkflaschen und
Fliesen. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 26.05.2010:
Variationen des Frühlings.
Bauskulpturen - Neun Repliken einer Barock-Putte schmücken
Foyer des Dalberger-Hofes.
Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht präsentierte zusätzlich
einen neuen Schaukasten, der mittelalterliche Fußbodenüberreste und römische
Fundstücke wie Bauziegel, Wandverputz und ein Gefäß in Form einer Taube
enthält. Aus der frühen Neuzeit sind auch eine kleine Feldflasche sowie
das Wappen der Familie Brendel von Homburg, die vor den Dalbergern hier
ansässig waren, erhalten. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Dienstag, 25.05.2010:
Römerstein ist 100. Mitglied.
Heimatgeschichte - Verein gibt für Erhalt des ehemaligen
Aquädukt-Pfeilers 1000 Euro.
"Es ist fast ein Wunder, dass die Römersteine noch
stehen", betonte Dr. Gerd Rupprecht von der Direktion Landesarchäologie
Mainz. Zur Freude hatte er allen Grund: In einem feierlichen Festakt wurde
am Samstag der vierte Römerstein im Zahlbachtal offiziell zum 100. Mitglied
des Vereins für Heimatgeschichte Bretzenheim und Zahlbach erklärt. Der
Verein will dem Stein "besondere Zuwendung" zukommen lassen und stellt
deshalb 1000 Euro zur Verfügung. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 25.05.2010:
Vierter Römerstein wird Vereinsmitglied.
Verein für Heimatgeschichte Bretzenheim und Zahlbach
erhält Relikt.
Die Römersteine in Zahlbach zählen zu den herausragenden
Mainzer Sehenswürdigkeiten. Der Verein für Heimatgeschichte Bretzenheim
und Zahlbach ist sich dieser Bedeutung bewusst und betreut ab sofort einen
der Steine. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 22.05.2010:
Archäologen bergen Reste der Ludwigsbahn.
Am Winterhafen hat das Team von Dr. Gerd Rupprecht
Mauerteile der Bastion Nikolaus freigelegt.
Dass auf dem Gelände am Winterhafen, auf dem die Mainzer
Aufbaugesellschaft (MAG) einen Wohnpark plant, Historisches im Erdreich
schlummert, war für den Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht keine Überraschung.
Wohl aber die Dimension der Funde. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Samstag, 22.05.2010:
Archäologen bergen Reste der Ludwigsbahn.
Am Winterhafen hat das Team von Dr. Gerd Rupprecht
Mauerteile der Bastion Nikolaus freigelegt.
Dass auf dem Gelände am Winterhafen, auf dem die Mainzer
Aufbaugesellschaft (MAG) einen Wohnpark plant, Historisches im Erdreich
schlummert, war für den Landesarchäologen Dr. Gerd Rupprecht keine Überraschung.
Wohl aber die Dimension der Funde. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Mittwoch, 19.05.2010:
Römisches Theater: Grosse erbittet Geduld.
Dezernentin weist auf städtische Finanznot hin.
Die Bespielbarkeit des Römischen Theaters ist auch
das Ziel von Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse (SPD). Das betonte
sie gestern im MRZ-Gespräch. Landesarchäologe Gerd Rupprecht hatte bedauert,
dass die Konservierungsarbeiten am Fuße der Zitadelle seit einiger Zeit
nicht mehr vorankommen. […]
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Dienstag, 18.05.2010:
Sorge um das Römische Theater.
Landesdenkmalpfleger Gerd Rupprecht erinnert daran,
dass die Stätte bespielbar gemacht werden soll.
Das freigelegte Römische Theater am früheren Südbahnhof
kann aus statischen Gründen zurzeit noch nicht bespielt werden. Doch das
ist das Ziel. Daran erinnert der Landesarchäologe Gerd Rupprecht. […]
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Alzey Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 13.05.2010:
Spurensuche im Schutt der Zeit.
Mensabau - Ausgrabungen in Frankenstraße bringen Erkenntnisse
über Römerzeit.
Dass das Gelände zwischen Jean-Braun- und Frankenstraße
Geschichte atmet, ist kein Geheimnis, sind in unmittelbarer Nachbarschaft
doch die Überreste des Römerkastells zu sehen. Auf der Fläche des ehemaligen
ELG-Schulgartens, auf dem ab Sommer Parkplätze als Ersatz für jene auf
dem künftigen Mensa-Areal geschaffen werden, sind seit kurzem Mitarbeiter
der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) im Einsatz. […]
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Guntersblum Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 13.05.2010:
Römische Trasse freigelegt.
