Theorie und Praxis

 

Arbeitsmittel

 
Die Forschungsarbeit der Direktion Landesarchäologie Mainz basiert für die Jahre 1947-1979 archivalisch auf Ortsakten der 339 zu betreuenden Orte. Ab 1980 wird diese Dokumentation in Form der Fundmeldeakten fortgeführt. Ein Archiv für Bilder, Pläne, Farbdias (z.Z. ca. 62.000) und Schwarz-Weiß-Negative ergänzt vor allem die Fundmeldeakten. Seit 2008 ist eine Bilddatenbank im Aufbau. Unterlagen aus der Zeit vor der Gründung des Landes Rheinland-Pfalz 1947 sind nur ganz vereinzelt vorhanden. Dazu tritt ein fast flächendeckender Bestand an historisch-topographischen Karten und aktuellen Rahmenkarten (Maßstab 1:500/1000/2000) sowie den topographischen Kartenwerken im Maßstab 1:5000 und 1:25000. Geowissenschaftliche Karten sowie ein umfangreiches Luftbildarchiv stehen ebenfalls zur Verfügung.
Eine Fachbibliothek mit derzeit ca. 25.000 Bänden, deren Zuwachs vor allem durch wissenschaftlichen Schriftentausch entsteht, ist für den Wissenschaftsbetrieb ausgelegt.
Ein typisches und praktisches Fortbewegungsmittel: der Streitwagen.Die Restaurierungswerkstatt und ein Zeichenatelier dienen der technischen Aufbereitung der Funde und Befunde sowie deren Publikation und Präsentation.
Ein über mehrere Orte verteiltes Fundmagazin nimmt das geborgene Fundgut auf, systematisiert in Lagertechnik, Verpackung und EDV-Erfassung. Das Kistenmagazin (bis ca. 20 kg pro Einheit) wird durch ein Euro-Palettenmagazin für Schwerlasten (bis ca. 2 t pro Einheit) ergänzt.
Für den feldarchäologischen Einsatz liefert ein umfangreiches Geräte- und Werkzeug-Magazin für Klein- und Großwerkzeug, sowie Klein- und Großgeräte die nötige Ausrüstung, die weitestgehend auch in eigener Regie gewartet und repariert werden. Ein Fuhrpark aus Lieferwagen, Personen- und Materialtransportern sowie Erdbewegungsgeräten (zwei Bagger) samt zugehörigem Transport-LKW ermöglicht die notwendige hohe Mobilität. Ein größerer Bestand an See- und Bürocontainern, Zelten, Gerüsten und Zaunelementen seien stellvertretend für die notwendigen lokalen Grabungsinfrastrukturen genannt.


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