Die Forschungsarbeit der Landesarchäologie liegt
in den Händen von Wissenschaftlern, Technikern, Facharbeitern und
einer Vielzahl von qualifizierten Helfern. In kleinem Rahmen stehen auch
Praktikums- und Volontärsplätze sowie für den Beruf des
Grabungstechnikers Fortbildungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Eine Sekretärin erledigt alle Arbeiten der Verwaltung, des Post-
und Fernmeldebereichs, des Schreibdienstes und des Rechnungswesens; z.T.
obliegt ihr auch die Personalführung.


Derzeit kommen die drei Wissenschaftler - alle promoviert - aus den Bereichen
der Vor- und Frühgeschichte sowie der Provinzialrömischen Archäologie
bzw. Alten Geschichte. Diese betreuen auch die fehlenden Stellen für
die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit. Projektbezogen
wird die Forschungsarbeit in den naturwissenschaftlichen Disziplinen der
Archäobotanik, Archäozoologie, Prähistorischen Anthropologie,
Dendroarchäologie, Geowissenschaften und den naturwissenschaftlichen
Datierungsverfahren (z.B. C 14) von Freiberuflern und ehrenamtlich tätigen
Personen zusätzlich bereichert.
Im technischen Bereich gibt es die Arbeitsfelder der Grabungstechnik (3,5
Stellen), der archäologischen Konservierung und Restaurierung (1
Stelle) und der archäologisch-wissenschaftlichen Graphik (1,5 Stellen).
Auch hier treten zu den wenigen Stammkräften fallweise Freiberufler.
Ebenso sieht es im Bereich der Facharbeiter aus (1 Stelle). Vor allem
hier ist die Ausführung besonders der Geländearbeit ohne Zivildienstleistende
(8 Stellen), Honorarkräfte, Ehrenamtliche, Schüler und Studenten
nicht vorstellbar. Seit 2003 steht auch ein Platz im Rahmen des Freiwilligen
Sozialen Jahres (FSJ) Kultur zur Verfügung. Fallweise kann das Amt
Mainz auch eine Fortbildungsstelle zum Beruf des Grabungstechnikers anbieten.