Geschichte - Landesarchäologe bemüht sich um Vorläufer
der heutigen B9 bei Guntersblum.
Die Gemeinde Guntersblum entdeckt ihre römische Vergangenheit.
Zur Zeit des Kaisers Augustus bauten Legionäre oberhalb des Rheins eine
befestigte Fernstraße. Sie führte von den Alpen links des Rheins bis zur
Nordsee. An ihr lagen auch Worms und Mainz und auch Oppenheim mit einer
Straßenstation. Auch durch den römischen Siedlungsort Guntersblum führte
diese Straße ziemlich genau unter der heutigen B9. […]
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Rheinhessen Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 13.05.2010:
Auf den Spuren der Römer.
Von der "Villa Rustica" geht es zu Heilquellen und
ins Theater: Wer auf den Spuren der Römer Rheinhessen erkundet, wird vielerorts
fündig. Bei einer Busrundfahrt am Dienstag, 25. Mai, begeben sich die
Kultur- und Weinbotschafterin Barbara Reif und der Landesarchäologe Gerd
Rupprecht gemeinsam mit allen Interessierten auf Spurensuche. […]Anmeldung
und Infos unter: www.wein-begegnet-kultur.de.
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Mainz Neuer Lokalbote, Mai 2010:
Seniorenstudium & Isis-Heiligtum.
Ehrenamt - Roswitha Hipp: Begeisterung für Geschichte.
Roswitha Hipp hat sich im Studium für Senioren unter
anderem mit römischen Inschriften beschäftigt und gibt ihr Wissen gerne
an Besucher der Taberna Archaeologica weiter. […]
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Ingelheim Ingelheimer Wochenblatt, Donnerstag, 06.05.2010:
Dröhnende Hammerschläge.
Juwelier Hubertus Wermann ließ Medaillen prägen.
Hubertus Wermann hatte nämlich kurzzeitig die Produktion
einiger Gold- und Silbermedaillen auf einem Münzprägestock nach historischem
Vorbild gestartet. Und die "Bedienung" des kiloschweren Hammers für die
Prägeschläge übernahm dabei niemand geringeres als der Landesarchäologe
Dr. Gerd Rupprecht. Die goldenen und silbernen Produkte dieser schweren
Arbeit können für 30 Euro das Stück käuflich erworben werden. […]
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Seibersbach Öffentlicher Anzeiger, Donnerstag, 22.04.2010:
Mauerreste erzählen von einer 2000 Jahre alten Vergangenheit.
Grabungen in Seibersbach beendet - Fundstücke vor Zerstörung
gerettet.
Rund 2000 Jahre lang schlummerten in Atzweiler Mauerreste
unter der Erde. Doch welche Geschichte erzählen sie? Sind es die Reste
einer Raststätte für Wanderer, eines Klosters oder eines vornehmen Hauses
von römischen Gutsherren? […]
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Worms Allgemeine Zeitung Worms, Mittwoch, 05.05.2010:
"Wir tappen noch im Dunkeln".
Verdacht - Archäologen vermuten auf Rowe-Gelände keltische
Grabstätten und lassen Boden untersuchen.
[…] Mit der geomagnetischen Untersuchungsmethode,
einem absoluten "High-Tech-Verfahren", wie Günter Brücken weiß, werden
die unterschiedlichen Bodenwiderstände gemessen und in Schwarz-Weiß-Bilder
übertragen. Darauf können Spezialisten Mauern und Gruben entdecken, sofern
sie vorhanden sind. […]
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Mainz-Weisenau Mainzer Rhein-Zeitung, Montag, 26.04.2010:
Schüler entdecken die Historie.
Geschichtsverein führte 100 Schüler durchs Römische
Freilichtmuseum.
Ein Kleinod wie das Römische Freilichtmuseum am Bettelpfad,
das ein freigelegtes Stück der Gräberstraße, Ton Gefäße und Grabbeigaben
samt Töpferofen beherbergt, verdient von den Weisenauern und den Besuchern
auch entsprechende Würdigung. Das befindet nicht nur Uwe Mosbach. Auch
die jungen Leute, die der Vorsitzende des Geschichts- und Brauchtumsvereins
(GBV) mit Vorstandsmitglied Dirk Hof über das Gelände führte, zeigten
reges Interesse. […]
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Seibersbach Öffentlicher Anzeiger, Donnerstag, 22.04.2010:
Mauerreste erzählen von einer 2000 Jahre alten Vergangenheit.
