Limes in Rheinland-Pfalz

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LimesbibliographieLimesbibliographie


Weitere Informationen zum
UNESCO-Welterbe Limes in Rheinland-Pfalz:

Informationen zum UNESCO-Welterbe Limeswww.per-rlp.de
Informationen zum UNESCO-Welterbe Limes in Rheinland-Pfalzwww.welterbe-limes-rlp.de


Der LIMES in Rheinland-Pfalz
wird entwickelt

In römischer Zeit wurden alle Aktivitäten am obergermanischen Limes von Mainz aus koordiniert. Die römische Stadt MOGONTIACUM war seit Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. Provinzhauptstadt (CAPUT PROVINCIAE) von Obergermanien mit Sitz des kaiserlichen Statthalters. Dieser Gouverneur vertrat den Kaiser in allen Angelegenheiten am Ober- und Mittelrhein. Der Mitarbeiterstab seines Büros (OFFICIUM LEGATI AUGUSTI PRO PRAETORE GERMANIAE SUPERIORIS) dirigierte alle Ressourcen in der Provinz, auch die militärischen. Galt es ein neues Kleinkastell in Pohl zu bauen, die Sichtschneise im Wald bei Bad Ems zu roden, die Palisade beim Kastell Hillscheid zu erneuern, einen baufälligen Wachtturm bei Höhr-Grenzhausen zu renovieren, den auf mehrere hundert Meter zugeschwemmten Graben beim Kastell Niederbieber freizuschaufeln oder gar einen ganz neuen Wachtturm am CAPUT LIMITIS bei Rheinbrohl zu errichten, so wurde von Mainz aus geplant, organisiert, beschafft, für die Umsetzung vor Ort gesorgt und die Qualität der Ausführung garantiert.

So wollen wir es ab sofort auch heute am Limes in Rheinland-Pfalz halten. Ab 01. Juli 2008 sind für den archäologischen Teil des Limes-Entwicklungsplans folgende Mitarbeiter der Direktion Landesarchäologie zuständig: die Archäologen
Dr. Hubertus Mikler
(Bearbeitung des Archivmateriales und Limesdokumentation) und
Dr. Jens Dolata (facharchäologische Kommunikation).

Die Archäologen der Außenstelle Koblenz der Direktion Landesarchäologie der Generaldirektion Kulturelles Erbe sind traditionell und natürlich auch weiterhin für alle grabungsarchäologischen Belange des Limes als größtem Geländedenkmal in Rheinland-Pfalz zuständig: Dr. Dr. Axel von Berg und Dr. Cliff Alexander Jost (Kontakt: 0261-6675 3000).

In Mainz haben wir ein Geschäfts- und Besprechungszimmer für den Limes in Rheinland-Pfalz bei der Generaldirektion Kulturelles Erbe eingerichtet. Ein LIMES-Telephon (06131-2016 350) und ein LIMES-Fax (06131-2016 351) sind geschaltet, damit Interessierte uns jederzeit erreichen können. Auch die inhaltliche Arbeit hat bereits begonnen: Außenkontakte sind geknüpft, erste Ortstermine haben stattgefunden. Wir arbeiten jetzt am zentralen Limes-Datenspeicher für alle Fragen zum Limes in Rheinland-Pfalz. Dieser ist als „Kartei“ zu begreifen, die sehr kleinräumig und ortsbezogen der Ablage aller Befunde am Limes dient und die sachbezogen abgefragt werden kann. Dabei werden eben nicht bloß die eigentlichen Limesbauten aufgenommen, sondern das gesamte Schutzareal, quasi in seiner kulturlandschaftlichen Einbettung, erfasst. Die Erlebniszone Limes soll in allen archäologischen Aspekten dokumentiert werden, damit daraus eine konzeptionelle Entwicklung abgeleitet und auch künftig fortgeschrieben werden kann. Bei der jetzt einsetzenden zukunftsorientierten Erfassung der archäologischen Daten zum Limes in Rheinland-Pfalz wird entsprechend weitsichtig gearbeitet. Nur wenn die Erlebniszone Limes vielfältig ist, kann eine touristische Inwertsetzung gelingen.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam unser Welterbe LIMES in Rheinland-Pfalz zu entwickeln.

Dr. Jens Dolata und Dr. Hubertus Mikler

 

Limesentwicklung in Rheinland-Pfalz
Maßnahmen aus dem 100.000 Euro-Sofortprogramm 2006-2008
(die drei Übersichten lassen sich über die Vorschaubilder als PDF in einem neuen Fenster öffnen)

Übersicht 1 - Rhein als Pdf öffnen
Übersicht 1 - Rhein
Übersicht 2 - Westerwald als Pdf öffnen
Übersicht 2 - Westerwald
Übersicht 3 - Taunus als Pdf öffnen
Übersicht 3 - Taunus
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