Grabungen in Seibersbach beendet - Fundstücke vor Zerstörung
gerettet.
Rund 2000 Jahre lang schlummerten in Atzweiler Mauerreste
unter der Erde. Doch welche Geschichte erzählen sie? Sind es die Reste
einer Raststätte für Wanderer, eines Klosters oder eines vornehmen Hauses
von römischen Gutsherren? Diese Frage bleibt weiter unbeantwortet. Sie
konnte auch bei den jüngsten Grabungen nicht geklärt werden. […]
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Bad Kreuznach Allgemeine Zeitung, Dienstag, 13.04.2010:
Römisches Theater auch in Kreuznach.
Forschung - Sitzsteine liefern den Beweis
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Bad Kreuznach Öffentlicher Anzeiger, Mittwoch, 13.04.2010:
Auch das antike Kreuznach hatte sein eigenes römisches
Theater.
Sitzsteine belegen Existenz - Archäologe forscht nach
reichem Spender.
Die Karte der antiken Theaterbauten Deutschlands ist
um einen Ort reicher: Auch das antike Kreuznach besaß ein Theater. Diese
Erkenntnis wurde in einem Internetprojekt der Generaldirektion Kulturelles
Erbe, Direktion Landesarchäologie, Mainz gewonnen. […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Mittwoch, 07.04.2010:
Zitadellen-Lexikon in Arbeit.
Landesarchäologie - Aufschlussreiches über historisches
Bauwerk entdeckt.
"Die Zitadelle ist mein Hobby", gesteht Landesarchäologe
Dr. Gerd Rupprecht ein. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern hat sich
der 66-Jährige nicht nur der Erforschung, sondern auch der Pflege des
barocken Festungsbaus verschrieben.
Jetzt startet Rupprecht ein neues Angebot für alle Mainzer: er bietet an jedem zweiten Dienstag im Monat kostenlose rund einstündige Führungen auf der Zitadelle und in den Gängen an. Dies sei auch ein Vorgeschmack auf ein "Zitadellenlexikon", an dem Rupprecht arbeitet. Bis zum Tag des offenen Denkmals im September möchte er es fertig stellen und "alle baulichen Erscheinungen" mit Erklärungen darstellen. […] |
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Mainz Mainzer Rhein-Zeitung, Donnerstag, 01.04.2010:
Bernsteinzimmer in Mainz gefunden.
Landesarchäologe Gerd Rupprecht entdeckt die seit 1945
verschwundenen Wandverkleidungen im Weinhaus Blum.
Die Landeshauptstadt darf über einen sensationellen
Fund jubeln. Landesarchäologe Gerd Rupprecht hat das legendäre Bernsteinzimmer
mitten in der Mainzer Altstadt entdeckt. Im Weinhaus Bluhm. Der MRZ hat
er die Geschichte weltexklusiv gesteckt […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Samstag, 06.02.2010:
City keine graue Maus mehr.
Werbegemeinschaft - Seit 25 Jahren eine wichtige Stütze
des Einzelhandels / Feier im Isis-Tempel.
Er betrachte es als eine "große Ehre", dass die Werbegemeinschaft
den Isistempel für ihr Jubiläum gewählt habe, sagte Dr. Gerd Rupprecht,
Landesarchäologe und Vorsitzender der Initiative Römisches Mainz, in seinem
Grußwort. Der Fund sei nicht nur europaweit einzigartig, sondern zeige
auch einige Parallelen zur Werbegemeinschaft auf. Der Tempel sei bereits
in der Antike ein Ort des Handels gewesen - ob zwischen Menschen oder
"um mit den Göttern selbst ein Geschäft abzuschließen". […]
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Mainz Allgemeine Zeitung, Freitag, 22.01.2010:
Kaserne steht auf Stadtmauer.
Grabungen - Archäologen nutzen den Umbau der ehemaligen
Justizvollzugsanstalt für Forschung.
Jetzt hofft Rupprecht auf den Abriss der Kasernenfundamente
- denn dann wird sich zeigen, ob darunter noch die historische Stadtmauer
erkennbar ist. Rupprecht: "Es wäre ein Glück, wenn die Stadtmauer auch
hier auf einer Vielzahl von in den Boden gerammten Pfählen gestanden hätte,
die in dem einst sumpfigen Gelände der Bodenstabilität dienen sollten."
Dann nämlich käme die Dendroarchäologie zum Einsatz. Sie kann über die
Folgen der Jahresringe des Holzes die Fällzeit der Bäume herauslesen.
[…]
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